Freitag, 12. März 2010

Anton Tschechow. In der Sommerfirsche

"Ich empfehle von Herzen, Tschechows Werke so oft wie möglich zur Hand zu nehmen und durch sie hindurchzuträumen, wie das ein Leser tun sollte." (Vladimir Nabokov)

In den diesem 58 frühen Erzählungen analysiert Anton Tschechow geistreich, kritisch und wortgewandt die ihn umgebende Welt. Dabei bewahrt er allerdings stets die Liebe zu seinen Figuren und begründet damit das Geheimnis seines Erfolges.

"Es kommt vor, daß am Horizont Kraniche auftauchen, ein schwacher Wind trägt ihr freudig-klagendes Geschrei herüber, und einen Augenblick später siehst du nicht einmal mehr ein Pünktchen, hörst keinen Laut, so begierig du auch in die blaue Ferne blickst - genau so tauchen Menschen mit ihren Gesichtern und Reden im Leben auf und versinken in unserer Vergangenheit, wobei sie nichts hinterlassen als winzige Spuren im Gedächtnis." (Auszug aus der Erzählung "Werotschka")

Für alle, die mehr über Anton Pawlowitsch Tschechow erfahren wollen.




Kommentare:

  1. Anton Tschechow kann ich auch nur empfehlen
    ich lese ihn sehr gerne
    Danke für Deinen tollen Tipp
    Liebe Grüße von Doris

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  2. liebe Anke,
    Tschechow hat in der Tat eine so poetische, bildhafte Sprache, das man ganz verzaubert seine Zeilen liest und sich in einer anderen Welt befindet.
    Ich mag ihn auch, und werde -Dank deines Tipps- mir mal wieder etwas von ihm gönnen!
    Ein schönes Wochenende!!!♥
    Herzlichst, cornelia

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  3. Schade, dass das Kabel von meinem Bildschirm nicht bis in mein Schlafzimmer ans Bett reicht zum Schmökern auf Deinen Seiten! Biste eine Literatur-Finderin?

    Äääää - die Herrschaften sind wohl noch nicht bei Dir angekommen? Johanna hat alles am Mittwoch zur Post gebracht. Ihr seid doch ans Straßennetz angeschlossen? ('tschuldgung, ich hab übrigens Ende der 70er ein Jahr in Malchow am Flesensee gearbeitet und gelebt, halt Mecklenburger Seenplatte...)

    Also tschüsseli!
    ♥iglich
    Michaela

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