Dienstag, 3. November 2009

Wichtelalarm und neue Gewinnchancen

Wer mitmachen möchte, findet bei Claudine von Silvermoon alle notwendigen Informationen.

Und dann habe ich wieder neue Verlosungen entdeckt.

Das Schäfchen und der Dornstrauch

Ein Schäfchen kroch in dicke Hecken,
Dem rauhen Regen zu entgehn.
Hier konnt' es freilich trocken stehn;
Allein die Wolle blieb ihm stecken.

Beglückt ist, den dies Schaf belehrt.
Bethörte Had'rer, laßt euch rathen.
Vertraut die Wolle nicht den scharfen Advokaten.
Oft ist, was ihr gewinnt, nicht halb der Kosten werth.

(Friedrich von Hagedorn)

Lohn eurer Kommentarmühen bei Sophie



und Inken



sind diese allerliebsten Preise. Und auch die wundervollen, farbenprächtigen Gewinne bei Bettina können sich doch sehen lassen, oder?

Fliegenpilz

Ein Pilz steht im Wald
er ist noch nicht alt,
sein Hut ist sehr groß
sitzt tief im Moos.

Rot ist sein Käppchen
innen helle Läppchen,
oben weiße Punkte, wunderschön,
deshalb ist er weit zu seh'n.

(Grete Schicke, Auszug)

Montag, 2. November 2009

Sonnenuntergang

Gleißender Zenit die Welt betritt
Wenn der Himmel die Erde küsst
Alsdann die Sonne untergeht
Und heiß glühend die Nacht begrüßt

(Heidrun-Auro Brenjo)






Sonntag, 1. November 2009

Halloween - Nachtrag

Ich habe es zwar geschafft, den Kürbis in seiner Leuchtkraft abzulichten, aber nicht mehr ihn euch gestern zu präsentieren, so also heute: Ich finde, er hat doch was, oder?

Samstag, 31. Oktober 2009

Halloween

Ich persönlich bin ja kein Fan von Halloween, sprich': es ist mir überhaupt nicht wichtig. Unser Sohn Lucas fühlt sich mit 13 auch "zu alt", um mit 'ner Tüte durch die Gegend zu laufen und Süßigkeiten einzusammeln. Aber da bei uns in der Nachbarschaft viele Kinder wohnen und wir damit rechnen, dass diese klingeln und wir ja freundliche Nachbarn sind, stehen die süßen Blombenzieher schon bereit.

Und aus diesem wirklich schweren, frei in einem Garten gewachsenen Riesenkürbis haben Lucas und ich einen Halloweengeist geschnitzt. Er sieht so ziemlich freundlich aus, aber wenn er leuchtet, ist er etwas grusliger. Ich versuch' mal heute Abend noch eine solches Foto zu posten.



Donnerstag, 29. Oktober 2009

Genau ins Herz

Das hier ist mir gerade sehr nah gegangen und ich wollt' es euch nicht vorenthalten.

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Heimat Teil 3: Fischland-Darß-Zingst

Fischland-Darß-Zingst ist eine im Landkreis Nordvorpommern an der Ostseeküste gelegene 45 Kilometer lange Halbinsel.


Dieser Teil der Mecklenburg-Vorpommerschen Küstenlandschaft wurde durch die letzte Eiszeit vor rund 7.000 Jahren geschaffen.

Fischland, Darß und Zingst waren einst Inseln, die im Laufe der Jahrhunderte durch den Einfluss von Wind und Wasser zu einer Halbinsel verschmolzen. So entstanden die Boddengewässer, ehemalige Meeresbuchten, die heute weitgehend von der offenen Ostsee abgeschnürt sind. Die letzten Verbindungen wurden allerdings von Menschenhand geschlossen: so versperrte bereits die Hanse der Stadt Ribnitz den direkten Zugang zur Ostsee, indem sie die Recknitz-Mündungen in Wustrow und Ahrenshoop versanden ließ. Nach dem verheerenden Sturmhochwasser von 1872 wurden die Zugänge des Prerowstromes und an der Straminke in Zingst gekappt.

Besiedelt war das Land bereits seit der Steinzeit, wie Funde zum Beispiel auf dem Fischland belegen. Ursprünglich germanisch, wurde das Land um 600 n. Chr. slawisch besiedelt. Das Wasser brachte den Erwerb: Fischerei, Seefahrt und die damit zusammenhängenden Berufe ernährte die Menschen sowie die Landwirtschaft.

Während der Segelschiffszeit hatten Dierhagen, Wustrow, Born, Wieck, Prerow und Zingst beachtliche Flotten und gelangten zu einigem Wohlstand, ebenso die Städte Barth, Ribnitz und Damgarten. In Wustrow, Ribnitz und Barth gab es sogar Navigationsschulen.

Ende des 19. Jahrhunderts begannen die Dampfschiffe die Segler zu verdrängen. Damit mussten sich die Bewohner der Halbinsel nach neuen Erwerbsquellen umsehen. In Deutschland begann sich zu dieser Zeit eine "Fremdenverkehrsbranche" zu etablieren. Die Städter hatten die wirtschaftliche Basis dafür und drängten zur Erholung in schöne und abwechslungsreiche Landschaften.

Bereits um 1830 hatte sich Graal-Müritz wegen der günstigeren Verkehrsanbindung und der Nähe zu Rostock als Seebad entwickelt.

Um 1880 begannen in Zingst, Prerow, Wustrow und Dierhagen einige weit blickende Einwohner mit der Etablierung des Bäderwesens. Es entstanden Badeanstalten und Quartiere. Prerow und Zingst wurden 1910 über die Meiningenbrücke an das Eisenbahnnetz angebunden.

Strandleben

In Ahrenshoop bildete sich um 1890, also zur gleichen Zeit wie in Worpswede, eine Künstlerkolonie. Sein Charakter als Ort der Kunst prägt das Ostseebad bis heute.

Die Boddendörfer Born und Wieck entwickelten sich mehr land- und forstwirtschaftlich und kamen erst um 1930 als Erholungsorte dazu.

Quer durch dieRegion verläuft die historische Grenze zwischen Mecklenburg und Vorpommern: von der Ostsee (Grenzweg in Ahrenshoop) quer durch den Saaler Bodden und weiter entlang von Recknitz (Passbrücke in Damgarten) und Trebel (Passbrücke Nehringen). Sie war nach dem Dreißigjährigen Krieg von 1648 bis 1815 die Trennlinie zwischen dem schwedischen Pommern und Mecklenburg. Ab 1815 gehörte Pommern zu Preußen.

(Textquelle: Tourismusverband Fischland-Darß-Zingst e. V.)

Dienstag, 27. Oktober 2009

Kuschelalarm

Heute präsentiere ich mal wieder etwas aus meiner Handarbeitskiste:

Kuscheltücher en gros (so nenn' ich sie, man/frau kann aber auch Schmusetuch sagen) .

Sechs kuschwelweiche Schnuffeltücher (noch eine andere Bezeichnung) habe ich in letzter Zeit von der Nadel gelassen.

Bei den oberen variiert das Muster. Bei den folgenden die Farbe.

Und sogar Gertrud fühlt sich pudel, ähm nein katzenwohl eingehüllt.

Sie sind nicht ganz quadratisch und so ca. 30 cm breit und etwas weniger hoch.

Demnächst sind sie in meinen Shop zu finden.

Montag, 26. Oktober 2009

Rosa Hortensie II.

Ich kann es ja selbst kaum glauben, aber diese wunderschöne Hortensie blüht immer noch in unserem Garten. Mir kommt es fast so vor, dass die Farbe an Intensität zugenommen hat, damit die tolle Blüte mit dem Herbstlaub der Bäume konkurieren kann.

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Wer möchte gewinnen?

Dann solltet ihr bei der Verlosung einer Kleinen Paulina dabei sein. Ist sie nicht zauberhaft?

Dein Bildnis - - ach, ich starre sehnend
Auf deiner Züge Zauber hin,
In dieser seltenen Stunde wähnend,
Dass ich mit dir vereinigt bin.

Auszug aus "Zauber" von John Henry Mackay. Das ganze Gedicht gibt es in meinem neuen Blog Svanvithes Kunstschätze.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Heimat Teil 2: Nordvorpommern

Der Landkreis Nordvorpommern liegt im Nordosten des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, hat eine lange Küsten entlang der Ostsee und umschließt die kreisfreie Hansestadt Stralsund.

Karte

Mit Hilfe der naturräumlichen Gliederung lässt sich die Landschaft in drei Landschaftszonen einteilen. Das Ostseeküstengebiet – es liegt im Norden des Landkreises, in ihm gibt es im Bereich von Fischland, Westdarß/Darßer Ort und östlich von Zingst ausgeprägte Küstenausgleichsprozesse. Außerdem ist dieses Gebiet von einer stark gegliederten Boddenküste mit Halbinseln, Haken und Inseln geprägt. Größere Waldbereiche, wie der Darßwald, der Osterwald südlich von Zingst und der Barther Stadtwald sind ebenfalls vorhanden und auch die Darß-Zingster-Boddenkette liegt in diesem Gebiet.



Das einzige größere Stillgewässer ist der Günzer See. Der Glöwitzer Berg (34 m hoch), östlich der Stadt Barth gelegen, ist die höchste Erhebung. Im Rückland der Seenplatte – es liegt im westlichen, dem mecklenburgischen Teil des Landkreises und erstreckt sich bis zur Recknitz - gibt es am Rande der Rostocker Heide sowie um Gresenhorst und Dammerstorf viele Wälder. Im Südwesten des Gebietes sind ebenfalls kleine Regenmoorstandorte vorhanden. Zahlreiche Feldgehölze, Feldhecken, Baumgruppen, Solitärgehölze und viele Söller, Weiher, Teiche und andere Kleingewässer sind typisch für dieses Gebiet.



Im nordöstlichen Flachland - es erstreckt sich über den gesamten übrigen, flächenmäßig größten Teil des Landkreises findet man die Flusstäler von Recknitz und Trebel, ebenso wie größere zusammenhängende arten- und strukturreiche Wälder.


Außerdem gibt es wertvolle Alleen, viele Sölle und Kleingewässer. Die größten Seen sind der Borgwallsee (gleichzeitig der größte See des Landkreises), der Prohner Stausee, der Pütter See, der Krummenhagener See, der Eixener See und der Große Torfstich bei Bad Sülze. Außerdem prägen viele kleinere Fließgewässer diese Landschaft.



Im Herbst und im Frühjahr kann man in Nordvorpommern ein ganz besonderes Schauspiel erleben: bis zu 40.000 Kranichen halten sich dann in der Region auf. Auf ihrem Zug zwischen den Brutgebieten in Skandinavien und dem Winterquartier im Süden legen sie in den Flachwassergebieten Rastpausen ein.

Kraniche auf Nahrungssuche
Foto: Dr. Günter Nowald