Montag, 3. Oktober 2011
Samstag, 1. Oktober 2011
Der erste Oktobertag...
... beglückte uns auch hier im Norden mit sommerlichen Temperaturen. Ein strahlend blauer Himmel sorgte dafür, dass die Sonne den ganzen Tag lachte, und nicht einmal ein Windhauch war zu spüren.
Ich weiß ja nicht, ob das die Natur ein wenig durcheinander bringt. Aber hier scheint es mir fast so. Schaut einmal, was ich bei der Gartenarbeit entdeckt habe. Dass Hyazinthen, insbesondere Traubenhyazinthen schon mal neue Blätter ansetzen, war mir schon bekannt, aber dass die Zwiebel ein zweite Blüte treibt, eher nicht. Aber...
Donnerstag, 29. September 2011
Tagebuch: September
Bevor der kalendarische September morgen endet, zeige ich euch noch ein paar Bilder aus dem Buch von Edith Holden.
Und hoch im Kurs stehen Basteleien mit Kastanien.
Mittwoch, 28. September 2011
Montag, 26. September 2011
Aussichten
Wie ihr genieße ich derzeit die milden Altweibersommertage des Septembers.
Gestern habe ich auf der Hollywoodschaukel liegend noch ein Sonnenbad auf der Terrasse genommen...

Allerdings sehne ich ihn diesem Jahr auch ein wenig den Frost herbei.

Mir reichen da sogar nur ein, zwei Tage...

Dann sind nämlich meine hauseigenen Schlehen erntereif, und sie enthalten nicht mehr so viel Gerbstoffe.

Ich hoffe, dass die Vögel ebenfalls "mitspielen" und ich genug Früchte habe, um das erste Mal einen Schlehenlikör anzusetzen.

Die Aussichten sind schon köstlich. Ich werde weiter berichten...
Freitag, 23. September 2011
Ich liebe die Sanftmut...

Ich liebe die Sanftmut, und trete
ich über die Schwelle einer Einsamkeit,
öffne ich die Augen und lasse sie überlaufen
von der Süße ihres Friedens.
Ich liebe die Sanftmut über
allen Dingen dieser Welt.
Ich finde in der Beruhigung der Dinge
ein großes und ein stummes Lied.
Die Augen zum Himmel wendend,
gewahre ich im Erschauern der Wolken,
im Vogel, der vorüberzieht, und im Wind
die große Süße der Sanftmut.
Pablo Neruda
12. Juli 1904 bis 23. September 1973
Mittwoch, 21. September 2011
Bleib auf deinem Weg

Du hast Schwächen und Stärken.
Du hast beides, weil es im Leben von allem
zwei Seiten gibt...
Schwäche und Stärke sind erforderlich für das Gleichgewicht. Niemand und nichts ist nur schwach oder nur stark. Doch einige von uns übersehen ihre Schwächen und verleugnen sogar, dass sie sie haben. Das kann gefährlich sein, da das Leugnen von Schwäche selbst eine Schwäche darstellt. Du sollst dich von deinen Stärken nicht blenden lassen, das Gefühl von Stärke ist nicht dasselbe wie stark zu sein.
Auch solltest du deine Schwächen nicht ignorieren. Du solltest sie gut kennen.
Schließlich und endlich akzeptiere dich so, wie du bist, im Hier und Jetzt. Letztendlich entsteht Weisheit durch Schwäche wie auch durch Stärke.
(Joseph M. Marshall. Die Weisheit eines alten Indianers)
Mein lieber Lucas Maximilian,
trotz deiner Schwächen und wegen deiner Stärken
bist du nicht nur heute
- an deinem 15. Geburtstag -
ein großartiger Junge.
Wenn du weiterhin daran arbeitest,
deine Schwächen und Stärken
im Gleichgewicht zu halten,
wobei wir, deine Eltern, dich von Herzen unterstützen,
werden dir das Glück und der Erfolg hold sein
und sich deine Wünsche erfüllen.
Ich hab‘ dich lieb.
Deine Mama
Dienstag, 20. September 2011
Ein Männlein steht im Walde...
... ganz still und stumm,
Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem purpurroten Mäntelein.

Das Männlein steht im Walde auf einem Bein
Und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein,
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem kleinen schwarzen Käppelein?
Das Männlein dort auf einem Bein
Mit seinem roten Mäntelein
Und seinem schwarzen Käppelein
Kann nur die Hagebutte sein.
Habt ihr euch schon einmal überlegt, dass der Text dieses Liedes von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben ein Rätsel aufgibt. Die Hinweise deuten einerseits auf die Hagebutte, allerdings lässt das Lied auch den Fliegenpilz als Lösung zu. Schließlich wächst die Hagebutte nicht im Wald allein, sondern meistens am Waldesrand, „am Rain“, und ihre Früchte sind zahlreich. Vom Dichter wird in der ersten Strophe ein falschen Weg gewiesen, jedermann denkt zuerst an den Fliegenpilz. Erst als in der zweiten Strophe das „schwarze Käppelein“ bekannt wird, ist klar, dass es sich um die Hagebutte handelt.
***
Die Lösung des gestrigen Rätsels ist nicht ganz so poetisch. Tatsächlich handelt es sich bei dem "Busch" um das Kraut des Gemüsespargels (Asparagus officinales). Das Besondere an diesem Exemplar ist, dass er am Rand eines Weges bzw. Feldes steht. Ich weiß nicht, wie er dahin gekommen ist. Denn wir sind kein Spargelanbaugebiet, auf unseren Feldern wachsen meistens Getreide und Raps. Irgendwann scheint er aus einem Garten in die freie Natur "ausgewandert" zu sein...
Montag, 19. September 2011
Freitag, 16. September 2011
Ein weises Wort am Freitag
Wenn du dir eine Freude machen willst, Dann betrachte einmal die Vorzüge deiner Mitmenschen. So etwa bei dem einen den Willen zur Tat, bei dem andern die Bescheidenheit; bei jenem die Freigebigkeit, beim Nächsten wiederum etwas anderes.
Nichts gibt ja mehr Anlass zur Freude, als wenn die Ausstrahlungen der Tugend im Wesen der Mitmenschen aufleuchten und dort möglichst zahlreich vereint sind.
Deshalb soll man sie auch offenkundig werden lassen.
Mark Aurel
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