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Dienstag, 22. September 2015

Sommerpost 2015 - Sommerfrüchtchen IV

Bevor der Herbst seine Pracht entfaltet,
erinnere ich gern noch einmal an den Sommer
und die schöne Zeit der Sommerpost.


Aus der Schweiz traf dieser wunderbare Apfelgruß von Veronika ein.
Mit einer extra fruchtigen Briefmarke auf der Rückseite.


Ich war auch fleißig und habe mich für die Heidelbeere entschieden.


Nicht einmal...


... nicht viermal...


... sondern achtmal habe ich gezeichnet und meine Buntstifte glühen lassen.


Kennt ihr auch all diese Namen der blauen "Perlen"?


Ein kleiner Gruß von der Ostsee sollte nicht fehlen.


Ein liebes Dankeschön an Veronika
und nochmals an alle Mädels dieser Runde.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht,
und ich finde es prima, dass wir kein Sommerfrüchtchen doppelt hatten.

Und hier sind all die anderen Früchtchen zu finden.

Dienstag, 2. Juni 2015

Füreinander da sein - Pferdeabenteuer für Groß und Klein

Als Pferdefreundin bin ich ab und an auch für Pferdebücher zu haben, die sich ein wenig von den klassischen Mädchen-Pferde-Träumen abheben. So ein Buch ist: "Zwischen Steppe und Sternenhimmel" von Josefine Gottwald.


Schon bevor man es aufgeschlagen hat, kann man schlicht sagen: Es ist einfach schön! Nicht nur, weil es hochwertig aussieht und gut in der Hand liegt. Das farbige Cover spricht einen sofort an und macht Laune aufs Lesen. Dazu ist der kleine Button/Knopf auf dem Buchrücken ein besonderes Highlight.


Auch ist das Büchlein ausgezeichnet illustriert. Hier sind der Zeichnerin Sandra Mahn wirklich naturgetreue Bilder gelungen, die hervorragend zum Inhalt der Geschichten passen. Dabei finde ich die Entscheidung, die Bilder in schwarz-weiß zu verwenden, angemessen. Denn dadurch bleibt das Augenmerk auf den Geschichten, die von den Bildern ergänzt werden.


Und so kann der Leser in "Freiwild" mit Jack und Jenny auf die Spuren der australischen Wildpferde begeben. Das "Wüstenrennen" macht deutlich, was alles möglich ist, wenn Vertrauen zwischen Pferd und Reiter besteht. "Eisland" entführt uns nach Island, das Land, das mit Geysiren und Geistern zu faszinieren vermag, und mit den robusten Islandpferden. Auch eine Indianergeschichte fehlt nicht, wir begleiten Kleiner Hirsch in die Weiten der Prärie bei seiner ersten "Büffeljagd". In "Kesselflicker" begegnen wir Fiona, die zum fahrenden Volk gehört, dessen Wesen, Lebensart und Gebräuche bei einigen immer noch Vorurteile entstehen lassen. Eine schöne, naturverbundene Geschichte erleben wir auf der "Fohlenalm", die wie der Titel ahnen lässt, in den Bergen spielt. Dramatisch wird es auf der "Fjordstraße", und Olav, das Norwegerpony, zeigt, was in ihm steckt. Zu guter Letzt folgen wir Pilar in ihre spanische Heimat und können uns mit der Tradition der "Stierkämpfer" und einem feurigen Hengst auseinandersetzen.

Die Geschichte zeigen Abenteuer von unterschiedlichen Kindern und Pferden. Wenn man sich zu Beginn vielleicht noch fragt, in welcher Zeit man sich befindet und wie alt die "Helden" sind, spielt es im Verlauf der Geschichten keine Rolle mehr, weil man sich einfangen lässt von der Lebendigkeit...

Josefine Gottwald gelingt es mühelos, den Leser mit diesen kleinen Geschichten zu begeistern. Sie verwendet eine klare, einfache und doch gefühlvolle Sprache, die für den jungen Leser geeignet ist, gleichwohl aber auch den älteren in den Bann zu ziehen vermag. Zudem trägt jede Figur einen in ihrer Heimat gebräuchlichen Namen, so dass sofort erkennbar ist, auf welchem Fleckchen Erde wir verweilen.

Überdies beschränkt sich die Autorin nicht nur auf das Wiedergeben von zum Teil abenteuerlichen und aufregenden Erlebnissen, sie regt ebenso zum Nachdenken an. Wenn sie beispielsweise das Töten von Tieren und die mögliche frühe Heirat eines Mädchens im fahrenden Volk thematisiert. Hierbei überfordert sie gerade den jungen Leser jedoch nicht und lässt ihn nicht traurig und hoffnungslos zurück. Stattdessen haben ihre Geschichten alle einen positiven Nachhall. Unter dem Motto "Wichtig ist doch, jemanden zu haben, der für einen da ist." (Seite 60)

Am Ende bleibt mir nur noch hervorzuheben, dass zusätzlich ein Lesezeichen (siehe erstes Bild) und ein Poster das Buch ergänzen und dieses so ausgestattete Gesamtpaket zu einem tollen Geschenk für jede(n) Pferdefreund(in) machen.


P. S. Darum befindet es sich inzwischen auch bei meiner Nichte Lara-Sophie.

Donnerstag, 21. Februar 2013

Vorfreude

Nachdem es im Norden und auch in der Hauptstadt immer noch Schneenachschub gab, lässt natürlich der Frühling mit seinen frischen Farben auf sich warten. Was soll's, habe ich mir gedacht, zeichne ich den Frühling halt. 


Voilà - hier ist sie, meine bunte Tulpenwiese. Kein großes Kunstwerk. Aber der Griff zur Pastellkreide hat gut getan. Nicht nur mir. Am Morgen begrüßte mich die Sonne auf dem Weg zur Arbeit, und immer wieder schaut sie nun hinter den Wolken hervor.


Übrigens: Das Bild habe ich verschenkt, ein herzensguter Mensch feiert heute seinen 80. Geburtstag. Ihr wisst ja, Freude verdoppelt sich, wenn man sie teilt!

Dienstag, 20. November 2012

Heran, heran und schaut euch diesen Pilz mal an!

Wollt ihr eigentlich wissen, was aus meinem Gewinn bei Renaade von titatoni geworden ist?

Wenn nicht, zeige ich es euch trotzdem.

Ich hatte von Anfang an eine konkrete Vorstellung, welches Foto zu einer Leinwand werden darf. Weil ich selbst so begeistert von dem Bild war und bin (manchmal ist das so).

Was will ich lange ausholen. Es ist vollbracht. Letzte Woche habe ich meinen Gewinn in Empfang genommen. Und bin jetzt noch überzeugter, von meiner eigenen Vorlage. Seht selbst:

Das Originalfoto


Die Leinwand


Stolze 50 x 70 Zentimeter...


... zur Probe aufgehängt.


Ich krieg mich gar nicht mehr ein vor Freude. 

Und ihr Lieben, Werbung zu machen, liegt mir echt fern. Aber in diesem Falle genehmige ich mir eine Ausnahme. Danke an HalloLeinwand, das ist euch KLASSE gelungen. Für das nächste leinwandwürdige Bild ziehe euch auf jeden Fall wieder in Betracht.

Dienstag, 2. August 2011

Was lange währt...

... wird endlich gut, könnte man sagen. Denn bereits vor einem Jahr habe ich beim Fotowettbewerb bei Silvermoon gewonnen.

Als Preis durfte ich bei Petra in ihrem Shop "einkaufen" und entschied mich für Geschirrtücher in meiner bevorzugten Farbe BLAU.

Und diese beiden hat Petra auf meinen Wunsch hin gefertigt.

Nochmals vielen, lieben Dank!


***

Und für dieses Hausfoto gab es den Preis.

Es steht in Ostseebad Ahrenshoop (Ich habe euch ja schon vom Ort und seiner Künstlerkolonie hier, hier und hier berichtet.) und war Heim- und Wirkstätte des Malers und Grafikers Georg Hülsse. Mit seinen über zweihundert Lebensjahren ist es wohl das älteste im Dorf. Ursprünglich stand es als Räucherkaten eines Fisches unweit vom Darßer Weststrand. Nach Ahrenshoop in unmittelbarer Nähe der Küste umgesetzt, geriet es während der großen Flut von 1872 in äußerste Bedrängnis, überstand aber die Katastrophe.

Das Haus und sein Maler gehören untrennbar zu Ahrenshoop. Georg Hülsse wurde 1914 in Düsseldorf geboren und lebte ab 1949 bis zu seinem Tode im Jahre 1996 hier. Zunächst war er als Gebrauchsgrafiker tätig, entwarf Signets, Etiketten, Bilder für Fachbücher und Zeitschriften. Von 1954 bis 1979 arbeitete er mit dem Volkstheater Rostock zusammen und gestaltete nahezu alle Programmhefte und Plakate. Nach dieser Zeit nahm die Aquarellmalerei den größten Stellenwert in seinem Schaffen ein, wobei auch das Haus und der Garten Motive wurden.

Übrigens gibt es den riesigen Baum links vor dem Haus nicht mehr, der ist vor geraumer Zeit wegen Altersschwäche zusammengefallen.

1987 blühte hinter dem Haus der "Garten mit Seidenmohn".

Auch im Winter kann sich das Haus sehen lassen.

Kleine Anmerkung: Die Aquarelle stammen aus der 1994 zum 80. Geburtstag des Malers vom Kunstkaten Ahrenshoop herausgegebenen Festschrift, die heute nicht mehr erhältlich ist und ein Geschenk seiner Witwe war. Es ist nämlich äußerst schwierig, überhaupt Bilder von Georg Hülsse zu "finden", da sich diese in seinem Nachlass und damit in der Obhut seiner Witwe befinden.

Dienstag, 5. April 2011

Post...

... bekommt frau immer gern. Besonders wenn so eine wunderbare Kleine-Paulina-Karte mit kleinem Svanvithe-Häkeltäschchen-Schrankschatz ins Haus flattert, ist Frau Schwanenweiß hoch erfreut.

Donnerstag, 10. März 2011

Tagebuch: März

Meine neuestes Buch ist diese Ausgabe eines wunderschönen Tagebuchs von Edith Holden, das sie im Jahr 1906 geführt hat.

Es wurde von ihr komplett mit der Hand geschrieben und ist eine "Reise" durch sämtliche zwölf Monate des Jahres. Dabei enthält es ihre Lieblingsgedichte, persönliche Gedanken und Eindrücke und viele großartige, wunderschöne, detaillierte Naturbilder von Vögeln, Schmetterlingen, Pflanzen und Blumen... Ein Ausdruck ihrer tiefen Liebe zur Natur.

Weil ich so begeistert bin von diesem Buch, werde ich euch immer mal wieder etwas daraus zeigen.

How sweet the hegde that hides

a cunning nest,

And curtains off a patient

bright-eyed thrush,

With five small worlds beneath

her mottled breast!

Ich habe mal eine "lyrische" Übersetzung versucht:

Wie süß die Hecke

ein schlaues Nest verbirgt,

Und hinter Vorhängen

eine geduldige strahlenden Drossel,

Mit fünf kleinen Welten unter

ihrer gefleckten Brust!