Donnerstag, 10. Oktober 2013

Blauer Herbst am Meer


Von den Sanddornbüschen ist die Ostsee nur ein paar Schritte entfernt.


Eingefleischte Leser werden es erkennen:


Wir sind an meinem Lieblingsstrand in Ahrenshoop.


Und da es heute grau und regnerisch ist, kommen diese Bilder vom Feiertag vor einer Woche gerade recht.


Der Große und Herr Schwanenweiß haben mich auf einem Spaziergang begleitet.


Der menschenleere Strand täuscht hier jedoch.


 Ihr glaubt gar nicht, wie viele Leute unterwegs waren.


Ich war deshalb darauf bedacht, ein paar Momente ohne Zweibeiner einzufangen.


 Menschliche jedenfalls.


 Die gefiederten Freunde durften aufs Foto.



Baden fiel aus.


Die Luft war einfach zu herbstlich frisch.


Obwohl das Wasser lockte...



Wenn ich jetzt selbst die Bilder anschaue, bin ich selbst fasziniert von dem fantastischen Licht.


Seht ihr, wie es sich von einem Moment zum anderen verändert?


An so einem Herbsttag kann man die Seele ganz weit öffnen.


Mittwoch, 9. Oktober 2013

Haiku am Mittwoch


Das Gold des Nordens
zeigt sich leuchtend voller Kraft -
Sanddornbeerenzeit.

(Svanvithe)



Dienstag, 8. Oktober 2013

Glücksklee

Als aufmerksame Leser habt ihr gestern natürlich bemerkt, dass die Hornissen nicht eine Größe von 25 (in Worten Fünfundzwanzig) Zentimetern hatten. Da fehlte ein Komma, und nun steht im Text die richtige Länge von 2,5 Zentimetern. Ehrlich gesagt hätte ich bei dem von mir fälschlicherweise angegebenen Riesenmaß gar nicht erst gewagt, mich heranzupirschen, um ein Foto zu machen. Man kann nur sagen, dass solche Horrorszenarien in die Rubrik Fantasy gehören. Also Glück gehabt. Womit ich eine elegante Überleitung zum heutigen Thema gefunden habe (wie ihr sicher zugebt).


Auf meiner Fahrradtour durch den Wald hat sich der Waldsauerklee als Fotoobjekt angeboten. Er ist zwar nicht vierblättrig wie der echte Glücksklee, aber Natur pur und wie ich finde wunderschön. Besonders wenn sich die kleinen Wassertropfen auf den Blättchen wie Perlen sammeln. Einen Vorteil hat das Pflänzchen auch noch: Man kann es essen. Der Nachteil wiederum: beim Verzehr in Unmengen wirkt er giftig. 


Montag, 7. Oktober 2013

Apfelschmaus

Diese Bild war am letzten Donnerstag schon bei den Wegen übers Land dabei. Fällt euch etwas auf?


Lasst uns mal etwas näher herangehen.


Und noch ein Stückchen dichter.


Na, könnt ihr es erkennen?


Ein wilder Apfelbaum hat fast alle seine (zugegeben sehr kleinen) Äpfel abgeworfen.


Doch keine Sorge. Es haben sich bereits ein paar Tischgäste eingefunden.


Diese "possierlichen" Tierchen, die eine ungefähre Länge von 2,5 Zentimetern aufwiesen und damit für gewöhnliche Wespen zu groß ausfielen, dürften Hornissen gewesen sein. Deshalb habe ich auch schnellstens das Weite gesucht und ihnen den Apfelschmaus gegönnt...


Samstag, 5. Oktober 2013

Hänsel und Gretel verliefen sich im Wald...

Ich sehe sie schon: große Fragezeichen auf eurer Stirn angesichts des Titels dieses Posts. Bald schon werdet ihr erkennen, was es genau damit auf sich hat. Ihr müsst allerdings geduldig mitlesen.

Am Sonnabend hatten wir hier herrlichen Sonnenschein - heute leider nicht. Darum war ich mit dem Fahrrad unterwegs. Geplant waren zwei Stunden. Um es gleich vorweg zu sagen. "Verschollen" war ich drei. Herr Schwanenweiß wollte schon einen Suchtrupp losschicken (Dabei hätte er doch nur anrufen müssen! Handys machen es möglich!). Wie es dazu kam?

Ich fuhr dieses Mal nicht, Dörfer und Felder der Umgebung erkunden, sondern in den Wald. Außer mir waren viele andere Menschen unterwegs, Pilze sammeln. Ich weiß nicht, wie deren Ausbeute war. Ich jedenfalls war nicht auf der Suche nach essbaren, sondern nur nach Fotoobjekten, wurde aber trotzdem fündig.


Zugegeben, kleine Exemplare. Doch wartet ab...


Mein Plan war, durch den Wald zum nächsten Dorf - Altheide - zu radeln und von dort in einem größeren Bogen Richtung Stadt zurückzukehren. Eine Karte hatte ich dabei, schließlich ist Frau da vorbereitet. Nun ist das so eine Sache mit einem Wald. Im Altheider Holz, in dem ich unterwegs war, haben sogar einige Wege Namen. Das ist wirklich prima. Und dann gibt es noch Schneisen, die auch wohlklingen. Das passt nur nicht, wenn man den gesuchten Weg NICHT findet. Oder einen Weg, dessen Name zwar ausgeschildert ist, jedoch nicht in der Karte steht.

Klingt das kompliziert? Ihr ahnt es vielleicht. Ich fuhr munter vor mich hin und nahm diesen und jenen Weg...


... in der irrsinnigen Hoffnung, DEN RICHTIGEN bald zu erreichen.


Irgendwann wurden die Wege immer grüner.


Bis zum bitteren Ende.


Das hieß Bahngleise, und daneben befand sich die Bundesstraße 105 (wohl die berühmte Ferienstraße im Norden). Zumindest wusste ich nun, wo ich war, und ich entdeckte am Waldrand auch einen Weg. Mutig beschritt ich diesen. Denn an Fahren war nicht zu denken. Hier war sicher seit Jahren keiner entlang gelaufen, gefahren, gekrochen oder was weiß ich...


Das hatte aber sein Gutes. Denn schaut einmal, was mir da am Weg begegnet ist.


Familie Maronenröhrling (wenn meine Recherchen richtig sind), wobei Vadder Marone einen stolzen Hutdurchmesser von über 15 Zentimeter herzeigte.


Sie standen einträchtig beieinander, dass ich sie gar nicht trennen mochte.


Doch dann bot sich dieses Exemplar an, mich auf dem Heimweg zu begleiten.


Man könne ja sonst viel erzählen...


Einen kurzen Moment überlegte ich noch, ob dies vielleicht ein Steinpilz wäre. Jedoch muss sich da wirklich ein Pilzkenner zu Wort melden...


Nach dieser Begegnung und mit dem kolossalen Begleiter im Fahrradkorb schob ich frohen Mutes weiter. Ich hatte wohl 500 Meter zurückgelegt (gefühlt waren es auf jeden Fall mehr), da sah ich "Licht am Ende des Tunnels". Ja, ein Tunnel war es schon. Aber einer, in dem Wasser gesammelt wurde. Eine Überquerung des Wasserlaufs kam nicht in Frage. Ende! Den ganzen weichen hügeligen Weg zurück? Das kam für mich nicht in Frage.


Ich bin dann wieder rein in Wald.


Und traf diese leuchtend gelben Gesellen.


Und nach der Begegnung mit dem Wald(Glücks)Klee fasste ich mir ein Herz...


... und schob und ächzte mich quer durch den Wald. Gut, dass mich keiner gesehen hat, und ich erzähle euch das hier auch ganz im Vertrauen. Ich gebe zu, in diesen Momenten habe ich mir sehnlichst ein Pferd gewünscht...

Nun kommen wir langsam zum guten Ende der Geschichte. Denn als hoffnungsvolle Optimistin habe ich sämtliche Hürde überwunden. Mit einem Mal befand ich mich auf einem Pfad, nahm instiktiv die korrekte Richtung und befand mich - oh Wunder - plötzlich auf dem von mir zum Beginn meiner Tour gesuchten Weg. So einen Fahrradblitz wie mich habt ihr noch nie gesehen. Im Eiltempo verließ ich das (noch recht) grüne Gehölz und eilte auf dem Radweg nach Hause, wo mich Herr Schwanenweiß in Empfang nahm. Den Rest kennt ihr.

Was lernen wir aus der Geschichte? Wenn Gretel (ich) und Hänsel (Fahrrad) in den Wald fahren und sich "verlaufen", finden sie mit frohem Mut und Glück doch noch nach Hause.

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Wege übers Land

Wieder einmal.
Heute vor allem für Herrn Schwanenweiß.
Weil er solche Bilder besonders mag.










Ich wünsche euch einen sonnigen Feiertag.

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Tanka am Mittwoch


Was für ein Anblick!
Berühren ihre Wipfel
vielleicht den Himmel?

Noch tragen Bäume Grün und
warten stolz auf den Abschied.

(Svanvithe)


Dienstag, 1. Oktober 2013

Goldener Oktober






Auf einen "Goldenen Oktober" hoffen wir wohl alle. Die Sonne macht schon einmal vor, wie es ausschauen kann.