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Mittwoch, 25. Februar 2026

Preis der Leipziger Buchmesse - Die Nominierten

Heute wurden die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse veröffentlicht, mit dem seit über 20 Jahren herausragende Werk der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur gewürdigt werden. Dabei stehen die Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und literarische Übersetzung gleichwertig im Mittelpunkt.

Aus 485 Einreichungen von 177 Verlagen haben folgende 15 Titel eine Chance auf den Preis.


Helene Bukowski - Wer möchte nicht im Leben bleiben
Norbert Gstrein - Im ersten Licht
Anja Kampmann - Die Wut ist ein heller Stern 
Katerina Poladjan - Goldstrand
Elli Unruh - Fische im Trüben


Marie-Janine Calic - 
Balkan-Odyssee, 1933–1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa
Ines Geipel - 
Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung
Jan Jekal - 
Paranoia in Hollywood. Wie die USA exilierte Künstler erst retteten und dann verfolgten.
Ulli Lust - 
Die Frau als Mensch: Schamaninnen
Manfred Pfister - 
Englische Renaissance


Ulrich Faure für die Übersetzung aus dem Niederländischen -
Das Lied von Storch und Dromedar von Anjet Daanje
Tina Flecken für die Übersetzung aus dem Isländischen - 
Eden von Auður Ava Ólafsdóttir 
Manfred Gmeiner für die Übersetzung aus dem Spanischen - 
Unten leben von Gustavo Faverón Patriau
Timea Tankó für die Übersetzung aus dem Ungarischen - 
Die Aussiedlung von András Visky
Petra Zickmann für die Übersetzung aus dem Katalanischen - 
Ich gab dir Augen, und du blicktest in die Finsternis von Irene Solà

Die Preisverleihung findet am 19. März 2026 um 16:00 Uhr in der Glashalle der Leipziger Buchmesse statt.

Mittwoch, 13. März 2024

Abenteuer Buchmesse


Zugegeben: Menschenmengen sind mir ein Graus. Deshalb meide ich sie in der Regel. Einzige Ausnahme sind Buchmessen, auch wenn sich dort bekanntermaßen immer sehr viele Menschen aufhalten. Der Grund: Ich bin büchersüchtig. Dazu stehe ich.
 
Ich begann allerdings sehr spät damit, Buchmessen zu besuchen. 2020 wollte ich das erste Mal zur Leipziger Buchmesse und wurde vom Beginn der Corona-Pandemie ausgebremst. Die Stadt in Sachsen habe ich mit meinen Bücherfreunden von meiner Lieblingscommunity BücherTreff trotzdem kennengelernt und erkundet, und es war großartig.
 
Im Herbst 2021 ging es dann wirklich los. Für meinen Einstieg ins Messeleben war die BUCHBERLIN ideal. Obwohl sich alles in einer 6.500 Quadratmeter großen Halle der Arena Berlin abspielte, gab es alles in allem ein überschaubares Messeleben, das ich trotz Maske mit spürbarer Freude erlebt und deshalb im darauffolgenden Jahr wiederholt habe.

Damit war ich mental gerüstet für die Leipziger Buchmesse 2023.
 
Einen Plan hatte ich mir nicht gemacht, ich wollte das Geschehen auf mich zukommen lassen. Heute denke ich, dass das für eine Newcomerin wie mich die richtige Einstellung gewesen ist. Vieles hat sich von selbst ergeben, und auf meine "Reise" durch die Hallen der Messe konnte ich so viele vertraute und neue Verlage kennenlernen, kam mit den unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch und habe diverse Veranstaltungen direkt auf dem Messegelände und zudem außerhalb besucht. Tatsächlich empfand ich die Lauferei überhaupt nicht als schlimm, die Joggerin in mir war hierfür bestens vorbereitet. Lediglich das Gedränge am Sonnabend und Sonntag war dann etwas anstrengender.
 
Mit vor allem positiven Eindrücke und dem Versprechen, wiederzukommen, bin ich nach Hause gefahren ...

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Die Leipziger Buchmesse ist eine "reine" Publikumsmesse, im Verbund mit der MANGA-COMIC-CON (herrlich all diese bunte Phantasie) und dem Lesefest LEIPZIG LIEST findet sie vom 21. bis 24. März 2024 statt.


Donnerstag, 20. April 2023

Leipziger Buchmesse

Vor drei Jahren wollte ich endlich zu meiner ersten Buchmesse nach Leipzig. Dann bahnte sich die Pandiemie an, und die Messe wurde abgesagt.
 
Nach Leipzig bin ich trotzdem gefahren, schließlich war ich zuletzt als Schülerin dort, also noch zu DDR-Zeiten und auf der Durchreise, aber mit spontanen Besuch im Gewandhaus.
 
Deshalb habe ich die Gelegenheit genutzt, ein paar liebe Büchersüchtigte aus meinem Lieblingsforum BücherTreff kennenzulernen.Außerdem bot sich so die Möglichkeit, die Stadt Leipzig im Zentrum ein wenig zu erkunden und auch den Leipziger Zoo zu besuchen, wo wir auch einen Blick auf den damals zwei Monate alten Elefantennachwuchs Kieran werfen konnten.

Es folgen ein paar Eindrücke aus dem Jahr 2020 ...

 

 

In einer Woche nun öffnet die Leipziger Buchmesse wieder ihre Pforten. Von der Stadt werde ich dieses Mal wohl eher weniger sehen. Doch ich freue mich auf ereignisreiche Tage und ebenso auf die vielen Treffen mit Menschen, die nicht ohne Bücher, Lesen und allem, was damit zusammenhängt, leben können.
 

Montag, 22. November 2021

Abenteuer Buchmesse

Nach einer Pause möchte ich zukünftig meinem Blog wieder mehr Leben einhauchen. Aus diesem Grund starte ich mit einer bunt gemixten Bücherwoche, weil Lesen und Bücher ja zu meinem täglichen Leben dazu gehören.

Und als Erstes gehe ich gleich in die Vollen: Am Wochenende war ich nämlich zu meiner ersten Buchmesse. Die BUCHBERLIN kam mir deshalb besonders gelegen, weil ich seit einem Jahr nicht mehr in der Hauptstadt arbeite und endlich einmal die Gelegenheit für einen Besuch nutzen konnte.

Als Einstieg ins Messeleben ist die BUCHBERLIN ideal. Denn auch in der 6.500 Quadratmeter großen Halle der Arena Berlin in der Nähe des Treptower Parks ist sie alles in allem überschaubar.

Ihr besonderes Flair zieht die BUCHBERLIN hauptsächlich von den vielen unabhängigen Kleinverlagen und Autoren (viele von ihnen Selfpublisher), die mit ihren bunten und individuell gestalteten Ständen sowie einigen Lesungen eingeladen haben. Es gab kein Gedränge, und ich habe viele Gespräche geführt. So traf ich auf Bücherfreunde, die sehr aufgeschlossen und kommunikativ waren.

Einige nette Begegnungen habe ich für euch festgehalten.

Zunächst darf ich euch die Chefin eines meiner Lieblingsverlage vorstellen:

Jeannette Bauroth vom Second Chance Verlag - hier zusehen mit (ehe)männlicher Unterstützung. Der Verlag füllt mit seinen Veröffentlichungen Lücken in der Buchwelt der Großen, gibt ihnen eine "zweite Chance" und versucht auch die Wünsche der Leser (jeden Geschlechts) zu erfüllen.


Stefan Barth ist äußerst vielseitig und eine Neuentdeckung für mich. Seine Bücher können die Menschen seit vielen Jahren nicht nur "fernsehen", sondern einige auch lesen.


André Milewski Helden schwingen jetzt nicht die Peitsche, aber Abenteuer kann man mit ihnen auf jeden Fall erleben. Und damit erwähne ich nur ein Genre, in dem Andŕe sich zu Hause fühlt.


Die Thriller von Martin Krist haben auf meinem E-Book-Reader einen besonderen Stellenwert, sie sind zahlreich vertreten. Das hat seinen Grund, und so zitiere ich mich gern selbst:

Martin Krist "schreibt mit hohem Spannungsfaktor, und seine Erzählweise ist offensiv, energisch und schonungslos, spart nicht mit unangenehmer und detaillierter Darstellung. Kurz, knappe, auf den Punkt gebrachte Sätze und wechselnde Perspektiven treiben die gut durchdachte Handlung kontinuierlich voran. Diese erhält durch das Einstreuen der Uhrzeit immer wieder Echtzeitmomente, wirkt niemals konfus oder lässt gar den notwendigen Überblick vermissen. Die unterschiedlichen Sichtweisen bieten vielmehr Raum für eigene Spekulationen und ermöglichen ein Mietfiebern für ein rasantes Ende." (Rezension zu "Böses Kind")

Weiter geht es mit der Damenriege ...


Katrin Lachmann ist manchmal eine "Mörderische Schwester", und zwei ihrer Werke hat Yule Forrest als Lektorin den Feinschliff gegeben. Allerdings sie schwingt auch selbst die Feder.


Christine Heimannsberg hat eine wunderbare Reihe geschrieben. Und das liegt nicht allein in der Auswahl ihrer Titel: HOOP, GLOOV und LEEV haben ihren Ursprung im Plattdeutschen. Und ja, als Nordlicht fühle ich mich der plattdeutschen Sprache sehr verbunden. Doch auch inhaltlich kann sich Christines Reihe sehen lassen, denn sie führt in ein Europa nach dem Klimawandel.


Mari März ist Berlinerin, Autorin, Lektorin, Ghostwriterin und nicht zu vergessen Freigeist. Daneben schlägt ihr Herz für den Norden, weswegen sie ihre Wege oft zu uns an den Saaler Bodden führen.



Zu guter Letzt habe ich mit Bettina Huchler und Franziska Szmania herzliche Worte gewechselt. Ich freue mich darauf, die Bücher der beiden näher kennenzulernen. Eins sei bereits gesagt: Ihr seid "wundervoll".

Mein Fazit: Es war eine erlebnisreiche Zeit, und darum habe ich mir die Messe für das nächste Jahr vorgemerkt.