Dienstag, 24. März 2015

Noch ein Märzkind


Herzlichen Glückwunsch zum
9. Geburtstag, lieber Omar.

Wir wünschen dir ein abenteuerliches,
gesundes und erfolgreiches neues Lebensjahr.

Donnerstag, 19. März 2015

Neues vom Pferdehof

Hallo ich bin's, die Hermine.
Frieda (im Hintergrund und zur Zeit Gastpferd auf dem Hof)...
... traut sich ja nicht zu fragen:


Aber, bringst du wieder Leckerlis mit?


"Ich schenk' dir auch ein Küsschen!"


Also nein, diese jungen Dinger kennen keine Zurückhaltung!


Okay, ich drücke ein Auge zu,
denn als Zuckerschnute des Herzens bekomme ich IMMER meinen Teil...

Bis morgen!

Freitag, 13. März 2015

Geburtstags-Leuchtfeuer

Liebe Lara-Sophie,


von Herzen alles Gute, Beste und Schöne
zum heutigen 11. Geburtstag. 

P. S. Wir freuen uns auf die gemeinsamen Sommertage im Norden.

Donnerstag, 12. März 2015

Was ist los in Finstermoos?

Aus aktuellem Anlass berichten wir heute von den Aufsehen erregenden und merkwürdigen Ereignissen aus Finstermoos, einem in einem engen Tal gelegenen kleinen Bergdorf nahe der Schweizer Grenze, das im Sommer Ziel vieler Touristen ist, um die von der dort ansässigen Event-Agentur angebotenen Aktionsmöglichkeiten zu nutzen.

Finstermoos ist Ort eines schaurigen Fundes geworden. Am 25. Juli entdeckte Valentin B. auf dem Bauplatz für des Ferienhauses seiner Familie eine Kiste mit einer Babyleiche. Das Bauvorhaben von Philipp B., einem Unternehmer aus Berlin, ist einigen Leuten in Finstermoos ein Dorn im Auge. So kam es zu weiteren Bedrohungen und unerklärlichen Unfällen, infolge eines Anschlags wurde Philipp B. sogar verletzt.

Die Journalistin Armina L., die sich inoffiziell zu Recherchezwecken nach Finstermoos begeben hat, ist zwischenzeitlich auf einer Bergtour verschollen. Sie war auf einem Schmugglerpfad unterwegs, den Flüchtlinge Richtung Schweiz im Zweiten Weltkrieg nutzten. Dieser Pfad soll lebensgefährlich sein, da er von tückischen und unter dünnen Schneehauben versteckten Gletscherspalten gesäumt ist. Armina L. gilt in Fachkreisen als unerschrocken und verfolgt radikal und mit Vehemenz eine heiße Spur für eine gute Story.

Wo ist Armina L.? Ist ihr etwas zugestoßen?

Welche brisanten Geheimnisse schlummern in dem idyllischen Bergdorf? Wer will verhindert, dass diese aufgedeckt werden?

Und wer ist verantwortlich für die vielen, sich plötzlich häufenden Ereignisse?

Die Stimmung in Finstermoos ist aufgeheizt. Die Dörfler - eine verschworene Gemeinschaft - lassen Außenstehende nicht in ihre Karten schauen. Und trotzdem gibt es Feindschaften und Animositäten untereinander. 

In Verdacht steht die Familie M., der einst das gesamte Tal gehörte, die aber außerhalb der Dorfgemeinschaft lebt. Brigitta M. gilt als sonderbar, ihr Schwager Toni M. gar als unberechenbar. 

Kann eine Truppe von jungen Leuten die Rätsel von Finstermoos lösen?

Die lebensfrohe und impulsive Luzie S. (17), Tochter des hiesigen Försters, der im Übrigen ein Problem mit Philipp B. und Franz S., Inhaber der Event-Agentur, zu haben scheint, hält die Familie M. für schuldlos. Sie hätten viel durchgemacht und das ganze Gerede über Hexen usw. nicht verdient. Man solle sie gefälligst in Ruhe lassen. Jeder würde doch seine eigenen Geheimnisse hüten...

Basti S. (18), Sohn von Franz S., sportlich, flippig, nach außen der coole Aufreißertyp, zeigt Gefühle nur selten und verbirgt, dass da mehr ist zwischen ihm und Luzie, was niemand erfahren soll.

Valentin B. (19), sympathischer angehender Jura-Student, selbst von den Vorfällen betroffen, möchte sich gern zu seiner Liebe zu Luzie bekennen, weiß aber nicht, ob sie seine Gefühle erwidert. 

Nic S. (20), Student in München, sehr attraktiv, mit südländischem Charme, jedoch zurückhaltend im Umgang mit Fremden, zeigt sich äußerst hilfsbereit bezüglich des Angebots, bei der Suche nach Armina L. zu helfen, da sie auf der von ihm geführten Bergtour verschwand.

Mascha L. (19), Tochter der vermissten Armina L., die ihre Mutter unter dem Deckmantel eines Kurzurlaubes begleitete und bei ihrem Erscheinen fast überall Erschrecken hervorruft, sieht sich unverhofft einem Abenteuer ausgesetzt, das ihr einen heißblütigen Ausritt und ein unfreiwilliges Wasserbad beschert. 

Bislang werden alle Beteiligten geschickt, aber mitreißend an der Nase herumgeführt, niemand konnte Licht in das grauenvolle, ja Furcht erregende Dunkel von Finstermoos bringen. Und zur Zeit hängen die Ermittlungen gespenstisch in der Luft.

Wir bleiben dran. Sobald wir aufschlussreiche Neuigkeiten aus Finstermoos erhalten, werden wir weiter berichten...

Nachtrag:
Wie uns jetzt durch einen Hinweis aus ungesicherter Quelle bekannt wurde, werden nunmehr auch Valentin B. und die Brüder Basti und Nic S. vermisst. Der Tippgeber, der anonym geblieben ist, scheint auf jeden Fall mehr zu wissen. Er deutete an, dass für die drei die Luft knapp werden würde.

Finstermoos Aller Frevel Anfang Janet Clark

Mittwoch, 11. März 2015

Kleiner Hausgast

Ihr erinnert euch sicher: Herr Schwanenweiß ist bei uns der Vogelmann. Zu Weihnachten hat er ein selbstgebautes Vogelhaus geschenkt bekommen, wie es es sich für den Norden gehört: mit echtem Reetdach. 


Leider war die Resonanz der fliegenden Truppe etwas verhalten.


Doch siehe da, einer wagte es.


Und schien sich sichtlich wohl zu fühlen...


... und ließ sich dann auch willig fotografieren.


Bestimmt habt ihr den kleinen Gesellen sofort erkannt:


Ein bezaubernd schönes Rotkehlchen.


Die Bilder stammen bereits aus dem Februar. Aber Herr Schwanenweiß hat die Fütterung noch nicht eingestellt, so dass die Hausgäste immer wieder vorbeischauen.

Dienstag, 10. März 2015

Unendliche Weiten...




Ich melde mich heute mal wieder und hoffe, mit dem kommenden Frühling meinen Elan wiederzufinden und meine Aktivität ankurbeln zu können...

Was da so blau unter dem Himmel schimmert, ist übrigens der Saaler Bodden. Ich finde diesen weiten Blick einmalig und bekomme davon regelmäßig einen klaren Kopf.

Dienstag, 17. Februar 2015

Zuckerschnutentag

Resada, meine Beste, heute wirst du schon 27. Und siehst immer noch gut aus. Vielleicht liegt ein wenig mehr Grau in deinem Fell, aber das kann eine alte Lady wie dich nicht erschüttern. Mit deinem Temperament zeigst du oft den Jüngeren, was du mit deinem "großen schönen Herz" (O-Ton Tierärztin) drauf hast.


Ich hoffe, wir haben noch viele gemeinsame Momente, so wie am letzten Freitag, als wir nur zu zweit eine Stunde zusammen verbracht haben. Das gibt mir jedes Mal sehr viel.


Danke, dass du so viel Vertrauen zu mir hast, und danke auch dafür, dass du meinem Ruf immer folgst, damit ich nicht durch den Modder waten muss...

Dienstag, 10. Februar 2015

Eine (Zeit)Reise nach Kastilien

Isaura, eine deutsche Journalistin, hat ihr Leben lang schon Visionen und Träume, in denen sie fremden Gestalten aus vergangener Zeit begegnet. Bislang sträubt sie sich allerdings, sich damit intensiv auseinanderzusetzen. Vielmehr ist sie mit der Frage beschäftigt, ob sie, nachdem sie von ihrer spanischen Großtante ein kleines Anwesen geerbt und sich von ihrem Ehemann nach dessen Untreue getrennt hat, ihren Lebensmittelpunkt ganz nach Kastilien verlegen soll. Denn da gibt es den Arzt Marco, der für sie tiefe Gefühle hegt, die sie - noch etwas unsicher - erwidert. Als sie mit ihm auf eine Reise geht, um für einen lange fälligen Artikel zu recherchieren, häufen sich die unerklärlichen Ereignisse, bis sie mit einem tragischen Unfall enden: Bei der Erkundung des jahrhundertealten Palastes in Cordoba "sieht" sich Isaura von einem Mann bedrängt, stürzt von einer Balustrade in die Tiefe und verliert das Bewusstsein. Nach ihrem Erwachen muss sie erschreckt feststellen, dass sie sich nunmehr in einer anderen Zeit befindet, nämlich im 15. Jahrhundert. Als Hofdame Teresa lebt sie am Hof der Königin Isabel von Kastilien. Gibt es für sie die Möglichkeit, in die Gegenwart und damit zu Marco zurückzukehren?

Wie bereits im ersten Roman der Triologie, "Das kastilische Erbe", erzählt Ulrike Schweikert auch in "Das Vermächtnis von Granada" die Geschichte abwechselnd auf zwei Zeitebenen.

In der Gegenwart erhält der Leser Einblick in das Leben von Isaura, die von Visionen verfolgt wird und mit Marco nach bitterer Enttäuschung eine neue Liebe gefunden hat. Während sie im Koma liegt, begibt sich ihre Seele auf eine Wanderung in die Vergangenheit.

Im Mittelpunkt des historischen Teils steht das kastilische Königreich in den Jahren von 1476 bis 1504. Isabel von Kastilien ist seit zwei Jahren Königin und hat den Anspruch auf die Krone gegen ihre Nichte Juana La Beltraneja gesichert und kann sich nun der inneren Befriedung des Reiches, unter anderem durch die Einführung der Santa Hermandad, einer Polizei- und Militärorganisation, widmen.

Die Jahre sind daneben geprägt von der Wiedererrichtung der Inquisition unter königlicher Kontrolle und dem entschlossenen Vorgehen gegen bekehrte Juden, die im Verdacht stehen, insgeheim noch ihrem früheren Glauben anzuhängen. Außerdem betreibt Isabel planmäßig die Rückeroberung des letzten muslimischen Reiches der Halbinsel. 1491/1492 fällt Granada, die Reconquista ("Rückeroberung") ist beendet. Tausende Muslimen verlassen das Land. Ebenso werden die Juden erfolgreich vertrieben. Beides bedeutet sowohl einen wirtschaftlichen als auch künstlerischen Aderlass.

Ulrike Schweikert liefert eine Fülle an historischem Hintergrund, beschränkt sich jedoch auf wesentliche Ereignisse und weiß diese für den Leser fesselnd aufzubereiten, ohne ihn zu überfordern. Gleiches gilt für die Einführung historisch belegter Personen. Insgesamt entsteht so ein farbenprächtiges Bild einer Zeit, die mit der brutalen Verfolgung und Vertreibung von muslimischen und jüdischen Menschen im Namen des katholischen Glaubens einen grausamen Höhepunkt aufweist.  

Ulrike Schweikert ist eine ausgezeichnete Erzählerin. Sie schildert überzeugend, lebendig, bildreich und emotional menschliche Schicksale, schafft glaubwürdige Figuren.

Allen voran beeindruckt Isaura mit ihrer Fähigkeit und ihrem Willen, sich in der Vergangenheit der neuen Situation zu stellen, gleichwohl nicht alles hinzunehmen. Zwischen Hoffen und Bangen versucht sie, ihren Weg auch im kastilischen Königreich zu finden. An ihrer Seite steht eine bemerkenswerte Person: Jimena, deren im "Kastilischen Erbe" begonnene Geschichte nunmehr hier seine Fortsetzung erfährt. Ihr lebhaftes, freimütiges und aufrichtiges Wesen nimmt den Leser von Beginn an für sie ein. Nicht zu vergessen: Isabel von Kastilien. Sie ist eine energische Frau, gebildet und intelligent, tatkräftig, hat Rückgrat und einen festen Willen. Sie kann ausgezeichnet reiten, was ihr bei den vielen Reisen durch das Land zugute kommt. Zwischen Königin und Hofdamen herrscht ein sehr persönlicher, ja freundschaftlicher Umgang. Isabel ist offen gegenüber Meinungen, die auch Bedenken enthalten und zur Mäßigung raten, nur in der Frage des christlichen Glaubens erscheint sie unnachsichtig. Trotz dieser Widersprüchlichkeit hat sie eine außerordentliche Präsenz, der man sich schwerlich zu entziehen vermag.

In der Gegenwart überzeugt Marco besonders durch seinen Zwiespalt, neben wissenschaftlich Belegbarem auch Unerklärliches zuzulassen. Die Seelenwanderung wird im Großen und Ganzen plausibel und nachvollziehbar geschildert, so dass es dem Leser leicht fällt, sich diesem fantastischen Element zu öffnen.


Das Erscheinungsbild des Buches ist äußerst gelungen. Nicht nur das Cover punktet mit einem passenden Blick auf die Alhambra von Granada. Auch die Karte der iberischen Halbinsel um 1480, ein umfangreiches Personenregister und ein geschichtlicher Abriss runden das Lesevergnügen ab. Erwähnt sei, dass "Das Vermächtnis von Granada" durchaus unabhängig vom Vorgängerroman "Das kastilische Erbe" gelesen werden kann und auf Grund seiner tiefgründigen Darstellung der Geschichte und ihrer Protagonisten die Vorfreude auf den Abschluss der Trilogie erhöht.

4,5 Sterne

Donnerstag, 5. Februar 2015

Bitte zu Tisch!

Im Winter mutiert Herr Schwanenweiß immer zum Vogelmann. Das werden die gefiederten Freunde zu festen Fütterungszeiten, die sie auch schon kennen, versorgt. Wenn Schnee liegt, sind sie über die Leckereien besonders erfreut. Und unser Hausamselmännchen erlaubt dann gerne ein paar Fotos.








Übrigens sind die Bilder nach dem Schneefall Ende Dezember 2014 entstanden. Die letzten Tage hat es zwar auch geschneit, aber wie ihr wisst, bin ich in der Woche nicht daheim. Und heute hatte ich angesichts der Sonne draußen mal wieder Lust zu posten und habe deshalb auf die Fotos zurückgegriffen.

Dienstag, 27. Januar 2015

Flaute

Ihr Lieben, der Sturz und die Schmerzen in der Schulter haben mir doch mehr zu schaffen gemacht, als ich dachte. Deshalb wurde mein Blog von mir zunächst in einen kleinen Dämmerschlaf versetzt.

Als es dann immer besser wurde, überkam mich ein große Unlust für das Bloggen. Es fehlte der Wind, der mich aus der Flaute treibt, auch wenn es zwischendurch im Norden durchaus stürmisch zuging. Selbst Herr Schwanenweiß zog schon die Stirn kraus, als er das bemerkte.

Ein wenig hänge ich immer noch im Winterblues fest (obwohl wir hier ja keinen echten Winter haben), das Sonnenlicht fehlt mir.

Hinzu kommt, dass einer meiner Autoreifen heute früh auf der Fahrt zur Arbeit seinen Geist aufgegeben hat und nun wegen des Alters der Reifen gleich zwei ausgewechselt werden müssen, damit ein ordentliches Fahren gewährleistet werden kann. Das sind ungeplante Kosten, wofür keiner etwas kann, die einen aber zusätzlich belasten...

Doch Optimistin wie ich bin, ziehe ich mich (wenn auch langsam) selbst hoch und hoffe, dass es bergauf geht. Zumindest meinen Blog schiebe ich wieder an und motiviere mich als Erstes mit einem Bild aus der "Konserve". Die Sonne vor genau einem Monat, so, wie wir sie gern haben...


Und wer mag, schaut hier einmal vorbei. Es gibt endlich die Siegerehrung.