Posts mit dem Label Weisheiten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Weisheiten werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 21. September 2013

Bleib auf deinem Weg


Stark zu sein bedeutet,
einen weiteren Schritt in Richtung Gipfel zu tun,
wie erschöpft du auch sein magst.

Je länger wir auf der Reise sind, die unser Leben ist, umso klarer wird uns, dass es mehr als eine Art gibt, stark zu sein. Wir können körperlich, geistig und seelisch stark sein.

In den Tagen unserer Jugend setzen wir unser Vertrauen auf unseren Körper, auf unser Fleisch, unser Blut und unsere Knochen. Wir denken, Stärke bedeutet, schneller, weiter und höher zu kommen. Wir lösen ein Problem, indem wir es vernichten oder abarbeiten. Doch es kommt eine Zeit, in der wir das nicht mehr tun können.

Eines Tages stellen wir zu unserer Bestürzung fest, dass wir nicht mehr so schnell und weit und hoch kommen. Und so lernen wir den Wert unseres Intellekts schätzen, unserer Fähigkeit, logisch zu denken. Wir nehmen ein Problem erst dann in Angriff, nachdem wir uns mit seinen einzelnen Bestandteilen beschäftigt haben. Wir stellen fest, dass das Wissen im Gegensatz zu Fleisch, Blut und Knochen seine Stärke unendlich lange aufrechterhalten kann. Seine Stärke kann wachsen und wachsen, ins Unendliche, wenn es sein muss.

Mit einer Fülle an Wissen beginnen wir, nach Weisheit zu streben. Während sich uns die Weisheit immer deutlicher offenbart, bemerken wir, dass wir unsere größte Stärke erreicht haben. Die Weisheit wächst ebenso wie das Wissen.

Wenn Wissen die Stärke des Geistes ist, dann ist Weisheit die Stärke der Seele.

Was auch immer unsere Stärken oder unsere Schwächen zu einem bestimmten Zeitpunkt dieser Reise sein mögen., sie bieten keine absolute Sicherheit. Unser Weg ist von Herausforderungen gepflastert.

Ganz gleich welche Veränderungen, ganz gleich welche Hindernisse auftreten mögen, wir müssen weiterhin unseren Blick zum Gipfel richten. Du wirst fragen, warum zum Gipfel?

Weil das Leben, wie wir zu uns selbst sagen, viele Höhen und Tiefen birgt. Vielleicht weiß ein Teil unseres Geistes, dass der Aufstieg eine größere Herausforderung darstellt als der Abstieg. Deshalb spüren wir, dass das Ziel oder die Antwort in der Höhe zu finden ist. Um an diesen Ort zu gelangen, müssen wir unsere Bemühungen auf ein Niveau anheben, das wir zuvor noch nicht erreicht haben. Doch die Belohnung für den Aufstieg ist größer, da für den Abstieg nur wenig oder gar keine Kraft benötigt wird.

(Joseph M. Marshall. Die Weisheit eines alten Indianers)


Lieber Lucas Maximilian,

es war auch ein Sonnabend, heute vor 17 Jahren,
als wir dich das erste Mal in den Arm nehmen durften.

Du bist das Beste in unserem Leben.

Du bist der Große, du bist jung, und dein Körper ist stark.

Doch du hast bewiesen, dass du auch geistig stark bist.

Wir bewundern,
 mit welchem Elan und Enthusiasmus
du deinen neuen Weg eingeschlagen hast,
die Herausforderungen, die sich dir stellen, annimmst
und dir neues Wissen aneignest.

Wir sind stolz auf dich!


Wir sind überzeugt, dass du Hindernisse überwinden wirst.
Unsere Hilfe dafür ist dir immer gewiss.

Wir sind an deiner Seite.


Wir haben dich lieb, Großer.

Deine Eltern

Freitag, 14. Juni 2013

Geschafft!

Heute Abend ist es endgültig: Zehn Schuljahre sind vorbei, der Große bekommt im feierlichen Rahmen sein Abschlusszeugnis. Herr Schwanenweiß und ich sind stolz auf ihn, denn er hat seine mittlere Reife mit "2" bestanden.


Ab August beginnt dann die Ausbildung zum Chemielaboranten an der Universität in Hamburg. Zwischenzeitlich hatten wir Glück und haben ein (bezahlbares) Zimmer gefunden, in einer WG mit drei Mädels...

Es wird eine Umstellung für die Herren, die in den letzten Jahren zu einem eingespielten Team geworden sind. Aber besonders für den Großen ist es eine Herausforderung, die neue Situation zu meistern.

In dir ist der Wille,
sich dem Leben zu stellen,
wie auch die Angst,
die dich vor ihm davonlaufen lässt.

Sich dem Leben zu stellen, bedeutet keine Erfolgsgarantie. Doch wenn man der Angst nachgibt und sich von ihm abwendet, ist das Scheitern garantiert.
Sich dem Leben nicht zu stellen, das bedeutet, keine Erfahrungen zu sammeln, und keine Erfahrungen zu sammeln schränkt das Wissen ein. Ohne Wissen können wir keine Weisheit erlangen.
Um das zu erreichen, müssen wir uns dem Leben stellen, ganz gleich, was es bringt.

(Joseph M. Marshall. Die Weisheit eines alten Indianers)

Wir sind an deiner Seite.
Immer!


Wir haben dich lieb, Großer.

Deine Eltern


P. S. Ist es euch aufgefallen? WIR tragen jetzt Brille.

Freitag, 15. März 2013

Worte zum Nachdenken

Wenn ich noch einmal zu leben hätte,
dann würde ich mehr Fehler machen;
ich würde versuchen,
nicht so schrecklich perfekt sein zu wollen;
dann würde ich mich mehr entspannen
und vieles nicht mehr so ernst nehmen;
dann wäre ich ausgelassener und verrückter;
ich würde mir nicht mehr
so viele Sorgen machen um mein Ansehen;
dann würde ich mehr reisen,
mehr Berge besteigen,
mehr Flüsse durchschwimmen
und mehr Sonnenuntergänge beobachten;
dann würde ich mehr Eiscreme essen,
dann hätte ich mehr wirkliche Schwierigkeiten
als nur eingebildete;
dann würde ich früher im Frühjahr
und später im Herbst barfuss gehen,
dann würde ich mehr Blumen riechen,
mehr Kinder umarmen
und mehr Menschen sagen, dass ich sie liebe.

Wenn ich noch einmal zu leben hätte,
aber ich habe es nicht…

Als ich die Zeilen eines unbekannten Verfassers das erste Mal gelesen habe, dachte ich, dass sie nur von einem alten Menschen stammen können. Hier spricht ein Mensch, der wahrscheinlich kurz vor seinem Tod auf sein Leben zurückblickt und dabei feststellt, dass er vergessen hat, sinnvoll sein Leben zu genießen. Es wirklich zu leben, als es noch möglich war.

Der Aufbau des Gedichts (wenn man es denn als solches sieht) ist ungewöhnlich. Es besteht aus nur einem Satz. Der erste Halbsatz beginnt mit der Frage „Wenn ich noch einmal zu leben hätte“, die sich der Verfasser in weiteren folgenden Halbsätzen durch Aufzählungen selbst beantwortet.  

Dabei führt er auf, was er anders gemacht hätte. Beispielsweise, dass er zum einen mehr Fehler gemacht und weniger nach Perfektion gestrebt hätte. Zudem wäre er entspannter, ausgelassener und verrückter gewesen und nicht so ernst und voller Sorge auf sein Ansehen bedacht. Er hätte sich den wahren Problemen gestellt. Daneben wären ihm auch Dinge wie das Reisen, Bergsteigen oder die Schönheit in der Natur wie ein Sonnenuntergang oder der Duft der Blumen wichtiger gewesen. Und er hätte mehr Gefühle den Menschen gezeigt, die ihm nahe sind.

Das zeigt, dass der Verfasser dieser Zeilen der Meinung ist, dass sein Leben nicht so erfüllt und befriedigend gewesen ist, wie es hätte sein sollen. Dass er die Möglichkeiten dieses einen Lebens nicht ausgeschöpft hat.

Das finde ich sehr traurig. Gerade mit Blick auf den Großen. Zwar ist er mit seinen 16 Jahren noch jung, aber trotzdem denke ich, dass wir - und damit meine ich auch ihn und die Mädchen und Jungen seines Alters - jeden Tag etwas aus unserem Leben machen sollten. Gerade jetzt stellen sie die Weichen für ihre Zukunft. Sie haben Tag für Tag die Wahl, wie sie sich ihr Leben einrichten. Ihnen muss bewusst werden und sein, dass sie nicht gedankenlos mit ihrem Leben und verschwenderisch mit ihrer Lebenszeit umgehen. Sie sollten das tun, was sie als wichtig empfinden, damit sie nicht eines Tages voller Reue auf die verpassten Möglichkeiten zurückschauen. Weil es eine Wiederholung unseres Lebens nicht gibt…

Im Gedenken meinen Schwiegervater
zum heutigen 10. Todestag
(auch das ist der März im schwanenweißen Haus)

Freitag, 30. November 2012

Tschüss November!


Man braucht nur die richtige Perspektive,
dann schaut es nicht mehr so düster aus.

Svanvithe


Freitag, 23. November 2012

Ein weises Wort am Freitag

Niemand kann mehr, als er weiß.
Niemand weiß mehr, als er kann. -

Man kann nicht Alles aus eigener Tiefe herauf beschwören.

Es ist nicht genug, daß ich etwas weiß,
bekömmt nicht das Gelernte dadurch,
daß es sich im Leben von selbst anwendet,
Halt und Sicherheit.

Robert Schumann

Freitag, 21. September 2012

Bleib auf deinem Weg


Du musst dich im Sturm behaupten...
Wenn der Sturm heftig weht,
musst du standhaft sein,
denn er versucht dich nicht umzuwerfen,
er will dir nur beibringen, stark zu sein.

Wenn es wahr ist, dass Stärke das Kind von Mühe und Schmerz ist, dann werden die meisten von uns Gelegenheit haben, Stärke zu erlangen. Diese Zeit ist deine Gelegenheit... Anstrengung bietet dem Sturm die Stirn.

Stürme dauern nicht ewig, obwohl das Gegenteil der Fall zu sein scheint, wenn Wind und Kälte uns erbarmungslos beuteln. Es scheint auch, als wollte der Sturm uns mit aller Gewalt niederringen.

Wir können dem Sturm nachgeben, indem wir uns zusammenkauern. Wir können ihm aber auch entgegentreten, im Wissen, dass er vorübergehen wird.

Es mag unsinnig oder gar selbstzerstörerisch scheinen, sich dem Sturm erneut entgegenzustellen. Aber ich sage gerne, dass in unserem Geist immer ein Funken Trotz ist. Stürme lehren uns vielleicht Stärke, indem sie jenen Funken Trotz entfachen.

Dem Sturm entgegenzutreten, wie oft er uns auch zu Boden blasen mag, sollte uns lehren, dass wir nicht so stark sein müssen wie der Sturm, um ihm zu trotzen. Wir müssen nur stark genug sein, aufrecht zu stehen. Ob wir dabei nun vor Angst schlottern oder unsere Faust schütteln, wir sind so lange stark genug, wie wir aufrecht stehen.

(Joseph M. Marshall. Die Weisheit eines alten Indianers)


Lieber Lucas Maximilian,

viele Stürme hast du bis zum heutigen Tage,
deinem 16. Geburtstag,
 noch nicht erleben müssen.

Aber sie werden kommen.

Und wir sind überzeugt, dass du sie meisterst.

Du wirst vielleicht so manches Mal innehalten müssen
oder auch zu Boden gehen,
jedoch stets wirst du wieder aufstehen
und deine Ziele weiterverfolgen.

Stürme werden dich nicht verzweifeln lassen,
sondern stärken.

Du wirst aufrecht stehen!

Und wir sind an deiner Seite.


Wir haben dich lieb, Großer.

Deine Eltern

Mittwoch, 19. September 2012

Casanova sagt!

Giacomo Casanova (1725 bis 1798) verstand sich als Schriftsteller und Philosoph. Unter seinen Werken finden sich eine Homer-Übersetzung ins Italienische, ein umfangreicher utopischer Roman, eine Geschichte Polens, mathematische Abhandlungen, Gedichte, Satiren, Essays. In die Weltliteratur eingegangen ist er mit seinen Lebenserinnerungen (Histoire de ma vie), die erst 30 Jahre nach seinem Tod gedruckt wurden.

Gedanken über die Zeitläufe und das menschliche Verhalten, über die Liebe, die Lust und das Laster, über die Frauen, Gott und die Welt, die sich in seinem ganzen Werk verstreut finden, enthalten die praktische Lebensphilosophie eines Mannes, der im Bewusstsein vieler nur noch als der große Verführer und Liebhaber weiterlebt, aber durchaus einer näheren Betrachtung wert ist.

liebe
Wie seltsam ist doch die Liebe! Was nützt es, alles gelesen zu haben, was die angeblich Weisen über ihre Natur geschrieben haben, und was nützt es, mit zunehmendem Alter darüber zu philosophieren. Ich werde sie nie als Tändelei oder Nichtigkeit abtun können. Sie ist eine Art Wahnsinn, über welche die Philosophie keine Macht besitzt, eine Krankheit, die den Menschen in jeder lebenszeit befallen kann und die unheilbar ist, wenn sie einen im alter überfällt. unerklärliche liebe! Gott der Natur! Nichts ist süßer als ihre bitternis, nichts ist bitterer als ihre süße. göttliches ungeheuer, das man nur mit widersprüchlichen definitionen erfassen kann.

Freitag, 7. September 2012

Bleib auf deinem Weg


Das Leben kann dir Stärke verleihen.
Stärke kann aus der Begegnung
mit den Stürmen des Lebens erwachsen,
aus der Erfahrung von Verlust,
Traurigkeit und Liebeskummer,
vom Versinken in den Tiefen der Trauer...

Stürme treten auf, sie gehören zum Leben... Manchmal überraschen sie uns. Zu anderen Zeiten sehen wir sie aufziehen, und da wir stürmische Zeiten kennen, können wir nichts machen, als uns auszumalen, was geschehen wird. Wenn sie dann zuschlagen, spüren wir ihre Kraft und ihre Wildheit und wir überstehen den Sturm, so gut wir können.

Das Leben ist genauso. Uns können schwierige, schlechte und ausgesprochen üble Dinge zustoßen - Krankheit, Unfälle, Armut, Einsamkeit, Betrug, Obdachlosigkeit, wiederkehrende Albträume, der Tod eines Elternteils, eines Kindes, eines Freundes oder eines Ehepartners. Und als ob das nicht schon schwer genug wäre, können Krankheiten unseren Körper und unsere Herzen und unsere Gedanken und unsere Seelen befallen. Dann nimmt uns das Alter unser Haar und unsere Würde.

Jene Stürme zu überstehen, jene unglaublich harten Zeiten, bedeutet, die Lebenswirklichkeit zu akzeptieren. Denn wenn man leugnet, dass schlimme Dinge passieren können, heißt das nicht, dass sie nicht geschehen können.

Das Leben ist dazu da, gelebt und nicht vermieden zu werden.

(Joseph M. Marschall. Die Weisheit eines alten Indianers)



Liebe Cornelia,

zum Geburtstag
wünsche ich dir von Herzen
alles Gute und Schöne,
Gesundheit und Glück,
damit du allen Stürmen
des Lebens gewachsen bist!



Die Zwillingsblüten der Valencia haben sich extra für dich geöffnet und verströmen ihren Duft (Danke an Herrn Schwanenweiß für Fotografieren).

Donnerstag, 10. Mai 2012

Omen?

Lass mich schlafen,
bedecke nicht meine Brust mit Weinen und Seufzen,
sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen,
sondern schließe deine Augen,
und du wirst mich unter euch sehen,
jetzt und immer.

Khalil Gibran


War es ein Vorzeichen, dass ich mich gestern an meine Oma und meinen Cousin Uli erinnert habe?

Heute erfuhr ich, dass mein Onkel Heinrich, Sohn meiner Oma, Vater von Uli und Bruder meiner Mutter am Montag unerwartet gestorben ist. Er wurde 72 Jahre alt.

Ich bin sehr traurig und mag heute nicht fröhlich kommentieren.

Donnerstag, 19. April 2012

Bleib auf deinem Weg


Das Leben ist eine Reise, 
die manchmal im Licht und
manchmal im Schatten unternommen wird.

Wir haben alle Angst vor irgendetwas. Doch das sollte uns nicht daran hindern, jeden Tag weiterzumachen. Wir sollten nicht immer Angst vor dem Schatten haben, wenn wir im Licht stehen. Es ist sicher, dass wir nicht wissen werden, wann und wie die schwierigen und schlechten Zeiten kommen, doch wenn wir akzeptieren, dass sie kommen, dann werden wir leichter mit ihnen fertig, wenn sie tatsächlich kommen.
Und denke immer daran, dass alles, was den Schatten verursacht, kleiner als die Lichtquelle ist.

(Joseph M. Marshall. Die Weisheit eines alten Indianers)


Lieber Hennes,

ich wünsche dir sehr,
dass es in deinem Leben mehr Licht als Schatten,
mehr gute als schlechte und schwierige Zeiten gibt
und du deine Ängste immer überwinden kannst.

Dein Opa und ich werden dich dabei stets unterstützen.


Herzlichen Glückwunsch zu deinem heutigen
10. Geburtstag.

Freitag, 13. April 2012

Ein weises Wort am Freitag

Die Zeit ist zu
kostbar,
um sie mit
falschen Dingen zu
verschwenden.
 
Heinz Rühmann
 

Freitag, 27. Januar 2012

Ein weises Wort am Freitag


Es wird zu unserem Glück beitragen, wenn
wir beizeiten die simple Einsicht erlangen,
daß jeder zunächst und wirklich in seiner
eigenen Haut lebt, nicht aber in der
Meinung anderer, und daß demnach unser
realer und persönlicher Zustand, wie er
durch Gesundheit, Temperament,
Fähigkeiten, Einkommen, Weib, Kind,
Freunde, Wohnort usw. bestimmt wird,
für unser Glück hundertmal wichtiger ist,
als was es anderen beliebt, aus uns zu machen.
Der entgegengesetzte Wahn macht unglücklich.

Arthur Schopenhauer

Freitag, 6. Januar 2012

Einladung und weise Worte zum Wochenende

Bevor ich mich ins Wochenende verabschiede, seid ihr herzlich eingeladen. Denn bei den Grannylieseln startet heute die Runde 6, die ich als "Rundenchefin" betreuen werde.

Herr Schwanenweiß ahnt noch nichts von seinem Glück, die Päckchen in Empfang nehmen zu dürfen (nun, jetzt weiß er es), da ich ja - wie einige wissen - in der Woche in Berlin arbeite und nur am Wochenende zu Hause bin.

Ein paar (dazu passende) weise Worte gebe ich euch heute noch mit auf den Weg:

Nicht da ist man daheim,
wo man seinen Wohnsitz hat,
sondern wo man verstanden wird.

Christian Morgenstern

Freitag, 16. Dezember 2011

Ein weises Wort am Freitag

Freude lässt sich nur ganz auskosten,

wenn sich ein anderer mitfreut.

Mark Twain


Mittwoch, 30. November 2011

Casanova sagt!

lebenskunst

obwohl der Mensch frei ist, darf man doch nicht glauben, dass er Herr sei, alles zu tun, was er will. Er wird zum Sklaven, wenn er sich im Bann einer Leidenschaft zum Handeln verleiten lässt. Nisi paret imperat (Wenn das Herz nicht Untertan ist, herrscht es). Der ist weise, der die Kraft hat, mit dem Handeln zu warten, bis die Ruhe bei ihm eingekehrt ist. Ein solcher ist selten.

Freitag, 18. November 2011

Ein weises Wort am Freitag

Es muss Herzen geben,

welche die Tiefe unseres Wesens kennen

und auf uns schwören,

selbst wenn die ganze Welt uns verlässt.


Karl Gutzkow


Mittwoch, 9. November 2011

Casanova sagt!

Giacomo Casanova (1725 bis 1798) verstand sich als Schriftsteller und Philosoph. Unter seinen Werken finden sich eine Homer-Übersetzung ins Italienische, ein umfangreicher utopischer Roman, eine Geschichte Polens, mathematische Abhandlungen, Gedichte, Satiren, Essays. In die Weltliteratur eingegangen ist er mit seinen Lebenserinnerungen (Histoire de ma vie), die erst 30 Jahre nach seinem Tod gedruckt wurden.

Gedanken über die Zeitläufe und das menschliche Verhalten, über die Liebe, die Lust und das Laster, über die Frauen, Gott und die Welt, die sich in seinem ganzen Werk verstreut finden, enthalten die praktische Lebensphilosophie eines Mannes, der im Bewusstsein vieler nur noch als der große Verführer und Liebhaber weiterlebt.

Das möchte ich ändern,
und deshalb gibt es ab heute immer mal wieder

"Casanova sagt!"

Glück und Unglück

Ich glaube, ein vernünftiger Mensch darf bestenfalls auf ein Vorgefühlt drohender Gefahr achtgeben; denn das gibt die Vernunft ein. Eine Erwartung zukünftigen Glücks kommt aus dem Herzen, und das Herz ist ein Narr, dem es ähnlich sieht, auf das Glück zu zählen, das ja auch närrisch ist.

Ich beklage die Dummköpfe, die für ihr Unglück das Schicksal verantwortlich machen, während sie sich an die eigene Nase fassen müssten.


Freitag, 4. November 2011

Ein weises Wort am Freitag

Das Glück, das glatt und schlüpfrig rollt,

Tauscht in Sekunden seine Pfade,

Ist heute mir, dir morgen hold

Und treibt die Narren rund im Rade.

Laß fliehn, was sich nicht halten lässt,

Den leichten Schmetterling laß schweben,

Und halte nur dich selber fest:

Du hältst das Schicksal und das Leben.


Ernst Moritz Arndt

Mittwoch, 21. September 2011

Bleib auf deinem Weg


Du hast Schwächen und Stärken.
Du hast beides, weil es im Leben von allem
zwei Seiten gibt...

Schwäche und Stärke sind erforderlich für das Gleichgewicht. Niemand und nichts ist nur schwach oder nur stark. Doch einige von uns übersehen ihre Schwächen und verleugnen sogar, dass sie sie haben. Das kann gefährlich sein, da das Leugnen von Schwäche selbst eine Schwäche darstellt. Du sollst dich von deinen Stärken nicht blenden lassen, das Gefühl von Stärke ist nicht dasselbe wie stark zu sein.

Auch solltest du deine Schwächen nicht ignorieren. Du solltest sie gut kennen.

Schließlich und endlich akzeptiere dich so, wie du bist, im Hier und Jetzt. Letztendlich entsteht Weisheit durch Schwäche wie auch durch Stärke.

(Joseph M. Marshall. Die Weisheit eines alten Indianers)

Lucas und Janosch (Onkel und Neffe)

Mein lieber Lucas Maximilian,

trotz deiner Schwächen und wegen deiner Stärken
bist du nicht nur heute
- an deinem 15. Geburtstag -
ein großartiger Junge.

Wenn du weiterhin daran arbeitest,
deine Schwächen und Stärken
im Gleichgewicht zu halten,
wobei wir, deine Eltern, dich von Herzen unterstützen,
werden dir das Glück und der Erfolg hold sein
und sich deine Wünsche erfüllen.


Ich hab‘ dich lieb.


Deine Mama

Freitag, 16. September 2011

Ein weises Wort am Freitag

Wenn du dir eine Freude machen willst, Dann betrachte einmal die Vorzüge deiner Mitmenschen. So etwa bei dem einen den Willen zur Tat, bei dem andern die Bescheidenheit; bei jenem die Freigebigkeit, beim Nächsten wiederum etwas anderes.

Nichts gibt ja mehr Anlass zur Freude, als wenn die Ausstrahlungen der Tugend im Wesen der Mitmenschen aufleuchten und dort möglichst zahlreich vereint sind.

Deshalb soll man sie auch offenkundig werden lassen.

Mark Aurel