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Donnerstag, 17. März 2016

Mach mal Masche


"Häkle dein Zuhause bunt", empfiehlt die 1979 geborene Häklerin und Designerin Molla Mills, die aus Südösterbotten in Finnland stammt. Wie viele andere Frauen (und selbstverständlich auch Männer) erbte sie ihre Liebe zum Handarbeiten von ihrer Mutter und Großmutter.

Seit einigen Jahren hat sie die Häkelleidenschaft gepackt, ihre Arbeiten werden in Zeitschriften und Blogs besprochen, und auf Workshops trifft sie sich mit Gleichgesinnten. Dort lernen beide Seiten voneinander und finden jede Menge Bereicherung für die gemeinsame Leidenschaft. Ebenso erhielt sie dort Inspirationen für ihr erstes Häkelbuch "Mach mal Masche", das bei in der Sparte TOPP LAB im frechverlag erschienen ist.

Das gebundene Hardcover mit praktischem Lesebändchen ist optisch sehr ansprechend und mit vielen hochwertigen Fotos gestaltet. Es kann aufgeschlagen werden, ohne wieder zuzuklappen, eine hilfreiche Eigenschaft beim Lesen und Häkeln.


Molla Mills beschreibt in den Grundlagen neben der Verwendung der Werkzeuge die Garnauswahl...


... die Häkeltechniken und Schwierigkeitsgrade. Um ihre Entwürfe häkeln zu können, ist das Beherrschen von Luftmaschen, festen Maschen, Stäbchen und Kettmaschen unerlässlich. Die Autorin beschreibt daneben die Farbwechsel innerhalb einer Reihe, unsichtbare Garnwechsel, das Einfügen von Knopflöchern und Griffschlitzen. 

So vorbereitet, kann das Nacharbeiten starten. Hier bieten sich Modelle aus dem Bereich Wohnaccessoires an: Neben Teppichen und Kissen können auch Textilgarnkörbe...


... oder ein Kabelüberzug gehäkelt werden.


Bei den Accessoires finden sich unter anderem Taschen...


... und Handy-Hüllen.


Molla Mills zeigt zudem, wie Pixelhäkelei...


... und das Aufpeppen der eigenen Häkelarbeit - beispielsweise durch Labels - funktioniert.


Die frischen Modelle lassen sich unter Berücksichtigung der Schwierigkeitsgrade von
  • Einfach, passend für Anfänger
  • Erfordert Konzentration
  • Zeitaufwendig, anspruchsvoll
gut nacharbeiten. Die Anleitungen sind übersichtlich, verständlich und logisch nachzuvollziehen. Sie werden mittels Bild- und Textabfolge dargestellt und enthalten jeweils die Angaben zur Art des verwendeten Garns und der benötigen Menge in Gramm.

Insgesamt zeigt das Buch zwar keine überraschenden neuen Kreationen, diese punkten jedoch mit Geradlinigkeit und klaren Strukturen und Mustern. Interessant für mich persönlich ist die Verwendung von Textilgarn, hingegen weniger Modelle wie Lampenschirme und Garnketten, wenngleich diese durchaus anspruchsvoll in der Fertigung sind. Auch Schmuckketten und Halsreifen werden nicht meine erste Wahl beim Nachhäkeln sein. Bei Schmuckschleifen wiederum kann ich mir vorstellen, dass dadurch das ein oder andere Kleidungsstück, eine Frisur oder ein Geschenk eine individuelle und hübsche Note bekommt. Darum ist ein vielfältiges Einsetzen denkbar.

Die ergänzenden Hinweise zur Verwendung von Labels passen zum Inhalt des Buches. Und zu guter Letzt gibt es noch ein paar Tipps für das Wohlbefinden beim Häkeln, ein netter Abschluss.

Nach allem ist es ein gelungenes Buch, das keine großen innovativen Überraschungen, dafür aber solide Modelle bietet.

Deshalb danke ich dem frechverlag für für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars...

Halt, da fehlt doch etwas. Natürlich habe ich selbst die Häkelnadel geschwungen und ein Stück zur Anschauung für euch gearbeitet:

Ich präsentiere die Handy-Hülle "Svanvithe".


Sie ist aus Anchor Style Bamboolo mit Nadel 4,5 gehäkelt und kann Mobiltelefone mit den Maßen elf mal siebzehn Zentimeter einen sicheren Schutz bieten.

Und das Beste: Ich verschenke sie.

Also, wer möchte "Svanvithe" gern besitzen? Bei mehreren Interessenten entscheidet das Los.

Bis Karfreitag, dem 25. März 2016, 24.00 Uhr, habt ihr Zeit,
euch mit dem Kommentar "Ich will!" zu melden.
 Am 26. März 2016 wird ausgelost.

 Das Kleingedruckte:
Teilnehmen dürfen alle Leser (unter 18 Jahren jedoch nur mit Erlaubnis der Eltern).
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Sonntag, 21. Dezember 2014

Mit Julius dem Troll im Mittelalter

"Wer im Mittelalter lebte, war nicht zu beneiden. Die meisten Menschen lebten nicht sehr lange, und wurden oft nicht älter als 40 Jahre alt."


Das weiß Julius der Troll zu berichten. Denn er hat sich für die kleineren Leser auf eine Reise ins Mittelalter begeben und seine Erfahrungen in einem kleinen Büchlein festgehalten. Besser gesagt: er hat Martin Nyenstad schreiben und zeichnen lassen.


Als Ergebnis der Zusammenarbeit können nicht nur der Adel, Ritter, darunter einige berühmte wie König Artus, und ihre Waffen und Kampfspiele kennengelernt werden. Nein, der junge Leser erhält außerdem Einblicke in das Leben auf einer Burg, die Kleidung und das Essen der damaligen Zeit, begegnet Burgfräulein und Bauern.


Julius der Troll hat den Rittereid aufschreiben lassen, dessen Aussage: "Ich gelobe, die Schwachen zu verteidigen... niemals zu lügen..." wohl immer Gültigkeit besitzt. Dann finden sich im Büchlein die Anleitungen zum Bauen eines Schwertes, Nähen von Kleidung und leckere Rezepte und Kinderspiele. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung des Lesen gibt's von Julius dem Troll eine Urkunde, mit der Jungen zum Ritter und Mädchen zum Burgfräulein gekürt werden.


Julius ist ein fröhlicher Troll, die Bilder sind es auch. Es ist zu sehen, dass sie mit Liebe gezeichnet wurden. Die Texte sind kindgerecht und einfach aufbereitet, offenherzig, manchmal ein wenig burschikos (wenn zum Beispiel die Rede von den Manieren ist, "nicht bei Tisch zu pupsen oder zu rülpsen). Das ein oder andere Mal hätte am Ausdruck gefeilt werden können, um Wortwiederholungen zu meiden. Aber da Martin Nyenstad gebürtiger Däne ist und die Verständigung mit Julius dem Troll bestimmt nicht so einfach war, sei hier ein Äuglein zu gedrückt, auch was einige Rechtschreibfehler betrifft.

Denn es hält einen nicht davon ab, beim Lesen des Büchleins Spaß zu haben, weswegen ich es gern weiter empfehle.


Ich nutze die Gelegenheit und verschenke das Büchlein, das besonders für Kinder zwischen fünf und acht Jahren geeignet ist. Daher bitte ich euch, wenn ihr euch "bewerbt", schreibt im Kommentar, ob ihr es für eure eigenen Kinder, Enkelkinder, Patenkinder, Nachbarskinder, Freundeskinder... erhalten möchtet und fügt auch eine Altersangabe hinzu.

Bewerbungsschluss ist der 28. Dezember 2014, 22 Uhr.
Am 29. Dezember 2014 wird ausgelost.

Das Kleingedruckte:
Teilnehmen dürfen alle Leser (unter 18 Jahren jedoch nur mit Erlaubnis der Eltern).
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Sonntag, 16. November 2014

Buchtiere auf Reisen...

... und zwar nach Finnland. Denn gerade (gestern klappte es leider nicht) habe ich mit RANDOM.ORG ausgelost, und Appelgretchen hat es auf den ersten Platz geschafft.

List Randomizer

There were 12 items in your list. Here they are in random order:
  1. 3. Appelgretchen
  2. 1. Elisabeth
  3. 4. Tina
  4. 6. Maike
  5. 7. Marina
  6. 12. Robbi6
  7. 10. Brautprinzessin
  8. 9. Maggi
  9. 2. Thalia
  10. 5. Gisela
  11. 11. hermine
  12. 8. Rebekka
Timestamp: 2014-11-16 16:54:33 UTC

Herzlichen Glückwunsch!

Ich denke, liebes Appelgretchen, deine beiden "großen" Jungs und irgendwann natürlich auch dein neugeborener "Frischling" werden Freude daran haben. Schicke mir doch bitte deine Adresse an svanvithe69@gmx.de, damit sich die Post auf den Weg machen kann.

Alle anderen bitte nicht traurig sein, die nächste Verlosung folgt bald. Ich habe nämlich wieder ein neues Kinder-Büchlein hier liegen...

Dienstag, 4. November 2014

Ein Buch für jedes Tier

Dass es Leseratten und Leseeulen gibt, wusstet ihr sicher schon. Aber kennt ihr "Buchtiere"? Nein? Dann will ich sie euch hier mal vorstellen. Denn Waldemar Mandzel hat es geschafft, einige Buchtiere aufzuspüren. Was ihnen allen gemeinsam ist, dass sie sich ebenfalls gern mit Büchern beschäftigen. Ihr werdet staunen...


Da haben wir zum Beispiel den Falter Frederik, der ganz angetan von Romanen ist, die ihn zu einem glücklichen Wesen machen. Neben Blütennektar, versteht sich.


Jaguar Jan-Waldemar folgt immer seinem Jagdinstinkt. Und so ein Buch scheint durchaus verlockend zu sein, aber eher zum Lesen als zum Fressen.


Maulwurf Maximilian ist trotz seiner schwachen Augen ein wahrer Schnellleser. Ist ein Buch ausgelesen, wandert es flugs zu den anderen ans Tageslicht. Es hat schon seine Vorteile, wenn das "Haus" unterirdisch liegt...


Klar gibt es auch noch welche, die die Bücher nur zum Fressen gern haben. Alligator Al-Ali, Gänsegeier Guiseppe oder Haushuhn Hilde, das nie lesen gelernt hat, gehören zu diesen eher rabiateren Buchtieren. Doch um sie kennenzulernen, müsst ihr selbst zum Buchtier werden und euch das Büchlein besorgen.

Wenn ihr es dann in den Händen halten, lernt ihr sie alle kennen. Waldemar Mandzel hat für jeden Buchstaben des Alphabets ein Buchtier gefunden, ein paar gereimte Zeilen ersonnen und das passendes Bild gezeichnet (oder vielleicht hat er zuerst gemalt und dann gereimt). Jedenfalls sind die Reime nicht nur humorvoll und verführen zum Schmunzeln, sie bergen auch oft einen tieferen Sinn.

Beispielsweise, wenn sich der Orang-Utan seine Gedanken darüber macht, was das Überleben des Urwalds betrifft und damit auch das seinige.


Die Zeichnungen lassen die Feder eines erfahrenen Illustrators und Karikaturisten erkennen, sind insgesamt fröhlich und geistreich, realitätsnah und wohltuend entfernt von bunten Bildchen. Sie sprechen Kinder und Erwachsene gleichermaßen an und passen bestens zum Inhalt der zum Nachdenken durchaus anregenden Reime.

Ein Buch, das nicht nur Lesenden Spaß macht, sondern das auch Leseanfängern unterhaltsam das ABC vermittelt.

***

Ich möchte den Buchtieren ein neues Zuhause geben und verschenke das Büchlein, das großen und kleinen Leuten gefallen dürfte. Es ist jedoch besonders für Kinder zwischen vier und acht Jahren geeignet, kann also entweder vor- oder von Anfängern selbst gelesen werden. Daher bitte ich euch, wenn ihr euch "bewerbt", schreibt im Kommentar, ob ihr es für eure eigenen Kinder, Enkelkinder, Patenkinder, Nachbarskinder, Freundeskinder... erhalten möchtet und fügt auch eine Altersangabe hinzu.

Bewerbungsschluss ist der 14. November 2014, 22 Uhr.
Am 15. November 2014 wird ausgelost.

Das Kleingedruckte:
Teilnehmen dürfen alle Leser (unter 18 Jahren jedoch nur mit Erlaubnis der Eltern).
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Donnerstag, 19. Dezember 2013

Luna, die Sternenfee

Bevor es nun eine neue kleine Verlosung gibt, verkünde ich zunächst die Gewinnerin des Wanderbuches "Die Musche".

 Mone, die Wahl fiel auf dich. Herzlichen Glückwunsch!

Sei bitte so gut und schicke mir per Mail (svanvithe69@gmx.de) deine Adresse. Dann kann das Buch zur nächsten Station auf die Wanderschaft gehen.

***

Gegenstand meiner neuen Verlosung ist ebenfalls ein Buch, und zwar ein Kinderbuch und um noch genauer zu sein, ein Pappbilderbuch, das vor allem zum Vorlesen für die Kleinsten gedacht ist.

"Luna und die Sterne" ist eine liebenswerte Gute-Nacht-Geschichte, die im papierverzierer Verlag (dem ich an dieser Stelle für das Exemplar danke) erschien. Luna, die Sternenfee, läuft - und tanzt - in der Nacht über ein langes, die Erde umspannenden Seil und kümmert sich um die Sterne, poliert sie und hängt sie wieder an den Abendhimmel, damit sie für die Kinder weiter leuchten. Oft ist die Eule Nubs ihr Begleiter, denn wer ist schon gern allein unterwegs. Aber irgendwann wird auch eine Sternenfee müde...


Der Text stammt von August Gral und ist kindgerecht, unaufgeregt und beruhigend. Einige Worte werden hervorgehoben. Allerdings ist der Hauptteil der Schrift - und das ist mir sofort aufgefallen - definitiv zu klein (vielleicht könnt ihr es auf dem Foto unten erkennen) und erschwert das Vorlesen. Dabei wären ein paar Millimeter mehr sicher besser für das Gesamtbild gewesen. So zeigt sich der Text etwas verloren auf der Seite.

Ungeachtet dessen sind die Illustrationen von Stefanie Messing, auf denen - wie es bei einem solchen Büchlein der Fall sein sollte - das Augenmerk liegt, in Aquarell und Tusche wundervoll gezeichnet. Die vorherrschenden Farben BLAU, GELB und GRÜN. Feine Details, wie eine kleine Luna in der linken unteren Ecke, runden den guten Gesamteindruck ab und tragen dazu bei, dass man auch als Erwachsener das Büchlein gern zur Hand nimmt.


Ich möchte der Sternenfee ein neues Zuhause geben und verschenke das Büchlein. Da es vor allem eine Geschichte für kleine Kinder ist, soll es auch ein Mädchen oder ein Junge bis 6 Jahren bekommen. Daher bitte ich euch, wenn ihr euch "bewerbt", schreibt im Kommentar, ob ihr es für eure eigenen Kinder, Enkelkinder, Patenkinder, Nachbarskinder, Freundeskinder... erhalten möchtet.

Schon am 22. Dezember 2013 um 18.00 Uhr wird ausgelost.

Dann klappt es noch mit einer neuen Gute-Nacht-Geschichte in diesem Jahr, wenn nicht zum Weihnachtsfest, dann aber zu Silvester.

Das Kleingedruckte:
Teilnehmen dürfen alle Leser (unter 18 Jahren jedoch nur mit Erlaubnis der Eltern).
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Montag, 18. November 2013

Wanderbuch-Verlosung

Nun wird es aber Zeit, dass sie weiterwandert: Die Musche. Tochter des Scharfrichters. Schon vor ein paar Wochen ist das Buch vom Nordlicht zu mir gereist und war Gast im schwanenweißen Haus. Gelesen habe ich es natürlich auch. Jetzt darf, wer er möchte, jemand anderes Josiane kennenlernen.


Wir sind in Bern, es ist das 18. Jahrhundert. Josiane ist 16. Ihr Vater hat als Henker (oder Scharfrichter) viel zu tun. Das "Handwerk"  ist jedoch nicht angesehen und gilt als unrein. Die Familie und die Knechte des Henkers werden von der übrigen Bevölkerung ausgegrenzt, sogar geächtet. Nur eine Berührung allein bringt schon Unglück. Auch wenn das Mädchen damit unangenehmen Belästigungen nicht ausgesetzt ist, empfindet sie die Benachteiligung des Öfteren doch als ungerecht.

Der Beruf vererbt sich innerhalb der Familie von Vater auf den Sohn. Doch Josianes Bruder David lehnt dies konsequent ab und verlässt das Elternhaus. Statt in "Ihresgleichen" verliebt sich Josiane in Martin. Alles könnte so schön sein. Denn dem jungen Mann ist es einerlei, aus welcher Familie sie stammt. Er ist Wiedertäufer, und darin liegt die Gefahr. Die Wiedertäufer sehen sich der Verfolgung ausgesetzt, und auch Martin bleibt nicht davon verschont: er wird zur Arbeit auf den Galeeren in Italien verurteilt. Nun muss Josiane "umständehalber" Jost, einen jungen Henker, heiraten und zieht mit ihm in seine Heimat nach Freiburg im Breisgau. In ihrer neuen Familie wird sie herzlich aufgenommen, doch Glück findet sie an der Seite ihres derben Ehemannes nicht. Irgendwann wagt sie fernab ihres Standes gemeinsam mit ihrer Tochter Barbara ein neues, freies, unabhängiges Leben und versucht, sich ergebende Gefahren und Probleme - auch mit Hilfe des buckligen Mathieu - zu meistern...

Hat man sich auf die Geschichte der jungen Frau eingelassen, findet man sich auch mit den schweizerischen sprachlichen Besonderheiten zurecht. Der Schreibstil der Autorin ist ehrlich, schnörkellos und offen. Sie schildert das Leben und Arbeiten eines Henkers und seiner Familie mit all den Höhe und Tiefen. Denn trotz der Verachtung, die diesem Berufsstand von Außen entgegengebracht wird, können sich die Mitglieder im Inneren auch ein beachtliches Maß an Zuneigung und Mitgefühl bewahren.

Der Geschichte wird aus verschiedenen Ich-Positionen gefolgt. So kommen Josiane, ihr Ehemann Jost, Mathieu und Barbara zu Wort und lassen uns direkt an ihren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Der Erzählton ist oft ruhig und vermag nicht immer zu überzeugen. Insbesondere Barbara  und ihre Entscheidung bleibt in meinen Augen ein wenig blass. Die bemerkenswerteste Person ist die Hauptfigur Josiane, die trotz aller Schicksalsschläge eine starke Frau wird und ist, die die Hoffnung nicht aufgibt. Ihr Entwicklungsweg und ihre Handlungen werden gut und nachvollziehbar geschildert.

Ergänzt wird der Roman unter anderem mit Bilder eines Scharfrichtermantels und Richtschwertern. Ein Glossar ist ebenfalls vorhanden. Was mir persönlich gefehlt hat, ist Hintergrundwissen zu den Wiedertäufern, die mir hier zum ersten Mal begegnet sind. So habe ich selbst nachgelesen:

Die Bewegung der Täufer (die früher Wiedertäufer genannt wurden) entstand im 16. Jahrhundert zunächst in der Schweiz und dann in verschiedenen Teilen Europas und besteht bis heute in den Gemeinschaften der Mennoniten, Hutterer und Amischen fort. Die Anhänger waren radikal-reformatorisch, die ihre Kirche als Bruderschaft ansahen und sich in ihrem Handeln von der Lebensweise und dem Vorbild Jesus Christus geleitet fühlten und für Gewaltlosigkeit eintraten. Zu den wesentlichen Merkmalen gehörte die Forderung nach Glaubensfreiheit, die Trennung von Staat und Kirche und die Gütergemeinschaft. Aus der wortgetreuen Auslegung des Neuen Testamentes leiteten die Täufer ihr Denken und Verhalten her. Eine Kindertaufe wurde abgelehnt, stattdessen wurde die Gläubigertaufe an Menschen vollzogen, die auf Grund ihres Alters in der Lage waren, sich für die Taufe bewusst zu entscheiden und damit aktiv und persönlich ihren Glauben zu manifestieren. Mit dieser Entscheidung jedoch setzten sich die Täufer der Verfolgung aus, die von Verweisung des Landes bis hin zum Tod führen konnte.

Und zu guter Letzt kommen wir zum eigentlichen Anlass: der Verlosung. Wessen Interesse jetzt geweckt wurde und wer Josiane auf ihrem Weg begleiten möchte, "bewirbt" sich mit einem Kommentar. Bewerbungsende ist der 30. November 2013, 24.00 Uhr, und im Laufe des 1. Adventssonntags erfolgt die Verkündung des neuen Wanderbuchbesitzers.

Das Kleingedruckte:
Teilnehmen dürfen alle Leser (unter 18 Jahren jedoch nur mit Erlaubnis der Eltern).
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Montag, 11. März 2013

800-Posts-Frühlings-März-Geburtstags-Verlosung

Nun ist es soweit:

 Post Nummer ACHTHUNDERT ist geschafft!

Seit August 2009 finde ich immer wieder etwas, was ich euch mitteilen möchte. Und ein Teil meiner 205 Leser kommt wirklich regelmäßig vorbei, um das zu lesen.

Vielen Dank dafür, ihr Lieben!

Für euch ist meine

800-Posts-Frühlings-März-Geburtstags-Verlosung

mit diesen Gewinnen:

ein gehäkelter Kissenbezug "Frühling"
ein gehäkeltes Topflappenpaar "ApfelBlüte"
ein Notizbuch "Frühlingsgezwitscher"


Und wie versprochen gibt es noch ein kleines Set von Oktoberdots
(vier Adressaufkleber, zwei Lesezeichen).


Bis zum 18. März 2013, 24.00 Uhr habt ihr Zeit,
euch ein Plätzchen im Lostopf zu sichern.
Am 19. März 2013 gibt es dann (nicht nur für mich) Geschenke...

Das Kleingedruckte:
Teilnehmen dürfen alle Leser (unter 18 Jahren jedoch nur mit Erlaubnis der Eltern).
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Montag, 11. Februar 2013

Eine kleine Sonne...

... habe ich verschickt, als lieber Geburtstagsgruß für meine alte Deutschlehrerin. Die Karte hat Julia entworfen. Ich fand sie einfach passend.


Möchte vielleicht noch jemand bereits jetzt einen winzigen Vorgeschmack auf Frühlingssonne (kann als Untersetzer benutzt werden, so dass man ihn täglich sieht)? Ich würde dann (ganz spontan) einen verlosen...

Montag, 3. Dezember 2012

Trommelwirbel!

Oder richtigerweise Glöckchenklingeln!

Denn bei der Ermittlung der Gewinnerin hat mit Carolina mit ihrem Weihnachtsglöckchen zur Seite gestanden. Noch letzte Woche lebte sie in der Zwergenwelt, nun hat sie nach dem Trip an die Ostsee bereits ihre zweite große Reise in die Hauptstadt angetreten und durfte auf meinem Bürostuhl Platz nehmen. 


Schaut einmal, welche Nummer sie in ihr Schürzchen gesteckt hat.


Noch ein bisschen näher heran: Nummer 19.

Alle Kommentare durchgezählt, an Frau Oldenkott vorbei gerauscht...


Es ist ... Denise. Du hast es wahrlich geschafft und darfst diesen wunderschönen Kissenbezug dein Eigen nennen. Ich freue mich sehr für dich, da hat sich dein Anlauf und Sprung ins Lostöpfchen gelohnt.

Wenn du mir unter svanvithe69@gmx.de deine Adresse mailst, wird er noch in dieser Woche an die Post übergeben.

Allen anderen drücke ich für die weiteren Adventskalenderverlosungen die Daumen. Jeden Tag öffnet sich auf einem anderen Blog ein Türchen.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Aventsverlosung

Gerade hatte ich euch noch vom Adventskalender-Verlosungs-Marathon berichtet, da ist es auch schon soweit.

Türchen


... öffnet sich bei mir.

Und wie sollte es anders sein:
ihr könnt etwas Gehäkeltes gewinnen.


Diese seidig glänzende Kissenhülle ist aus beigen, rosa und beerenfarbenen Baumwoll-Bambus-Garnen entstanden...


... und besteht aus einzelnen miteinander verbundenen Grannies.


Wer gewinnen möchte, beachte bitte: Die Verlosung läuft nur HEUTE und endet 24.00 Uhr. Mitmachen dürfen alle, die Eintragung als Leser ist keine Bedingung (jedoch immer eine Freude). 


Morgen werde ich den Gewinner auslosen.

Bis dahin wünsche ich euch einen wundervollen Adventssonntag.

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Endlich: Die Gewinner der 500.-Post-Verlosung!

Nachdem ich euch nun so lange habe zappeln lassen, mache ich es heute ganz kurz.


Drei Lostrommeln standen bereit.


Aus dem Lostopf EINS hat der Große...


Kathrin

... gezogen. Das freut mich besonders.

***

In der Lostrommel ZWEI gab es zwei Gewinnchancen. Nach einem ausgeklügelten System (fragt aber jetzt nicht, nach welchem) habe ich die Gewinnerinnen ermittelt.

Gewinn A "fliegt" in die Schweiz.
 Ich hoffe, Frau Hummel brummt jetzt voller Freude.

Gewinn B, den ich euch hier in ganzer Schönheit präsentiere,


bekommt Elisabeth.

***


Zu guter Letzt war kräftiges Mischen der Lostrommel DREI angesagt.

Der Traum in rosa-pink
wird seine neue Heimat in Budapest finden, 
denn dort lebt Gewinnerin Gerda.




***
Ein kleines I-Tüpfelchen habe ich noch für euch. Da bei mir ein kleiner Überschuss an weißen Grannies herrscht - ursprünglich sollte dieses Geschenk...


... nämlich aus Einzelgrannies zusammengesetzt sein - bekommen zwei Mädels, die an allen Verlosungen teilgenommen haben, noch ein paar weiße Teilchen aus meinem Vorrat.


Cornelia und Traudi, ihr seid die Glücklichen.



Meine herzliche Gratulation allen Gewinnerinnen. 

Bitte schickt mir eure Adressen (außer Kathrin und Cornelia) an svanvithe69@gmx.de. So bald wie möglich gehen eure Gewinne auf die Reise.

Samstag, 17. Dezember 2011

Und nun: Der Verlosung dritter Teil!

Prinzessin Heckenröslein ist ja eine ganz Liebe, aber manmal etwas eigen. So hat sie darauf bestanden, dass sie alleine einen Gewinn präsentiert. Und eine Bedingung hat sie auch noch dran geknüpft: es sollte doch bitteschön ETWAS in ihren Farben sein.

So ist dieses kleine rosa-pinke ETWAS (Durchmesser ca. 21 Zentimeter) entstanden, das für ein runde Kissenkreation weiterverarbeitet oder einfach als Deckchen verwandt werden kann.

Ein kleiner Kommentar genügt, schon seid ihr in Lostrommel DREI, die allerdings nur bis zum 20. Dezember 2011, 20.00 Uhr geöffnet ist.

Den 22. Dezember 2011 könnt ihr auch schon mal vormerken. Das ist dann der Verkündungstermin für alle Gewinner.

Euch allen einen geruhsamen vierten Adventssonntag!

Samstag, 10. Dezember 2011

Weiter geht's: Der Verlosung zweiter Teil!

WEISS wie Schnee,

ROT wie Blut

und SCHWARZ wie Ebenholz.

Das ist Schneewittchen.

Deshalb gibt es einen speziell zu ihr passenden zweiten Teil der 500.-Post-Verlosung.

Und das, obwohl ich ja noch gar nicht fertig bin, aber die junge Dame hat so gedrängelt. Sie wollte endlich ihren Teil zum Verlosungsmarathon beitragen. Da konnte ich dann nicht anders.

Als leidenschaftliche Grannyhäkelin gibt es Grannies für euch und zwei Gewinnchancen:

Gewinn Nummer A sind acht einzelne weiße Grannies in zwei verschiedenen Mustern oder neun Grannies im Verbund als Oberteil für ein Kissen(?).

Gewinn Nummer B werden miteinander verbundene einfarbige rote und rot-schwarze Grannies sein. Wie das am Ende aussehen wird, überlasse ich noch eurer Fantasie.

Damit ist die Lostrommel ZWEI geöffnet. Bis zum 16. Dezember 2011, 16.00 Uhr könnt ihr euch entscheiden, ob euch Gewinn Nummer A oder B lieber ist (die Variante EGAL ist auch möglich).

***

Zum Thema SCHNEE habe ich noch diesen Beitrag.

Bilder von heute früh.

Ist aber leider wieder alles weggetaut.


***

Und denkt dran: Lostrommel EINS schließt morgen um 11.00 Uhr.

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Jetzt geht's los: Der Verlosung erster Teil!

Es war schon anstrengend, mit Rosenrosa und Fräulein Naseweis den ersten Gewinn der Verlosung anlässlich des 500. Postes angemessen aufs Bild zu bannen...

Erst war es ein "Gewurstel" und die Damen mittendrin.

Oder beide in Schieflage und irgendwie im Dunkeln.

Also den Gewinn lieber ordentlich gefaltet. Doch das Licht spielt immer noch nicht mit.

So ist es schon ein wenig besser, oder?

Und zum Schluss sehen wir...

... das Muster (aus diesem Buch) vom phänomenal-kuscheligen erdwarmbraunen Schal genauer.

Wer den um den Hals tragen und damit für den kommenden Winter "gerüstet" sein möchte, muss oder darf oder kann sich natürlich äußern und gelangt mit seinem Kommentar in Lostrommel Nummer EINS, die bis zum 11. Dezember 2011, 11.00 Uhr geöffnet ist.

Das war jedoch noch lange nicht alles (logisch, steht ja groß erster Teil in der Überschrift). Lasst euch also überraschen, was Prinzessin Heckenröslein und Schneewittchen zu präsentieren haben.