Dienstag, 4. Oktober 2011

Dornenhaus

Diese Woche präsentiere ich euch ein paar sehenswerte Ecken auf dem Fischland. Denn nicht nur die Ostsee ist eine Reise wert.

Zunächst bleiben wir in Ahrenshoop.

In dessen Ortsteil Althagen steht das Dornenhaus, das nach den Weißdornbäumen in unmittelbarer Nähe benannt wurde.

Es ist über 350 Jahre alt und nach der umfangreichen Sanierung 1998 Heim- und Wirkstätte des Keramikers Friedemann Löber.

Hier entsteht dessen bekannte Fischlandkeramik.

Außerdem beherbergt das Dornenhaus eine Galerie.

Da es für die Öffentlichkeit frei zugänglich ist, erhält man nicht nur Einblicke ins Innere des Hauses, sondern auch in den Garten.

Davon zeige ich euch dann morgen noch ein wenig mehr.

Montag, 3. Oktober 2011

Oktobersonne am Meer

... lud nicht nur diese Insekten zu einem Ausflug auf die Blüten ein.

Auch Herr Schwanenweiß und ich waren am Sonntag unterwegs, der seinem Namen alle Ehre machte.

Das Wasser der Ostsee in Ahrenshoop war ruhig, klar und angenehm frisch.

(Und ich war tatsächlich noch zweimal baden.)

Samstag, 1. Oktober 2011

Der erste Oktobertag...

... beglückte uns auch hier im Norden mit sommerlichen Temperaturen. Ein strahlend blauer Himmel sorgte dafür, dass die Sonne den ganzen Tag lachte, und nicht einmal ein Windhauch war zu spüren.

Ich weiß ja nicht, ob das die Natur ein wenig durcheinander bringt. Aber hier scheint es mir fast so. Schaut einmal, was ich bei der Gartenarbeit entdeckt habe. Dass Hyazinthen, insbesondere Traubenhyazinthen schon mal neue Blätter ansetzen, war mir schon bekannt, aber dass die Zwiebel ein zweite Blüte treibt, eher nicht. Aber...

... quod erat demonstrandum.

Donnerstag, 29. September 2011

Tagebuch: September

Bevor der kalendarische September morgen endet, zeige ich euch noch ein paar Bilder aus dem Buch von Edith Holden.

Früchte gibt es nun in Hülle und Fülle.

Die Vögel finden reichlich Nahrung.

Und hoch im Kurs stehen Basteleien mit Kastanien.

Mittwoch, 28. September 2011

Haiku am Mittwoch

Was nur Spinnen doch

die Alten Weiber wieder

für feine Netze.

(Svanvithe)

Montag, 26. September 2011

Aussichten

Wie ihr genieße ich derzeit die milden Altweibersommertage des Septembers.

Gestern habe ich auf der Hollywoodschaukel liegend noch ein Sonnenbad auf der Terrasse genommen...

Allerdings sehne ich ihn diesem Jahr auch ein wenig den Frost herbei.

Mir reichen da sogar nur ein, zwei Tage...

Dann sind nämlich meine hauseigenen Schlehen erntereif, und sie enthalten nicht mehr so viel Gerbstoffe.

Ich hoffe, dass die Vögel ebenfalls "mitspielen" und ich genug Früchte habe, um das erste Mal einen Schlehenlikör anzusetzen.

Die Aussichten sind schon köstlich. Ich werde weiter berichten...

Freitag, 23. September 2011

Ich liebe die Sanftmut...

Ich liebe die Sanftmut, und trete
ich über die Schwelle einer Einsamkeit,
öffne ich die Augen und lasse sie überlaufen
von der Süße ihres Friedens.

Ich liebe die Sanftmut über
allen Dingen dieser Welt.

Ich finde in der Beruhigung der Dinge
ein großes und ein stummes Lied.
Die Augen zum Himmel wendend,
gewahre ich im Erschauern der Wolken,
im Vogel, der vorüberzieht, und im Wind
die große Süße der Sanftmut.

Pablo Neruda
12. Juli 1904 bis 23. September 1973

Mittwoch, 21. September 2011

Bleib auf deinem Weg


Du hast Schwächen und Stärken.
Du hast beides, weil es im Leben von allem
zwei Seiten gibt...

Schwäche und Stärke sind erforderlich für das Gleichgewicht. Niemand und nichts ist nur schwach oder nur stark. Doch einige von uns übersehen ihre Schwächen und verleugnen sogar, dass sie sie haben. Das kann gefährlich sein, da das Leugnen von Schwäche selbst eine Schwäche darstellt. Du sollst dich von deinen Stärken nicht blenden lassen, das Gefühl von Stärke ist nicht dasselbe wie stark zu sein.

Auch solltest du deine Schwächen nicht ignorieren. Du solltest sie gut kennen.

Schließlich und endlich akzeptiere dich so, wie du bist, im Hier und Jetzt. Letztendlich entsteht Weisheit durch Schwäche wie auch durch Stärke.

(Joseph M. Marshall. Die Weisheit eines alten Indianers)

Lucas und Janosch (Onkel und Neffe)

Mein lieber Lucas Maximilian,

trotz deiner Schwächen und wegen deiner Stärken
bist du nicht nur heute
- an deinem 15. Geburtstag -
ein großartiger Junge.

Wenn du weiterhin daran arbeitest,
deine Schwächen und Stärken
im Gleichgewicht zu halten,
wobei wir, deine Eltern, dich von Herzen unterstützen,
werden dir das Glück und der Erfolg hold sein
und sich deine Wünsche erfüllen.


Ich hab‘ dich lieb.


Deine Mama

Dienstag, 20. September 2011

Ein Männlein steht im Walde...

... ganz still und stumm,
Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem purpurroten Mäntelein.

Das Männlein steht im Walde auf einem Bein
Und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein,
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem kleinen schwarzen Käppelein?

Das Männlein dort auf einem Bein
Mit seinem roten Mäntelein
Und seinem schwarzen Käppelein
Kann nur die Hagebutte sein.

Habt ihr euch schon einmal überlegt, dass der Text dieses Liedes von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben ein Rätsel aufgibt. Die Hinweise deuten einerseits auf die Hagebutte, allerdings lässt das Lied auch den Fliegenpilz als Lösung zu. Schließlich wächst die Hagebutte nicht im Wald allein, sondern meistens am Waldesrand, „am Rain“, und ihre Früchte sind zahlreich. Vom Dichter wird in der ersten Strophe ein falschen Weg gewiesen, jedermann denkt zuerst an den Fliegenpilz. Erst als in der zweiten Strophe das „schwarze Käppelein“ bekannt wird, ist klar, dass es sich um die Hagebutte handelt.

***

Die Lösung des gestrigen Rätsels ist nicht ganz so poetisch. Tatsächlich handelt es sich bei dem "Busch" um das Kraut des Gemüsespargels (Asparagus officinales). Das Besondere an diesem Exemplar ist, dass er am Rand eines Weges bzw. Feldes steht. Ich weiß nicht, wie er dahin gekommen ist. Denn wir sind kein Spargelanbaugebiet, auf unseren Feldern wachsen meistens Getreide und Raps. Irgendwann scheint er aus einem Garten in die freie Natur "ausgewandert" zu sein...

Montag, 19. September 2011

Kleines Fotorätsel am Montag

Zum Einstieg in die neue Woche
kommt hier wieder einmal
ein Fotorätsel für euch.

Was bin ich?