Heute wurden die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse veröffentlicht, mit dem seit über 20 Jahren herausragende Werk der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur gewürdigt werden. Dabei stehen die Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und literarische Übersetzung gleichwertig im Mittelpunkt.
Aus 485 Einreichungen von 177 Verlagen haben folgende 15 Titel eine Chance auf den Preis.

Helene Bukowski - Wer möchte nicht im Leben bleiben
Norbert Gstrein - Im ersten Licht
Anja Kampmann - Die Wut ist ein heller Stern
Katerina Poladjan - Goldstrand
Elli Unruh - Fische im Trüben

Marie-Janine Calic -
Balkan-Odyssee, 1933–1941. Auf der Flucht vor Hitler durch Südosteuropa
Ines Geipel -
Landschaft ohne Zeugen. Buchenwald und der Riss der Erinnerung
Jan Jekal -
Paranoia in Hollywood. Wie die USA exilierte Künstler erst retteten und dann verfolgten.
Ulli Lust -
Die Frau als Mensch: Schamaninnen
Manfred Pfister -
Englische Renaissance

Ulrich Faure für die Übersetzung aus dem Niederländischen -
Das Lied von Storch und Dromedar von Anjet Daanje
Tina Flecken für die Übersetzung aus dem Isländischen -
Eden von Auður Ava Ólafsdóttir
Manfred Gmeiner für die Übersetzung aus dem Spanischen -
Unten leben von Gustavo Faverón Patriau
Timea Tankó für die Übersetzung aus dem Ungarischen -
Die Aussiedlung von András Visky
Petra Zickmann für die Übersetzung aus dem Katalanischen -
Ich gab dir Augen, und du blicktest in die Finsternis von Irene Solà
Die Preisverleihung findet am 19. März 2026 um 16:00 Uhr in der Glashalle der Leipziger Buchmesse statt.
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