Mittwoch, 7. Oktober 2009

Es hilft alles nichts...

... weil es gestern so viel Spaß gemacht hat, zu den aktuellen Verlosungen etwas Passendes herauszu, muss (!) ich heute gleich weitermachen.

Nadin

In einem kleinen Apfel
da sieht es niedlich aus;
es sind darin fünf Stübchen,
grad wie in einem Haus.

In jedem Stübchen wohnen
zwei Kernchen, braun und klein;
die liegen drin und träumen
vom lieben Sonnenschein.

Sie träumen auch noch weiter
gar einen schönen Traum,
wie sie einst werden hängen
am lieben Weihnachtsbaum.



Anke


Rotkäppchen
Dor wir mal eins ein Fruu, dei hadd ein luett Diern. Diss' hadd uemmer so'ne rode Kappe up, dorvon heit sei "Rotkäppchen".
Einmal seggt ehr Mudder tau ehr: "Rotkäppchen, gah hen un bring' Grossmudder 'n baetten Kauken un Wien hen, denn sei is krank!"
Als Rotkäppchen in 'n Holt is, begegnet ehr dei Wulf. Dei seggt: "Wo willst du hen, Rotkäppchen?"
"Ick will Grossmudder Kaucken un Wien henbringen."
"Wo wahnt dien Grossmudder?"
"Dor hinnen in 'n Holt uenner dei groten Eiken."
Donn seggt dei Wolf: "Willst Grossmudder nich 'n poor Ierfbeeren un einen Blaumenstruuss mitnaehmen?"
"Ja" seggt Rotkäppchen.
Un uenner dei Tiet geht dei Wulf hen nah Grossmudder ehr Huus un kloppt an.
Donn seggt Grossmudder: "Wer is da?"
"Dat is Rotkäppchen! Ich bring di Kuchen un Wien!"
Donn seggt Grossmudder: "Drueck man up dei Klink!"
Donn geht dei Wulf hen un frett Grossmudder up.
Donn keummt Rotkäppchen un seggt. "O Grossmudder, wat hest du foer grote Ogen?"
"Dat ick di baeter sehn kann!"
"O Grossmudder, wat hest du foer 'ne grote Naes?"
"Dat ick di baeter roeken kann!"
"O Grossmudder, wat hest du foer grote Uhren?"
"Dat ick di baeter hueren kann!"
"O Grossmudder, wat hest du foer grote Haend'n?"
"Dat ick di baeter anfaten kann!"
"O Grossmudder, wat hest du foer ein grotes Muul?"
"Dat ich di baeter fraeten kann!" -- Un donn springt hei tau un frett Rotkäppchen up.
Donn leggt hei sick weder in 'n Bett un snorkt. Donn keummt dei Jaeger dir voerbei in seggt: "Wo snorkt dei oll Fruu so dull: Is sei so krink? Ick moet mal tauseihn." Un hei geht nu rin, un donn lieggt dei Wulf in 'n Bett. Dei Jaeger kuemmt nu bie un snitt den Wulf den Buuk apen. Donn kuemmt Rotkäppchen wedder ruut un Grossmudder uck. Donn packen sei den Wulf den Buuk vull Stein un laten em nu loopen. Donn will dei Wulf eins suppen un foellt rin in 't Water.


Pauline
Ein Kulturbeutel ist ein kleiner Behälter zur Aufbewahrung von Hygiene-Artikeln, zum Beispiel Utensilien zur Nagelpflege wie Nagelfeile und Nagelschere.
Der Begriff ist erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts im Gebrauch. Weitere gängige Ausdrücke für den Kulturbeutel sind Kulturtasche, Badetasche, Waschtasche, Waschbeutel und Toilettentasche. Im deutschen Sprachraum der Schweiz, in weiten Teilen Österreichs und im Rheinland ist der ältere Ausdruck Necessaire oder Nessessär (von frz. nécessaire für „notwendig“) geläufig. Dieser Begriff findet teilweise auch Anwendung für kleine Behälter für Nähzeug.

Aus gegebenem Anlass...

und in Erinnerung an alte Zeiten...

Unsere Heimat, das sind nicht nur die Städte und Dörfer,
Unsere Heimat sind auch all die Bäume im Wald.
Unsere Heimat ist das Gras auf der Wiese, das Korn auf dem Feld,
Und die Vögel in der Luft und die Tiere der Erde
Und die Fische im Fluss sind die Heimat.

Und wir lieben die Heimat, die schöne
Und wir schützen sie, weil sie dem Volke gehört,
Weil sie unserem Volke gehört.

Ist doch gar nicht so verkehrt, der Text, und ein bisschen NOstalgie ist erlaubt, oder?!

Und da kommt mir noch in den Sinn, dass die Bilder auch dazu passen. So ein Sonnenuntergang im Herbst kann richtig romantisch sein. Dieser hier ist von letzten Freitag. Auf meinem Weg vom Reiterhof nach Hause musste ich einfach anhalten und losknipsen.

Dienstag, 6. Oktober 2009

Verlosungen

Ich habe in letzter Zeit viele neue Blogs entdeckt und mich dort als Leser eingetragen. So bin immer informiert, was es Neues gibt. Da ich gern lese, macht es mir viel Spaß, und ich sage euch, ich lese wirklich alles, was dazu führt, dass ich selbst gar nicht mehr zum Posten komme.

Gerne weise ich auch auf Verlosungen hin. Und heute habe ich für jede ein passendes Gedicht rausgesucht. Viel Spaß!

DADULA

Herz und Verstand

Oft kann der Verstand
das Herz nicht verstehen
und belächelt es,
obwohl die Entscheidungen
des Herzens
meistens die richtigen sind.

(Annegret Kronenberg)


Dekotraumland

Fliegenpilz

Fliegenpilz du schöner Kerl,
leuchtest aus dem Unterholz,
rot und weiße Tüpferl,
krönen Deinen Stolz.

Als all der Pilzen König,
herbstlich strahlst du weit,
gibst uns so ein wenig
Spaß an dieser Jahreszeit.

(Eleonore Görges)


EVES COTTAGE

A spider sewed at night
Without a light
Upon an arc of white
If ruff it was of dame
Or shroud of gnome,
Himself, himself inform.
Of immortality
His strategy
Was physiognomy.

Die Spinne näht zur Nacht
im Dunkel sacht
an weißen Kreises Pracht.
Ob Rüsche von Madame,
ob Tüll von Gnom
sich selber selbst vernahm.
Für's ew'ge Leben, sie,
als Strategie,
wählt Physiognomie.

(Emily Dickinson)

Montag, 5. Oktober 2009

Bereit zum Abflug

An so einem Herbsttag ...

... wird es Zeit, sich zu sammeln und gen Süden zu fliegen.

Der Meinung sind jedenfalls die Stare.

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Schönes im Oktober

Bei die Selbermacherin gibt es ein Blog Candy und

bei Sandra *Jill* auch.



Oktoberlied

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk' ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!

Und geht es draußen noch so toll,
Unchristlich oder christlich,
Ist doch die Welt, die schöne Welt,
So gänzlich unverwüstlich!

Und wimmert auch einmal das Herz -
Stoß an und laß es klingen!
Wir wissen's doch, ein rechtes Herz
Ist gar nicht umzubringen.

Der Nebel steigt, es fällt das Laub;
Schenk' ein den Wein, den holden!
Wir wollen uns den grauen Tag
Vergolden, ja vergolden!

Wohl ist es Herbst; doch warte nur,
Doch warte nur ein Weilchen!
Der Frühling kommt, der Himmel lacht,
Es steht die Welt in Veilchen.

Die blauen Tage brechen an;
Und ehe sie verfließen,
Wir wollen sie, mein wackrer Freund,
Genießen, ja genießen!

(Theodor Storm)

Mittwoch, 30. September 2009

Häkelutensilo III.

Aller guten Dinge sind drei. Im wahrsten Sinne des Wortes. Hier kommen meine drei Neuschöpfungen:

Einmal ein schlichtes hellgelbes Utensilo.

Und in weiß jeweils ein Dankeschön-Utensilo für Nicola und Zaneta.


Es war eine tolle Zeit mit euch.

Donnerstag, 24. September 2009

Häkelutensilo II.

Bei mir ist das Häkelfieber ausgebrochen...

Aus drei Fäden Baumwollgarn entstand gestern Abend das hellblaue Utensilo.

Da mir das "Loch" am Boden zu groß war, habe ich noch ein Blümchen gehäkelt, jetzt wird die Lücke etwas besser verdeckt.

Und weil ich noch Zeit hatte und es nach wie vor in den Fingern zuckte, entstand noch etwas zum Verschließen...

... weil jeder Pott auch seinen passenden Deckel braucht.

FERTIG!

Mittwoch, 23. September 2009

Häkelutensilo I.

Gestern Abend wollte ich den gehäkelten

Kürbis

von andrella liebt herzen ausprobieren, habe aber so schnell keine passende Wolle gefunden. Und da a.nette gerade ein Set ihrer wunderbaren Utensilos verlost, habe ich ausprobiert, ein Utensilo zu häkeln.

... und dabei festgestellt, dass...

... Häkeln wieder richtig viel Spaß macht. Ich werde das jetzt öfter zwischen meine Strickzeiten legen.

Dienstag, 22. September 2009

Erwin unterwegs

Das ist Erwin, der kleine Jung-Pinguin von Mara Zeitspieler.

Das ist Resada, eine ältere liebe Mecklenburger-Trakehner-Stute.

Die beiden haben sich am Freitag kennengelernt.

Erwin hat nur für sie einen Apfel gepfückt.

Und auch das Putzen versuchte er.

Dann wurde sie lieb gestreichelt.

Zu guter Letzt wollte Erwin aufsitzen...


... hat dann aber einen Rückzieher gemacht, weil ihm schwindlig wurde. (Das ist ihm peinlich, deshalb gibt es hierüber kein Foto.)

Den Ausflug hat er trotzdem genossen und grüßt alle fröhlich.

Montag, 21. September 2009

Hey Großer, herzlichen Glückwunsch!

Was warst du mal für ein "Süßer", und viele hielten dich für ein Mädchen...

Das passiert dir jetzt nicht mehr, und seit heute (genau 10.11 Uhr) bist du nun stolze 13! Wie die Zeit vergeht. Jetzt schaust du mir schon ins Auge, wenn du mir gegenüber stehst. Bald wirst du mich und deinen Papa wohl überragen.


Bleib' immer am (nicht nur Hand)Ball! Du weißt, wir haben dich ganz doll lieb!