Ja, ihr Lieben, ihr lest richtig. Bislang war das Schneckentempo eher als eine Metapher zu sehen. Doch heute ist es Wirklichkeit geworden. Gestern Abend kündigte es sich schon an, als der Wind mir auf dem Fahrrad sanft, aber energisch den Rücken streichelte. Heute früh konnte ich kaum aus dem Bett, weil der Rücken vor Freude Schmerzen juchzte. Dies war wie ein Déjà-vu, habe ich es doch gerade vor genau fünf Wochen während meiner "Reiterferien" in Polen erlebt. Allerdings mit einem Unterschied: Eine Blockade "funktioniert" wohl auch ohne große Aktion. Man muss nicht auf dem Pferd sitzen, und dieses springt zur Seite...
Nun denn, da ich die Symptome hinlänglich kannte, begab ich mich heute früh zu Fuß auf Arztsuche (weil ich ja derzeit in Berlin und nicht im Norden bin). Ich hatte Glück. Quasi fast vor der Haustür fand ich einen, der sich zudem noch mit Chirotherapie und Akupunktur auskennt. Mit einem "Knacks" wurde die Blockade gelöst. Allerdings halten sich die Schmerzen trotz Mittelchen dagegen doch noch hartnäckig. Kennt ihr das: Wenn ihr gesessen habt, aufsteht und sich das Gefühl entfaltet, euer (unterer) Rücken ist ganz steif und ihr müsst euch gerade biegen? Na, dann wisst ihr, wie es mir geht.
Ich denke, dass morgen die Welt schon wieder anders, also schmerzfreier aussieht. Und vielleicht hilft dann auch die Yoga-Stunde am Abend, den Rücken wieder auf Vordermann zu bringen.
