Dienstag, 24. August 2010

Steht ein Feld im Korne schwer

Es ist gar nicht so lange her, da war der Weizen...

... noch grün und ein paar Gerstenhalme aus dem letzten Jahr...

... schauten auch in den blauen Himmel.

Ein paar Wochen später...

färbten sich die Halme schon...

und das Feld bekam einen Goldton.

Steht ein Feld im Korne schwer,
Schwankt in goldnem Ueberschwange,
Früchtefroh und reifebange.
Trocken rauschend hin und her.

Wo rauschgolden sich die Aehre
In des Windes Wehn gewiegt,
Sterbestarr das Leben liegt.
Allhin dehnt sich Stoppelleere.

(Otto Julius Bierbaum, Auszug aus "Ernte")

Kommentare:

  1. ich sags ja, der herbst klopft an...liebe Grüße von Kathrin

    AntwortenLöschen
  2. Ja liebe Anke,
    die Felder sind abegeerntet und nun kommt schon wieder der Herbst.
    GLG
    Jeannette

    AntwortenLöschen
  3. Hach,liebe Anke,wie wundervoll ich deine Bilder auch finde , am Liebsten sind sie mir doch in grün ;o)!GLG,Petra ♥

    AntwortenLöschen
  4. Vielen Dank für diesen tollen kulturell-literarischen Sommerspaziergang! Das ist richtig was für die Seele, auch mit diesen schönen Bildern...

    Liebe Grüße
    Tine

    AntwortenLöschen
  5. Liebe Anke,
    ganz wunderschöne Spätsommer-augustimpressionen sind das, ich mag das gerne, ich mag alle Jahrezeiten eigentlich, Hauptsache es ist kein Schmuddelwetter!
    Und die warmen goldenen Herbsttöne sprechen mich auch an, sowie die schönen Worte, die du so passend dafür ausgeucht hast! Danke dafür!!
    Herzlichst, cornelia

    AntwortenLöschen