Gestern hat sich
die pünktchenglückliche Dana wieder als Märchentante geoutet. Da muss ich aber auch ganz laut "Hier!" rufen, denn seit ich lesen kann, bin ich fasziniert von Märchen. Nicht umsonst hat mein Blog einen märchenhaften Namen (
Svanvithes Geschichte zum Nachlesen).
Begeistert bin ich gleichfalls von den Märchenfilmen, vor allem aus alter Ost-Zeit. Wie ihr schaue ich jedes Jahr mit ganz viel Herzblut und Textsicherheit "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" an (Bald ist es wieder soweit!).
Aber zum eigentlichen Thema:
Ein paar Jahre vor "Aschenbrödel" wurde nach dem Grimm'schen Märchen "Die kluge Bauerstochter" der Film gedreht, den ich gerade letztens wieder gesehen und mich wunderbar amüsiert habe.
Der film-dienst bezeichnete "Wie heiratet man einen König?" als „stilistisch eine eigenwillige, höchst unterhaltsame und intelligente Mischung aus Realismus und äußerst bizarren Manierismen, inhaltlich ein witziges Lehrstück, das dem Zuschauer seine Weisheit nicht aufzwingt".
Die Chemie in diesem Films stimmt einfach. Das liegt zum einen an den Hauptdarstellern, denn König und Bauerstochter waren zum damaligen Zeitpunkt auch in realen Leben ein Paar und zum anderen an allen weiteren Mitwirkenden, die mit wahrer Lebens- und Spielfreude agieren. Ein bisschen davon könnt ihr
hier mitbekommen.
Der Vorspann ist recht lang. Lasst euch davon nicht abschrecken, denn die Crew wurde mit Mann und Maus aufgeführt.
"sowie:
Die Esel GIDEON und Samba,
die Pferde Paul, Hanka, Peter,
Irita, Cherie u. a., 1 STECKEN-
PFERD, die Ziege
THUSNELDA II.,
1 Kaninchen, 1 Käfer, 11 Hunde
+ 1 Köter, mehrere Fische,
Tauben, Regenwürmer (†),
Schmetterlinge, 2 Ochsen
+ 1 OCHSE AM SPIESS,
1 Schwein, 4 Wellensittiche,
1 Igel, die Kuh Berta,
der Wunderdoktoresel,
1 Fohlen, 1 Gans, 5 Kücken,
der Hahn
MARC ANTONIUS"
Dagegen ist so ein Hollywood-Schinken-Abspann doch gar nichts.