Sonntag, 16. Oktober 2011
Freitag, 14. Oktober 2011
Aller guten Dinge sind drei...
... oder auch vier oder fünf.
Deshalb haben wir bei den Grannylieseln die Runden 4 und 5 gestartet.

In der Gruppe "Grüntöne" habe ich die ersten Grannies gehäkelt.

Wie ihr seht, probiere ich dieses Mal verschiedene Muster aus (sogar die Fäden sind schon vernäht).
Und da sich zwei Mädels naturfarben statt weiß wünschten, häkele ich gerade diese Kombination.

***
Natürlich vergesse ich auch nicht, euch die Grannies der Runde 3 zu zeigen, die bei mir von den anderen Lieseln eingetroffen sind.

Sie sind alle wunderschön geworden und werden Bestandteil meiner Granny-Freundschafts-Decke.

Besonders freut mich, dass die Qualität der Grannies von Runde zu Runde steigt, auch hinsichtlich der Einhaltung der Größe. Spielraum von 0,5 cm kleiner gebe ich da gern (meine waren in Runde 3 in etwa so), denn diese Grannies lassen ebenfalls sich gut einbinden. Schwieriger wird es nur, wenn die Grannies größer als das vorgegebene Maß sind.
Ich wünsche euch allen
ein erholsames herbstliches Wochenende.
Dienstag, 11. Oktober 2011
Wie heiratet man einen König?
Gestern hat sich die pünktchenglückliche Dana wieder als Märchentante geoutet. Da muss ich aber auch ganz laut "Hier!" rufen, denn seit ich lesen kann, bin ich fasziniert von Märchen. Nicht umsonst hat mein Blog einen märchenhaften Namen (Svanvithes Geschichte zum Nachlesen).
Begeistert bin ich gleichfalls von den Märchenfilmen, vor allem aus alter Ost-Zeit. Wie ihr schaue ich jedes Jahr mit ganz viel Herzblut und Textsicherheit "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel" an (Bald ist es wieder soweit!).
Aber zum eigentlichen Thema:
Ein paar Jahre vor "Aschenbrödel" wurde nach dem Grimm'schen Märchen "Die kluge Bauerstochter" der Film gedreht, den ich gerade letztens wieder gesehen und mich wunderbar amüsiert habe.
Der film-dienst bezeichnete "Wie heiratet man einen König?" als „stilistisch eine eigenwillige, höchst unterhaltsame und intelligente Mischung aus Realismus und äußerst bizarren Manierismen, inhaltlich ein witziges Lehrstück, das dem Zuschauer seine Weisheit nicht aufzwingt".
Die Chemie in diesem Films stimmt einfach. Das liegt zum einen an den Hauptdarstellern, denn König und Bauerstochter waren zum damaligen Zeitpunkt auch in realen Leben ein Paar und zum anderen an allen weiteren Mitwirkenden, die mit wahrer Lebens- und Spielfreude agieren. Ein bisschen davon könnt ihr hier mitbekommen.
Der Vorspann ist recht lang. Lasst euch davon nicht abschrecken, denn die Crew wurde mit Mann und Maus aufgeführt.
"sowie:
Die Esel GIDEON und Samba,
die Pferde Paul, Hanka, Peter,
Irita, Cherie u. a., 1 STECKEN-
PFERD, die Ziege
THUSNELDA II.,
1 Kaninchen, 1 Käfer, 11 Hunde
+ 1 Köter, mehrere Fische,
Tauben, Regenwürmer (†),
Schmetterlinge, 2 Ochsen
+ 1 OCHSE AM SPIESS,
1 Schwein, 4 Wellensittiche,
1 Igel, die Kuh Berta,
der Wunderdoktoresel,
1 Fohlen, 1 Gans, 5 Kücken,
der Hahn
MARC ANTONIUS"
Dagegen ist so ein Hollywood-Schinken-Abspann doch gar nichts.
Montag, 10. Oktober 2011
Stammbuchverse III
Reden wir nicht weiter darüber:
Das Leben ist, wie es ist.
Jeder kriegt seinen Nasenstüber,
Den er nicht mehr vergißt.
Alle sehn schrecklich ähnlich aus,
Wenn man genau hinsieht.
Die meisten leben für ein Haus.
Doch manche für ein Lied.
Eva Strittmatter
Freitag, 7. Oktober 2011
Ich lebe von guter Suppe...
... und nicht von schöner Rede.
Das ließ schon Molière in seiner Komödie "Die gelehrten Frauen" sagen und hat damit durchaus Recht.
Denn gute Suppen sind nicht nur leicht und bekömmlich, sondern entgegen manch verbreiteter Ansichten auch nahrhaft und sättigend. Sie sind zudem praktisch zuzubereiten, da meist nur ein Topf benötigt wird. Ich koche sie gern und deshalb war es keine Frage, dass ich mich für meine erste Rezension bei http://www.bloggdeinbuch.de/ für das Buch

welches mir freundlicherweise vom http://www.ulmer.de/ übersandt wurde, entschieden habe.
Das Format und die Einteilung des Buches lassen keine großen Wünsche offen. Nachdem man etwas zur Geschichte der Suppenkultur erfahren hat und mit Tipps und Tricks ausgestattet wurde, werden zunächst die klaren Brühen und verschiedenen Suppeneinlagen vorgestellt. Ihnen folgen umfangreich die gebundenen und ein paar kalte und süße Suppen. Eintöpfe - die besonders sättigende Form der Suppen - sind sowohl mit Fleisch und Fisch als auch fleischlos vertreten.

Die Rezepte sind übersichtlich aufgebaut und enthalten neben den notwendigen Zutaten und Arbeitsschritten viele Tipps und Erläuterungen. Sehr ansprechende Bilder runden das Ganze ab. Ich persönlich hätte mir allerdings nicht drei verschiedene "Pichelsteiner" (klassisch, mit Fisch, mit Gemüse), sondern gern Rezepte für eine "Hochzeitssuppe" oder für "Bohnen, Birnen und Speck" gewünscht. Und durch die Kartonierung ist es etwas mühsam, das Buch im vorderen und hinteren Teil offen zu halten.

Übrigens war die erste von mir gekochte Suppe ein Kohleintopf (im Buch findet ihr ein ähnliches Rezept, die "Bauernsuppe"). Ich kann mich nämlich erinnern, dass mein Vater eines Tages - ich war wohl 14 oder 15 Jahre jung und meine Mutter wegen einer Kur nicht zu Hause - einen Kohlkopf auf den Tisch legte und sich davon eine Suppe wünschte. Mit Mutters per Brief angefordertem und geschicktem Rezept (das machte man damals noch so!) habe ich dann sehr erfolgreich eine köstliche Suppe gezaubert.
Wer jetzt Lust bekommen hat, Rezepte dieses Buches auszuprobieren, kann es hier erwerben.
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Wustrower Hafen
Zum Abschluss der kleinen Fischlandtour halten wir am Hafen im Ostseebad Wustrow.
Wenn ihr euch die Karte der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst einmal betrachtet, seht ihr, dass sich auf der einen Seite die "offizielle" Ostsee befindet und auf der anderen der Saaler Bodden.
Wustrow, der erste Ort auf dem Fischland hat wie Ahrenshoop (den habe ich euch letztes Jahr hier gezeigt) einen Hafen, der beispielsweise von Ribnitz-Damgarten aus angeschippert werden kann.
Und zwar mit dem Dampfer oder...
... mit einem hier typischen Zeesenboot, das schon auf Grund seiner braunen Segel auffällt.
Natürlich gibt es auch die "normalen" Boote,...
... die hier...
... können.
Davon lässt sich natürlich eine Möwe im Hafenbecken so gar nicht stören.
Denn von hier aus sieht sie wie die Segler auch den Turm der Wustrower Kirche.
Besonders bei klarem Wetter lohnt sich der Aufstieg. Vom 18 Meter hohen Turm hat man einen weiten Rundblick über den Ort, die Ostsee, den Saaler Bodden und die Boddenwiesen.
Mittwoch, 5. Oktober 2011
Dienstag, 4. Oktober 2011
Dornenhaus
Diese Woche präsentiere ich euch ein paar sehenswerte Ecken auf dem Fischland. Denn nicht nur die Ostsee ist eine Reise wert.
Zunächst bleiben wir in Ahrenshoop.
In dessen Ortsteil Althagen steht das Dornenhaus, das nach den Weißdornbäumen in unmittelbarer Nähe benannt wurde.
Es ist über 350 Jahre alt und nach der umfangreichen Sanierung 1998 Heim- und Wirkstätte des Keramikers Friedemann Löber.
Hier entsteht dessen bekannte Fischlandkeramik.
Außerdem beherbergt das Dornenhaus eine Galerie.
Da es für die Öffentlichkeit frei zugänglich ist, erhält man nicht nur Einblicke ins Innere des Hauses, sondern auch in den Garten.
Davon zeige ich euch dann morgen noch ein wenig mehr.
Montag, 3. Oktober 2011
Samstag, 1. Oktober 2011
Der erste Oktobertag...
... beglückte uns auch hier im Norden mit sommerlichen Temperaturen. Ein strahlend blauer Himmel sorgte dafür, dass die Sonne den ganzen Tag lachte, und nicht einmal ein Windhauch war zu spüren.
Ich weiß ja nicht, ob das die Natur ein wenig durcheinander bringt. Aber hier scheint es mir fast so. Schaut einmal, was ich bei der Gartenarbeit entdeckt habe. Dass Hyazinthen, insbesondere Traubenhyazinthen schon mal neue Blätter ansetzen, war mir schon bekannt, aber dass die Zwiebel ein zweite Blüte treibt, eher nicht. Aber...
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