Montag, 10. September 2012

Schon wieder?!


Ihr Lieben, ich habe noch einmal frei, und mache mich die nächsten Tage etwas rar.

Schon wieder?! 

Jaaa... Zur Erklärung sei allerdings gesagt, dass ich noch nie drei Wochen Urlaub Stück genommen habe. Sondern meistens nehme ich nur jeweils eine Woche Pause von der Arbeit (Wahrlich, erholsam ist das nicht, aber was tut man nicht alles zum Wohle des Büros...).

Morgen sitze ich wieder im Auto und bin unterwegs Richtung Bayern. Meine Neffe wird eingeschult. Und da ich vor zwei Jahren bei meiner Nichte Lara-Sophie war, ist es für mich Ehrensache, dass ich Omar ebenfalls begleite (außerdem bin ich ja die Schultüten-Basteltante). Dieses Mal sind dann auch Oma und Opa von der Insel Rügen mit dabei. Also das volle Programm...


Deshalb und weil das Wetter einfach traumhaft war, habe ich mir heute noch einen Tag Auszeit genommen, und zwar in Ahrenshoop. Ein Bilderbuch-Strandtag kann ich euch sagen. Ohne das übliche Menschengetümmel. Die Ostsee war so sauber und herrlich erfrischend. Ich genoss es sehr zu schwimmen, in der Sonne zu liegen, zu dösen und wirklich nichts zu tun, außer ein paar Fotos zu knispen, Steine und Muscheln aufzulesen und Kraft zu tanken.










Seht es mir nach, wenn ich etwas säumig im Lesen eurer Blogs war und bin. Ich hole es nach...

Freitag, 7. September 2012

Bleib auf deinem Weg


Das Leben kann dir Stärke verleihen.
Stärke kann aus der Begegnung
mit den Stürmen des Lebens erwachsen,
aus der Erfahrung von Verlust,
Traurigkeit und Liebeskummer,
vom Versinken in den Tiefen der Trauer...

Stürme treten auf, sie gehören zum Leben... Manchmal überraschen sie uns. Zu anderen Zeiten sehen wir sie aufziehen, und da wir stürmische Zeiten kennen, können wir nichts machen, als uns auszumalen, was geschehen wird. Wenn sie dann zuschlagen, spüren wir ihre Kraft und ihre Wildheit und wir überstehen den Sturm, so gut wir können.

Das Leben ist genauso. Uns können schwierige, schlechte und ausgesprochen üble Dinge zustoßen - Krankheit, Unfälle, Armut, Einsamkeit, Betrug, Obdachlosigkeit, wiederkehrende Albträume, der Tod eines Elternteils, eines Kindes, eines Freundes oder eines Ehepartners. Und als ob das nicht schon schwer genug wäre, können Krankheiten unseren Körper und unsere Herzen und unsere Gedanken und unsere Seelen befallen. Dann nimmt uns das Alter unser Haar und unsere Würde.

Jene Stürme zu überstehen, jene unglaublich harten Zeiten, bedeutet, die Lebenswirklichkeit zu akzeptieren. Denn wenn man leugnet, dass schlimme Dinge passieren können, heißt das nicht, dass sie nicht geschehen können.

Das Leben ist dazu da, gelebt und nicht vermieden zu werden.

(Joseph M. Marschall. Die Weisheit eines alten Indianers)



Liebe Cornelia,

zum Geburtstag
wünsche ich dir von Herzen
alles Gute und Schöne,
Gesundheit und Glück,
damit du allen Stürmen
des Lebens gewachsen bist!



Die Zwillingsblüten der Valencia haben sich extra für dich geöffnet und verströmen ihren Duft (Danke an Herrn Schwanenweiß für Fotografieren).

Donnerstag, 6. September 2012

Bring in the greens

Heute fühle ich mit von den vielen grünen Bildern bei Birgit (Smukke Ting) dermaßen inspiriert, dass ich mich erstmalig - wenn auch im bescheidenen Maße - an der Aktion von Luzia Pimpinella beteilige.

Deshalb zeige ich ein Bild, das vor gut drei Jahre aufgenommen wurde. Unschwer zu erkennen: 1. es ist ein Kinderzimmer, nämlich das des Großen und 2. seine Lieblingsfarbe ist GRÜN.


Tja, das Zimmer hat sich inzwischen gewandelt und ist ein jugendliches Wohnzimmer geworden. Denn unter dem Dach haben wir ja ein Schlafzimmer geschaffen. Jedoch die Wand leuchtet nach wie vor grün. Das nenne ich Beständigkeit.

Mehr Grünes seht ihr hier.

Mittwoch, 5. September 2012

Haiku am Mittwoch


Ein feiner Faden.
Spinnen spinnen wieder im
Altweibersommer.

(Svanvithe)

Dienstag, 4. September 2012

Kleine Sonnen

Herr Schwanenweiß sorgt im Winter stets fürsorglich für unsere gefiederte Freunde.


In diesem Jahr haben nicht nur die Vögel ihre Freude.


Denn ein paar der Futtersamen haben gekeimt und wurden zu wunderschönen - wenn auch kleinen - Sonnenblumen.


Montag, 3. September 2012

Apfelschmaus

Unsere beiden kleinen Apfelbäume, die im Februar einen professionellen Schnitt erhalten haben, tragen ein paar Köstlichkeiten, auf die ich mich freue.


Herr Schwanenweiß schaut täglich nach ihnen und ein, zwei Stückchen haben wir auch schon probiert. 


Die schmecken doch tatsächlich nach Apfel! 


Fest im Fleisch und etwas säuerlich, genauso mag ich es.


In der Natur sind auch ein paar "Wilde" zu finden und scheinen eine rechte Süße zu haben.


Denn schaut, wer sich hier versammelt hat.


Es sei ihnen gegönnt.


Den folgenden habe ich gepflückt, der lockte mit seinem glatten roten Bäckchen doch zu sehr.


Das Urteil von Herrn Schwanenweiß: "Die sind wirklich süß!" (Als ob Wespen sich irren würden...)

Samstag, 1. September 2012

Gar nicht giftig...


... sind meine Fliegenpilze, die ich für eine Sonderrunde der Grannylieseln gehäkelt habe. 


Sie können also unbedenklich weiterverwendet werden.


Ich hoffe, dass ich das Thema "getroffen" habe und sie den Lieseln gefallen.


Freitag, 31. August 2012

Der traut sich was


Der Duftjasmin in meinem Garten. Hat er doch noch mal eine kleine Blüte gezaubert. Wahrscheinlich will er den letzten Sommermonat würdig verabschieden. Na, denn:

Tschüss August und euch ein entspanntes Wochenende!

Mittwoch, 29. August 2012

Nun aber...

... lasst euch berichten und zuvor danken, dass ihr die Spuren verfolgt und fleißig geraten habt.



Wir waren tatsächlich in...

... Afrika... Ägypten... am Mittelmeer...


... wo das Wasser schon mal türkis sein kann, zumindest in Marsa Matruh.

Aber hauptsächlich - und da hatten drei von euch völlig recht - hielten wir uns in Alexandria auf. Wir unternahmen nämlich keine organisierte Reise, sondern waren hier ganz individuell, und zwar mit Familienanschluss. Es ist nämlich von Vorteil, wenn der Schwager Ägypter ist und mit Frau und drei Kindern Urlaub macht. So kam der Große zu einer Woche zusätzlicher Ferien, und wir hatten "hautnahe" Erlebnisse.


Natürlich fällt man auf, wenn man blond und blauäugig ist, aber ein bisschen Gesprächsstoff bringt doch eine interessante Abwechslung. Oder!? Wenn dann noch ein germanischer (schlanker, aber muskulöser) Hüne von 1,83 m wie der Große in Leibwächterpose mit entsprechendem Blick hinter einem geht...


... kann auch im Markttreiben nichts passieren (die beiden Damen im obigen Bild rechts vorne sind übrigens meine Schwester und meine Nichte).


Natürlich muss man die Moschee Abu al-Abbas gesehen haben.

Dieses prachtvolle Moschee ist die größte Alexandrias und eine der schönsten an der Mittelmeerküste noch dazu.


So ein Strandtag ist auch nicht zu verachten, Lichtschutzfaktor 50 ist dabei ein absolutes MUSS.


Das Mittelmeer in Alexandria zeigt zwar eine andere Farbe als in Marsa Matruh, aber die Wellen und der feine Sand erinnern an die heimatliche Ostsee. Der Salzgehalt und die Temperatur dagegen nicht. Nicht nur der Große (im Bild unten) hat es sehr genossen.


Nicht vergessen darf man natürlich eine Besichtigung des Fort Quait Bay (Castle genannt), der Ort, wo eines der sieben Weltwunder - der Leuchtturm von Pharos - gestanden hat.






Und selbstverständlich ist auch das letzte existierende Weltwunder Pflicht, und dafür nimmt man die Hitze in Kauf.


Mutter und Sohn vor der großen Cheops-Pyramide.


Der Große vor und zu Füßen der der Chephren-Pyramide, die ihm wegen der erhaltenen Spitze am besten gefiel.


Die Mykerinos-Pyramide (da kann MANN sich sogar draufstützen, haha!)...


... mit den drei kleinen Königinnenpyramiden.


Beim folgenden Bild spüre ich immer noch die Hitze...


Die Sphinx war wie die Pyramiden ein erhabener Anblick.


Wir haben uns ihr von hinten genähert...


... denn wer kann schon mal einen riesigen Löwenkörper "streicheln".


Noch immer staune ich, mit welcher Kunstfertigkeiten vor Tausenden von Jahren der ausdrucksvolle Kopf geschaffen wurde...


Hier gewesen zu sein, war ein krönender Abschluss unserer Reise.


P. S. Die legendäre Frau aus meinem Rätsel war ... Kleopatra, die in Alexandria geboren wurde. Ihren Namen musstet ihr jedoch nicht herausfinden. Daisy, Zimtschnecke und die rostrosige Traude lagen allerdings mit ihrem Urlaubsort-Tipp richtig. Deshalb bekommen alle drei eine Kleinigkeit. Nichts Klassisches fürs Auge, sondern etwas für den guten Geschmack... Seid deshalb so lieb und schickt mir unter svanvithe69@gmx.de eure Adressen.