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Mittwoch, 13. März 2024

Abenteuer Buchmesse


Zugegeben: Menschenmengen sind mir ein Graus. Deshalb meide ich sie in der Regel. Einzige Ausnahme sind Buchmessen, auch wenn sich dort bekanntermaßen immer sehr viele Menschen aufhalten. Der Grund: Ich bin büchersüchtig. Dazu stehe ich.
 
Ich begann allerdings sehr spät damit, Buchmessen zu besuchen. 2020 wollte ich das erste Mal zur Leipziger Buchmesse und wurde vom Beginn der Corona-Pandemie ausgebremst. Die Stadt in Sachsen habe ich mit meinen Bücherfreunden von meiner Lieblingscommunity BücherTreff trotzdem kennengelernt und erkundet, und es war großartig.
 
Im Herbst 2021 ging es dann wirklich los. Für meinen Einstieg ins Messeleben war die BUCHBERLIN ideal. Obwohl sich alles in einer 6.500 Quadratmeter großen Halle der Arena Berlin abspielte, gab es alles in allem ein überschaubares Messeleben, das ich trotz Maske mit spürbarer Freude erlebt und deshalb im darauffolgenden Jahr wiederholt habe.

Damit war ich mental gerüstet für die Leipziger Buchmesse 2023.
 
Einen Plan hatte ich mir nicht gemacht, ich wollte das Geschehen auf mich zukommen lassen. Heute denke ich, dass das für eine Newcomerin wie mich die richtige Einstellung gewesen ist. Vieles hat sich von selbst ergeben, und auf meine "Reise" durch die Hallen der Messe konnte ich so viele vertraute und neue Verlage kennenlernen, kam mit den unterschiedlichsten Menschen ins Gespräch und habe diverse Veranstaltungen direkt auf dem Messegelände und zudem außerhalb besucht. Tatsächlich empfand ich die Lauferei überhaupt nicht als schlimm, die Joggerin in mir war hierfür bestens vorbereitet. Lediglich das Gedränge am Sonnabend und Sonntag war dann etwas anstrengender.
 
Mit vor allem positiven Eindrücke und dem Versprechen, wiederzukommen, bin ich nach Hause gefahren ...

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Die Leipziger Buchmesse ist eine "reine" Publikumsmesse, im Verbund mit der MANGA-COMIC-CON (herrlich all diese bunte Phantasie) und dem Lesefest LEIPZIG LIEST findet sie vom 21. bis 24. März 2024 statt.


Donnerstag, 20. April 2023

Leipziger Buchmesse

Vor drei Jahren wollte ich endlich zu meiner ersten Buchmesse nach Leipzig. Dann bahnte sich die Pandiemie an, und die Messe wurde abgesagt.
 
Nach Leipzig bin ich trotzdem gefahren, schließlich war ich zuletzt als Schülerin dort, also noch zu DDR-Zeiten und auf der Durchreise, aber mit spontanen Besuch im Gewandhaus.
 
Deshalb habe ich die Gelegenheit genutzt, ein paar liebe Büchersüchtigte aus meinem Lieblingsforum BücherTreff kennenzulernen.Außerdem bot sich so die Möglichkeit, die Stadt Leipzig im Zentrum ein wenig zu erkunden und auch den Leipziger Zoo zu besuchen, wo wir auch einen Blick auf den damals zwei Monate alten Elefantennachwuchs Kieran werfen konnten.

Es folgen ein paar Eindrücke aus dem Jahr 2020 ...

 

 

In einer Woche nun öffnet die Leipziger Buchmesse wieder ihre Pforten. Von der Stadt werde ich dieses Mal wohl eher weniger sehen. Doch ich freue mich auf ereignisreiche Tage und ebenso auf die vielen Treffen mit Menschen, die nicht ohne Bücher, Lesen und allem, was damit zusammenhängt, leben können.
 

Mittwoch, 5. Oktober 2022

Rückblick HOMER Literaturpreis 2022 - Teil 2 - Die Gala

Am vergangenen Sonnabend war es endlich soweit,
der HOMER Literaturpreis 2022 wurde vergeben.


Die Nominierten:
 
Maria W. Peter - Verrat in Colonia von Maria
Mac P. Lorne - Sie nannten ihn Cid
Ulf Schiewe - Die Mission des Kreuzritters
Juliane Stadler - Krone des Himmels
Ana Pawlik - In den Klauen der Macht
Petra Schier - Die Rache des Lombarde
Johanna von Wild - Der Pfeiler der Gerechtigkeit
Birgit Hermann - Die Aschenbrennerin
Marco Hasenkopf - Eisflut 1784
Silke Böschen - Träume von Freiheit. Ferner Horizont
René Anour - Die Totenärztin. Goldene Rache
René Anour - Die Totenärztin. Wiener Blut
 
Ana Pawlik, René Anour, Juliane Stadler, Marco Hasenkopf, Mac P. Lorne, Johanna von Wild, Silke Böschen, Ulf Schiewe, Birgit Hermann
 
 
Die Preisträger:
 
Goldener Homer
 Marco Hasenkopf - Eisflut 1784
 
Silberner Homer
Juliane Stadler - Krone des Himmels
 
Bronzener Homer
Mac P. Lorne - Sie nannten ihn Cid
 

 
Nochmals meine herzliche Gratulation!
 
Ich hatte die Ehre, die Laudation für "meine" Autorin, die ich während der Blogtour betreut habe, zu halten. Dieser Aufgabe habe ich mich sehr gern gestellt, denn Juliane Stadlers Debütroman ist es wert, mit dem Silbernen Homer ausgezeichnet zu werden.

 

Rückblick HOMER Literaturpreis 2022 - Teil 1: Leseabend

Eine erlebnisreiche Zeit liegt hinter mir, die ganz im Zeichen von 
 
HOMER historische Literatur
 
stand.
 
Ihr erinnert euch sicher an die Blogtour, auf der wir die Nominierten der Shortlist für den HOMER Literaturpreis 2022 vorgestellt haben.
 
Am letzten Freitag bin ich gestartet, um nach einem Zwischenstopp in Berlin nach Ingolstadt zur Preisverleihung zu fahren.
 

Als erstes Ereignis rief mich die Lange Nacht der Geschichte(n). Neun Autoren lasen im passenden Ambiente des Barocksaals im Ingolstädter Stadtmuseum aus ihren Romanen und erlaubten jeweils einen kleinen Blick in ihre Werke und damit in die Vergangenheit. So bin ich auf neue Lektüre aufmerksam geworden bzw. habe mich an bereits Gelesenes erinnern können.
 
Mir hat das gut gefallen, auch dass wir im Anschluss in kleiner Runde miteinander ins Gespräch gekommen sind ...
 

 
 Moderatorin: Carmen Mayer
 

Ulf Schiewe und Claudius Crönert

Ana Pawlik und Daniel Wolf

Peter Orontes und Johanna von Wild

Priska Lo Cascio und Sabine Weiß

Christina Auerswald


Montag, 22. November 2021

Abenteuer Buchmesse

Nach einer Pause möchte ich zukünftig meinem Blog wieder mehr Leben einhauchen. Aus diesem Grund starte ich mit einer bunt gemixten Bücherwoche, weil Lesen und Bücher ja zu meinem täglichen Leben dazu gehören.

Und als Erstes gehe ich gleich in die Vollen: Am Wochenende war ich nämlich zu meiner ersten Buchmesse. Die BUCHBERLIN kam mir deshalb besonders gelegen, weil ich seit einem Jahr nicht mehr in der Hauptstadt arbeite und endlich einmal die Gelegenheit für einen Besuch nutzen konnte.

Als Einstieg ins Messeleben ist die BUCHBERLIN ideal. Denn auch in der 6.500 Quadratmeter großen Halle der Arena Berlin in der Nähe des Treptower Parks ist sie alles in allem überschaubar.

Ihr besonderes Flair zieht die BUCHBERLIN hauptsächlich von den vielen unabhängigen Kleinverlagen und Autoren (viele von ihnen Selfpublisher), die mit ihren bunten und individuell gestalteten Ständen sowie einigen Lesungen eingeladen haben. Es gab kein Gedränge, und ich habe viele Gespräche geführt. So traf ich auf Bücherfreunde, die sehr aufgeschlossen und kommunikativ waren.

Einige nette Begegnungen habe ich für euch festgehalten.

Zunächst darf ich euch die Chefin eines meiner Lieblingsverlage vorstellen:

Jeannette Bauroth vom Second Chance Verlag - hier zusehen mit (ehe)männlicher Unterstützung. Der Verlag füllt mit seinen Veröffentlichungen Lücken in der Buchwelt der Großen, gibt ihnen eine "zweite Chance" und versucht auch die Wünsche der Leser (jeden Geschlechts) zu erfüllen.


Stefan Barth ist äußerst vielseitig und eine Neuentdeckung für mich. Seine Bücher können die Menschen seit vielen Jahren nicht nur "fernsehen", sondern einige auch lesen.


André Milewski Helden schwingen jetzt nicht die Peitsche, aber Abenteuer kann man mit ihnen auf jeden Fall erleben. Und damit erwähne ich nur ein Genre, in dem Andŕe sich zu Hause fühlt.


Die Thriller von Martin Krist haben auf meinem E-Book-Reader einen besonderen Stellenwert, sie sind zahlreich vertreten. Das hat seinen Grund, und so zitiere ich mich gern selbst:

Martin Krist "schreibt mit hohem Spannungsfaktor, und seine Erzählweise ist offensiv, energisch und schonungslos, spart nicht mit unangenehmer und detaillierter Darstellung. Kurz, knappe, auf den Punkt gebrachte Sätze und wechselnde Perspektiven treiben die gut durchdachte Handlung kontinuierlich voran. Diese erhält durch das Einstreuen der Uhrzeit immer wieder Echtzeitmomente, wirkt niemals konfus oder lässt gar den notwendigen Überblick vermissen. Die unterschiedlichen Sichtweisen bieten vielmehr Raum für eigene Spekulationen und ermöglichen ein Mietfiebern für ein rasantes Ende." (Rezension zu "Böses Kind")

Weiter geht es mit der Damenriege ...


Katrin Lachmann ist manchmal eine "Mörderische Schwester", und zwei ihrer Werke hat Yule Forrest als Lektorin den Feinschliff gegeben. Allerdings sie schwingt auch selbst die Feder.


Christine Heimannsberg hat eine wunderbare Reihe geschrieben. Und das liegt nicht allein in der Auswahl ihrer Titel: HOOP, GLOOV und LEEV haben ihren Ursprung im Plattdeutschen. Und ja, als Nordlicht fühle ich mich der plattdeutschen Sprache sehr verbunden. Doch auch inhaltlich kann sich Christines Reihe sehen lassen, denn sie führt in ein Europa nach dem Klimawandel.


Mari März ist Berlinerin, Autorin, Lektorin, Ghostwriterin und nicht zu vergessen Freigeist. Daneben schlägt ihr Herz für den Norden, weswegen sie ihre Wege oft zu uns an den Saaler Bodden führen.



Zu guter Letzt habe ich mit Bettina Huchler und Franziska Szmania herzliche Worte gewechselt. Ich freue mich darauf, die Bücher der beiden näher kennenzulernen. Eins sei bereits gesagt: Ihr seid "wundervoll".

Mein Fazit: Es war eine erlebnisreiche Zeit, und darum habe ich mir die Messe für das nächste Jahr vorgemerkt.

Dienstag, 23. Juli 2019

Spur der Steine I

Der Große hatte mir zum Geburtstag eine Reise in seiner Begleitung geschenkt. Und so waren wir vor gut zwei Wochen für fünf Tage in Athen.

Wir haben die Reise komplett allein organisiert, Flug und Hotel selbst gebucht. Denn die griechische Hauptstadt lässt sich gut auf eigene Faust erkunden. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (drei U-Bahn-Linien, Busse, Trolley-Busse, Straßenbahnen) kommt man überall hin, und das zu einem sehr günstigen Preis. Pro Person haben wir für ein Ticket, das fünf Tage gilt, neun Euro bezahlt. Zum Vergleich: In Berlin zahlt man bereits für EIN Tagesticket sieben Euro.

Durch die heißen Temperaturen kurz zuvor in Deutschland waren wir schon auf die 37, 38 Grad eingestellt. Tatsache ist, dass die teilweise sehr drückend sind. Trinken ist deshalb mehr denn je ein Muss. Erfreulicherweise gibt es in Athen im Grunde an jeder Ecke einen kleinen Kiosk, der gekühlte Getränke anbietet. Der Große trug einen Rucksack mit einer eineinhalb Liter Wasserflasche, die wir dann gegebenenfalls mit einer neuen ersetzen konnten.

Seid ihr dabei? Dann auf geht's, erstes Ziel:

Die Agora zu den Füßen der Akropolis.


Die Agora, was so viel wie Marktplatz bedeutet, war in der griechischen Antike ein Platz bzw. umfangreiches Gelände, wo Volks-, Gerichts- und Heeresversammlungen der freien Bürger stattfanden. Unter anderem existierten neben vielen Verwaltungsgebäuden, von denen nur noch Ruinen vorhanden sind, diverse Säulenhallen.


Eine dieser Hallen, die Stoa des Attalos wurde zwischen 1952 und 1956 wieder errichtet, dient als Museum und war früher so etwas wie ein Einkaufszentrum mit vielen Ladengeschäften.


 





Zu den nahezu erhaltenen Sakralbauten gehört der Tempel des Hephaistos, dem Gott der Schmiedekunst, auf dem westlich gelegenen Hügel Kolonos Agoraios.







Ansonsten muss bei vielen Ruinen und Steinansammlungen die Vorstellungskraft helfen, um sich ein Bild von den damaligen Gegebenheiten machen zu können.





Noch einmal ein Blick auf die Akropolis.


Demnächst wechseln wir die Sichtweise.

Fortsetzung folgt...