Dienstag, 17. Dezember 2013

Das faszinierenden Wesen Alma

Es gibt Romane, die kann man aus der Hand legen, ein paar Tage ruhen lassen und findet sofort den Einstieg wieder. Das mag an der Überschaubarkeit der Handlung und der Personen liegen. Oder aber auch am Erzählstil. Auf "Das Wesen der Dinge und der Liebe" trifft jedenfalls beides zu.


Allerdings sei hier gleich  zu Beginn angemerkt, dass ich es für ausreichend erachtet hätte, den originalen Buchtitel  "The Signature of All Things" ohne das Hinzufügen "der Liebe" in der Übersetzung zu verwenden, weil es die Vermutung hervorrufen könnte, es handelte sich um eine Liebesgeschichte. Das ist der Roman von Elizabeth Gilbert - jedenfalls in der sonst üblichen Form - definitiv nicht. Diesbezüglich halte ich auch den Umschlagtext für irreführend. Das Cover spricht mich sehr an. Gelungen finde ich auch die Gestaltung mit Pflanzentafeln, die sich zu Beginn einen jeweiligen Teils des Romans wiederfinden.


Der Roman erzählt vom Schicksal der brillanten Alma Whittaker, Tochter eines verschrobenen englischen Botanikers und einer ehrbaren Holländerin. Alma wird am 5. Januar des Jahres 1800 geboren. Ihr Vater notiert hierzu mit der ihm eigenen willkürlichen Rechtschreibung in seinem Wirtschaftsbuch "Eine ehrbare noia mittreisende ist Zu uns geschtossen". Und da die ersten fünf Jahre ihrer "Mitreise" uninteressant zu sein scheinen, lernt der Leser auf den ersten gut 60 Seiten zunächst Henry Whittaker genauer kennen. Er hat es mit Spürsinn, Geschick und Durchhaltevermögen zu Wohlstand gebracht und kann damit seiner Familie ein sorgenfreies Leben bieten. 

Alma ist die Tochter ihres Vaters. Sie sieht nicht nur so aus wie er, nein sie ist genauso klug und robust, störrisch, forsch, rastlos. Von Anbeginn will sie die Welt verstehen und das dafür notwendige Wissen finden. Unermüdlich fragt sie, und sie hat diesbezüglich Glück mit ihren Eltern, die keine geistige Trägheit dulden und den Wissensdurst ihrer Tochter fördern. 

Alma wird eine Spezialistin im Bereich der Bryologie, der Erforschung der Moose. Darüber vergehen die Jahre. Sie ist über fünfzig, als sie Ambrose kennenlernt. Beide verbindet die gemeinsame Leidenschaft für das Wissen, das Bedürfnis, die Funktionsweise der Welt zu verstehen und den Mechanismus des Lebens zu erkennen. Doch Alma ist eine klar denkende Wissenschaftlerin, Ambrose dagegen Künstler, der Orchideen voller empfindsamer Schönheit malt, weil er in ihnen und anderen Pflanzen göttliche Hinweise über ihr Wesen sieht und sich wünscht, ein Engel Gottes zu sein. Dem kann Alma nicht folgen. Trotzdem bleibt sie stets weiter auf der Suche nach dem Wesen der Dinge und gelangt wie Charles Darwin und Alfred Russel Wallace zu ihrer eigenen  Theorie über die Umbildung der Arten. Am Ende ihres Lebens ist sie, die nie etwas anderes kennenlernen wollte als die Welt, glücklich...

Ich mochte Alma, deren Namen im Spanischen/Portugiesischem die Bedeutung von Seele, Geist oder auch Verstand hat, von Anfang an. Diese ungewöhnliche Person, die eben mit einem ausgezeichneten, intelligenten, präzisen Verstand ausgestattet ist, deren Kopf zwar nicht schön, aber vollgestopft mit Wissen ist, das sie aufsaugt wie ein Moospolster. Dazu hat wesentlich beigetragen, dass sich der Roman nicht nur durch eine bildhafte Sprache auszeichnet, sondern sich auch philosophische Momente entdecken lassen und vor allem eine warmherzige, humorvolle Ausdrucksweise findet. Hier ein Beispiel, ein Gespräch zwischen Alma und der Hanneke de Groot, der holländischen Hauswirtschafterin:

"Jeder Mensch erlebt Enttäuschungen, Kind...
Mir ist durchaus bewusst, dass jeder Mensch Enttäuschungen erlebt, Hanneke...
Da bin ich mir nicht so sicher. Du bist noch jung, deshalb denkst du nur an deine eigene Person Du merkst nichts von den Kümmernissen anderer... Die Jugend ist nun einmal selbstsüchtig... Schade, dass wir einen alten Kopf nicht auf junge Schultern setzen können, dann wärest du jetzt schon klug. Irgendwann wirst du freilich verstehen, dass niemand imstande ist, ohne Leid durchs Leben zu gehen - wie auch immer du das vermeintliche Glück der anderen einschätzen magst...
Aber was tun wir mit unserem Leid?...
Nun Kind, mit deinem Leid kannst du tun und lassen, was du willst...Es gehört dir. Doch ich will dir sagen, was ich mit meinem tue. Ich packe es an den Haaren, werfe es zu Boden und zermalme es unter den Absätzen meiner Stiefel. Ich schlage vor, dass du lernst, es genauso zu halten."

Montag, 16. Dezember 2013

AWWA zum Vierten

Nun endlich komme ich dazu, meine Backwerke zu präsentieren, die mit der "Post aus meiner Küche" auf die Reise gegangen sind. 


Das hätten wir zum einen den echt köstlichen... 


Das habe ich zum ersten Mal ausprobiert, und zwar mit richtiger Schokolade (und nicht mit Kakao). Zwei große Ein-Liter-Gläser waren bis an den Rand gefüllt. Dadurch, dass sie nach dem Backvorgang gleich verschlossen werden, erklärt sich die Haltbarkeit von fünf Wochen. Der im schwanenweißen Haus verbliebene dunkle Kuchen musste nicht so lange warten, sondern wurde am 2. Adventssonntag mit Genuss gegessen.


Mandel-Herzen und Macadamia-Mandel-Makronen kamen ebenfalls mit ins Päckchen, bevor es zum Miriam nach Hamburg reiste. Für Miriam und für alle, die es interessiert, habe ich hier das Rezept für die Mandel-Herzen notiert:

Zutaten:
125 g Butter
1 Ei
100 g Weizenmehl Typ 405
100 g geschälte, gemahlene Mandeln
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1/2 TL Zimt (wer mag, meine waren ohne)

Erdbeermarmelade
(ich habe selbst gekochte verwandt)
Puderzucker

Zubereitung:
Die Butter bei kleiner Hitze schmelzen und dann abkühlen lassen.
Das Ei verquirlen und zur abgekühlten Butter geben, gut verrühren.
In einer weiteren Schüssel
Mehl, Salz, Zucker, Vanillezucker ( und Zimt) sowie Mandeln
ordentlich mischen.
Nun wird die Buttermasse hinzugefügt.
Alle Zutaten zu einem mittelfesten Teig verkneten.
In einer Frischhaltefolie eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

Nach der Ruhephase zwischen zwei großen Stücken Frischhaltefolie
in der gewünschten Stärke (ca. 3 mm) ausrollen
und mit einer Herzform Plätzchen ausstechen.
Ein Plätzchen mit Marmelade bestreichen und ein zweites drauflegen, so dass gefüllte entstehen.
Für die Solo-Variante (also ohne Marmelade) die Plätzchen etwas dicker (ca. 5 mm) ausstechen.

Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad ca. 10 Minuten backen.
Danach mit Puderzucker bestäuben.

Gutes Gelingen!


P. S. Das ist ein Orangen-Mohn-Plätzchen, das - nachdem die Post aus Miriams Küche längst verzehrt war, mit seinen Geschwistern am Sonnabend gebacken wurde. Ein paar durften mit in die Hauptstadt und am Donnerstag auf eine Weihnachtsfeier. Allerdings habe ich sie versteckt, um nicht in Versuchung zu geraten. Sie sind sooo herrlich duftend und gutschmeckend...

Samstag, 14. Dezember 2013

Wer hat den schönsten Weihnachtsbaum 2013?

"Alle Jahre wieder..." kommt nicht nur der Weihnachtsmann, sondern suchen wir auch den schönsten Weihnachtsbaum. Dieses Jahr jährt sich dieses Ereignis bereits zum fünften (!) Mal. So hoffe ich, dass ihr alle in zehn Tagen euren Weihnachtsbaum - so einer vorhanden - geschmückt habt und zur Wahl stellt.

Hier nochmal ein Blick auf unser
Siegerbäumchen 2012 von Birgit.


Ich freue mich, wenn ihr auch im Jubiläumsjahr wieder zahlreich dabei seid.

Die Regeln findet ihr auf dem Tannenbaumsucheblog.

Mittwoch, 11. Dezember 2013

ICH WILL... Schönes

Als ich auf dem Blog von bei Gabriela die von ihr gehäkelten Schneeflocken entdeckte, von denen man sich eine mit den Worten "ICH WILL" einfach so schenken lassen konnte, erinnerte ich mich an einen Post, den ich hier gelesen hatte. Noch während der Lektüre stellte ich mir die Frage, wie das denn ist mit der Verwendung der eindeutig formulierten WILLensbekundung. Und ehrlich gesagt, fällt es mir nun leichter, ein "ICH WILL", das mit einem "bitte" begleitet wird, zu äußern und auch zu akzeptieren. Das sei vorausgeschickt, nun folgen die Schneeflöckchen von Gabriela.


Schaut einmal, wie zart sie sind. Und wunderschön. Danke, liebe Gabriela!


Neben der Post aus der Schweiz kam dann ein Brief aus Österreich. Bei Petra hatte ich ein Päckchen bunter Bildchen gewonnen. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Dir, liebe Petra, ebenfalls ein großes Dankeschön!


Leider hänge ich momentan sehr hinterher, was das Lesen eurer Blogs betrifft. Zur Zeit arbeite ich an einem Fotobuch für meine Schwiegermutter, jedes Jahr bekommt sie eines. Wer schon einmal eins angefertigt hat, weiß, wie arbeitsintensiv das ist. Bitte seht es mir nach, bald habe ich wieder mehr Luft...

Montag, 9. Dezember 2013

AWWA zum Dritten

Das Nikolauswichteln ist nun auch Geschichte. Leider habe ich es versäumt, den Inhalt meines Wichtelpäckchens zu fotografieren, weswegen ich jetzt einfach mal die Bilder von Sigrid mopsen muss...


Auf Sigrids Wunschzettel stand ein Tischläufer, und so habe ich einen weihnachtlichen in weiß-rot für sie gehäkelt. Dazu legte noch etwas zum Baden, Naschen und ein par duftende Teelichter.


***


Mein Wichtelgeschenk bestand aus einer getöpferten Schale.


Nach meinen Recherchen habe ich herausgefunden, dass es eine Schale für Wolle ist.


So hat das Knäuel seinen festen Platz und geht nicht verloren.



Sonntag, 8. Dezember 2013

Das Schicksal der Paladine

Vor einiger Zeit habe ich mich bei Blogg dein Buch um ein Buch aus einem sogenannten Independent-Verlag  (also einem kleinen, jungen Verlag) beworben und dieses auch erhalten. 

Der Koios Verlag ist Teil der PRAESENS Verlags-Gruppe, hat seine Wurzeln in Wien und verlegt Fantasy, Sciencefiction und Phantastische Literatur.


Das Schicksal der Paladine VERSCHOLLEN ist das Debüt von Jörg Benne, Teil 1 einer Triologie und mein erstes Buch aus dem Bereich Fantasy.

Das Cover passt zum Inhalt, wenngleich es zu düster ist. Ich war zunächst erst einmal auf den Lichtball in der Mitte fixiert, bevor ich irgendwann das Drumherum wahrnahm. Das Erfassen geschah erst nach mehrmaligem Betrachten. Ich hoffe, das fällt euch leichter, denn auf dem Foto sieht das Cover besser "ausgeleuchtet" aus. 

Irgendwo in Deutschland erfährt der sechzehnjährige Tristan in einer Stunde, in der sein Vater, der angeblich auf einer Bohrinsel arbeitet, am Krankenbett der verunglückten Schwester Svenja dringend gebraucht wird, dass dieser in einer Welt namens Nuareth ein mächtiger Paladin ist und dort gemeinsam mit weiteren Paladinen für Recht und Ordnung sorgt. Nun aber sind alle Paladine verschollen. Als Nachkomme eines Paladins ist es Tristan möglich, durch das Weltentor nach Nuareth zu gelangen, um seinen Vater zu suchen, zu finden, damit seine Schwester gerettet wird. "Eine fantastische Welt voller Abenteuer, fremder Kreaturen und unbekannter Gefahren wartet auf ihn."

Der Autor kommt ohne viel Federlesen zur Sache. Gerade noch grübelt Tristan darüber nach, warum sein Vater nicht ans Krankenbett seiner bei einem Autounfall verunglückten Tochter eilt, da erfährt er, dass sein Vater gar nicht der ist, für den er ihn immer gehalten hat. Denn tatsächlich existiert neben dieser noch eine andere Welt: Nuareth. Und in dieser ist Tristans Vater Darius ein Paladin, ja sogar der Anführer der Paladine. Ein Brief an ihn, der von Jessica, ebenfalls Paladin, verfasst ist, erklärt Tristan (und dem Leser) die notwendigen Hintergründe, und dann geht es auch schon los. Über das Portal gelangt Tristan nach Nasgareth, einer zu Nuareth gehörigen Insel, und sein Abenteuer beginnt...

Ganz ehrlich? Das ging mir wahrlich zu schnell. Quasi von einem Moment zum anderen verändert sich das Leben von Tristan, und er nimmt es hin. Leider erfährt der Leser nicht viel über ihn. Und da gäbe es doch sicher einiges, angefangen von dem, was in Schule und Freizeit läuft, bis hin zu dem, was einen pubertierenden Jungen in diesem Alter bewegt. Bedauerlicherweise bleibt das Bild in meinen Augen blass, dabei hätte ich gern etwas Gefühl für ihn bekommen. Schließlich habe ich einen Sohn, der mit seinen 17 Jahren nicht weit entfernt von denen Tristans ist.

Auch zu den anderen Personen haben ich im Großen und Ganzen (noch) keine wirkliche Nähe aufbauen können. Eine Folge davon ist, dass der Tod einiger Figuren zwar traurig, doch zu verschmerzen ist, weil man einfach zu wenig erfährt. Hier zeigt sich, dass sich das Buch zwar an Lesern jeden Alters (ALL-AGE) richtet, allerdings eher Jüngere begeistert, die eher auf eine Charakteriesierung der Handelnden verzichten können.

Die Beschreibung der Welt von Nuareth, insbesondere der Insel Nasgareth, Ort des Geschehens, ist ausführlich und wird durch eine Karte ergänzt. So ist es möglich, Tristan gut auf seinem Weg zu folgen. Die neuartigen Figuren, die Jörg Benne erschaffen hat, sind bildhaft erklärt. Da gibt es beispielsweise Vanamiri, zwei Meter große Wesen mit gelbschwarzem Schnabel, die von einem Del-Sari, einem schwarzen, spatzgroßen Vogel begleitet werden. Ich erwähne gerade sie, weil mir beim Lesen eine Frage im Kopf blieb. Auf einer Seite des Buches heißt es "... Ohren waren keine zu sehen..." (Seite 78), zwei Seiten weiter wiederum "... tschilpte (der Del-Sari) ihm etwas ins Ohr..." (Seite 80). Ja, was denn nun: Hat ein Vanamiri Ohren oder nicht?

Interessant fand ich das vom Autor erdachte Magiesystem. So erscheinen bei Paladinen Male auf den Armen, mit denen in bestimmten Kombinationen unterschiedliche Zauber ausgeübt werden können. Dabei hat mich gefreut, dass Tristan nicht gleich der "Überflieger" und "Alleskönner" war, sondern den Umgang mit den Malen erst lernen musste bzw. weiterhin lernt.

Alles in Allem sehe aber das Potential, das die Geschichte beinhaltet und wäre durchaus daran interessiert, Teil 2 zu lesen und die weitere Entwicklung und die neuen Erlebnisse von Tristan zu verfolgen.

Für Teil 1 vergebe ich 3,5 Sterne.

Für alle, die sich selbst eine Meinung über das Buch bilden wollen, gibt es hier die Möglichkeit, es zu erwerben.

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Feierabend

Wegen der Sturmwarnung, auch für Berlin und Brandenburg, hat mein Chef gerade beschlossen, dass wir jetzt Feierabend machen. Deshalb fällt das Lesen und Kommentieren eurer Blogs heute aus.

Der Große ist ja in Hamburg. Dort ist die Berufsschule ebenfalls "dicht". Ich hoffe, er ist sicher in seiner WG.

Haltet euch gut fest, ihr Lieben. Bis morgen!



Mittwoch, 4. Dezember 2013

AWWA zum Zweiten

Eine Weile habe ich bei den Grannylieseln pausiert. Bei Runde 15 war ich nun endlich wieder dabei und habe fleißig weiße Grannys gehäkelt. Und damit ist eine weitere Station meiner Advents-Weihnachts-Wichtel-Aktionen (AWWA) absolviert.


Ein paar neue Muster wurden dabei von mir ausprobiert.


Jetzt stehe ich allerdings vor der entscheidenden Frage:


Welches der neun Grannys behalte ich?


Die anderen acht sollen heute noch auf die Reise gehen.

Dienstag, 3. Dezember 2013

Alle Jahre wieder...


... bekomme ich von Herrn Schwanenweiß einen Teekalender geschenkt. Ich trinke ja gerne Tee. Und angesichts meines Schnupfens ist es eine doppelte Wohltat. 


Kalender Nummer ZWEI präsentiert sich als ein wahres Sammelsurium. Das scheint aber nur auf den ersten Blick so.


Hier finden sich alle Päckchen wieder, die wir Mädels von der Adventskalender-Kooperation geschnürt haben.


Die Adventskalenderüberraschungen der laufenden Woche nehme ich mir immer mit in die Hauptstadt. Bei einem Tee morgens im Büro macht das Öffnen richtig Spaß.


Dann kommt auch Nummer DREI zum Zuge. Den habe ich mir selbst "gegönnt". Da er mit keinerlei Zahlen versehen ist, kann ich mir jeden Tag nach meinem Gusto ein Päckchen aussuchen...


Montag, 2. Dezember 2013

Willkommen Dezember!

Nun ist er da, der letzte Monat des Jahres. Ich habe ihn doch glatt mit ein paar Halsschmerzen begrüßt, die mich seit Freitagabend plagten. Wenn ich etwas nicht mag, dann Halsschmerzen. Denn für Lutschtabletten und -bonbons bin ich nicht zu haben. Mit Salbei- und Ingwer-Zitronengras-Tee und einem grünen Zaubermittel zum Gurgeln von Herrn Schwanenweiß habe ich das Problem dennoch in den Griff bekommen. Jetzt schnupft die Nase, und ein wenig Husten scheint auch in den Startlöchern zu stehen. Einmal Fahren mit den Öffentlichen in Berlin kann so erbaulich sein...


Trotzdem war ich am Wochenende fleißig.


Pünktlich zum 1. Adventssonntag bekam das schwanenweiße Haus seinen Adventskranz, selbst gebunden in üppigem Grün, wie ich es mag.


Und mit roten Kerzen und Schisslaweng (so sagt der Berliner), wie es Herr Schwanenweiß gern hat.


Gebacken habe ich auch noch. Doch davon kann ich euch erst Genaueres berichten, wenn meine Post aus der Küche ihre Empfängerin erreicht hat...