Letzte Woche habe ich dem Nordlicht etwas umständlich von unserer Grundstücksbegrenzung zur Straße hin erzählt. Sie antwortete dann, sie würde verstehen, was ich meine, nämlich einen "Friesenwall." Ein Friesenwall besteht aus losen aufgeschichteten großen Steinen (sogenannten Findlingen) und wird im oberen Bereich mit einer Erdschicht abgedeckt, die bepflanzt werden kann. Ich wollte solch eine Mauer schon immer besitzen. Und als wir das eigene Häuschen bezogen, habe ich mir meinen Wunsch erfüllt. Allerdings ist mein "Wall" von mir anders konstruiert worden. Ich habe nämlich einen Erdwall aufgeschüttet und diesen mit großen Feldsteinen/Findlingen befestigt. Darauf pflanzte ich dann die Rose Sea Foam, die nun eine weiße, wallende Blütenpracht ist, die sich wie schäumende Meeresgischt über dem dichten Laub ausbreitet und sehr reich blüht. Ein bisschen so wild wie die See sein kann, aber passend, oder?! Ich nenne das jetzt meinen Vorpommernwall...
Am Wochenende pflege ich ja zur Zeit eine gewisse Blogabstinenz. Und heute habe ich ebenfalls nur kurz reingeschaut. Wahrscheinlich werde ich nicht einmal zum ausführlichen Lesen eurer Blogs kommen. Da das Wetter verspricht, hier sonnig und sommerlich zu sein, habe ich eine spontane dreitägige Auszeit beschlossen, die ich allerdings aktiv für eines meiner liebsten Hobbys nutzen werde...
Ich sag nur "Das Glück der Erde..." und bin dann mal (wieder) weg.
