Dienstag, 22. April 2014

Lebenszeichen


Endlich melde ich mich zurück. Ich bin seit Karfreitag wieder im Lande, habe die Blogpause aber noch etwas ausgedehnt. Hoffentlich hattet ihr alle wunderbare und erholsame Osterfeiertage. So nach und nach werde ich bei euch vorbeischauen.

Ein paar tolle Bilder habe ich euch auch mitgebracht...








P. S. Fotografiert habe ich mit einer geborgten Kamera. Die Qualität der Fotos ist sehr gut. Allerdings habe ich leider zu spät bemerkt, dass das Datum stets zu sehen ist. Hat jemand einen Tipp, ob und wenn ja, wie ich es nachträglich "entfernen" kann?

Freitag, 11. April 2014

Urlaubsreif

Ja, das bin ich wirklich. Nachdem ich gestern früh meinen Chef mit "Ciao! Ciao!" begrüßte (zur Entschuldigung sei aber gesagt, dass ich gerade Herrn Schwanenweiß am Telefon verabschiedete und noch so im "Schwung" war). Dann jedoch bin ich nach 13.00 Uhr bei meinem Lieblings-Vietnamesen mit den Worten "Guten Morgen" angekommen...

Muss ich noch Weiteres sagen?

Nicht nur deshalb verabschiede ich mich in eine wohlverdiente Auszeit und hole meinen bereits für Januar geplanten Reiterurlaub in Polen nach. Das bedeutet, dass ich mich die kommende Zeit kaum oder nur sporadisch (eine Rezension steht bereits in den Startlöchern) in der Bloggerwelt "sehen" lassen werde.

Da Osterferien sind, treffe ich im Nachbarland viele liebe FreundInnen und freue mich auf anregende Gespräche und gemütliche Stunden neben der Reiterei. Gefeiert wird auch. Ein junger Mann wurde gestern 10, und da einige Kinder auf dem Reiterhof sein werden, gibt es am Sonnabend eine kleine nachträgliche Geburtstagsparty mit georgischem Schaschlik vom Lagerfeuergrill.


Und für wen heute auch noch FREUTAG ist, seht ihr hier.

Donnerstag, 10. April 2014

Vom Froschkönig und anderen Pilzen

Ich finde ja nicht nur Moose äußerst interessant,
sondern auch Pilze, Baumpilze im Besonderen.


So ein Buchenstamm bekommt doch gleich eine andere Note,
wenn eine Pilzkolonie ihn schmückt.


Zumal man auch hier seine Fantasie spielen lassen kann...


... was die Figürlichkeiten betrifft.


Das hier ist - meiner Meinung nach - ein ganz feines Exemplar.


Darf ich vorstellen: DER FROSCHKÖNIG
(leider ohne Krone).


Irgendjemand hat irgendwem ein Ohr abgekaut...


Jetzt spielen wir eine Runde Schach:
Bitte das Pferd von H3 auf G5.


Und selbst wenn der Baum nicht mehr steht, geben Pilze nicht auf.


Sie wechseln einfach die Farbe und passen sich der (grünen) Moosumgebung an.

Mittwoch, 9. April 2014

Haiku am Mittwoch


Raps im April -
erste Blüten wagen
ein Sonnenbad

(Svanvithe)






P. S. Und ja, hier kommt SIE nach anfänglichem Zögern tatsächlich ab und an zum Vorschein. Alle, bei denen SIE heute Mangelware ist, mögen sich gerne am frühlingsleuchtenden Gelb laben.

Dienstag, 8. April 2014

Buchen im Frühling

Ihr erinnert euch bestimmt noch an meinen Post "Buchen im September". Letztens habe ich mal auf den Weg gemacht, in der Hoffnung, die Bäume wieder zu finden. Es waren ja recht markante Buchen, wenn sie auch so ohne Blätter ganz anders aussehen. Ich denke, die Gesuchten sind der folgende... 


... und dieser hier.


Bei dem lockte mich das Moosbett, etwas näher heran zu gehen.


Moose finde ich nach wie vor faszinierend.


Saftig grün und weich...


vielfältig und unermüdlich...


... frischt es den Wald auf.


Ein paar Schritte weiter habe ich noch weitere Beispiele für euch fotografiert.


Man könnte meinen, die Waldelfe hat ihren (Stöckel)Schuhabdruck hinterlassen.  


Und das hier ist der Latschen vom Waldtroll...


... der sich schnell versteckt hat, nur die dicke Nase guckt hervor.


Was seht ihr? Lasst eurer Fantasie freien Lauf!

Montag, 7. April 2014

Reserve


Ich schaff' mir einen kleinen Vorrat, dachte sich die Tulpe.
Man weiß ja nie, wann es wieder regnet.

Freitag, 4. April 2014

Das Geheimnis der Lady Audley

1862 schockierte Mary Elizabeth Braddon die englische Nation zwar mit ihrem Roman "Das Geheimnis der Lady Audley" wegen der "zufälligen" Bigamie und einem ungestümen weiblichen Ehrgeiz, hatte damit aber gleichzeitig erfolgreich einen der beliebtesten sensationellen Romane der damaligen Zeit geschrieben. Sie bot mit dem kühnen Ehrgeiz ihrer im Mittelpunkt stehenden weiblichen Hauptfigur ein anderes Frauenbild, das so gar nicht dem herkömmlichen Vorstellungen des viktorianischen Englands von einer vermeintlichen Dame der höheren Gesellschaft entsprach.

Bei diesem Roman kann man gleich von Beginn an seine Fantasie spielen lassen. Schon die ausführliche Beschreibung des Herrensitzes lässt das zu. So nähert man sich gern Audley Court mi seinen spitzen Giebeln, wuchernden Efeuranken, bunten Glasscheiben und einer dicken Eichentür inmitten eines Tals voller prächtiger Bäume, üppiger Weiden und von hohen Hecken gesäumter Wiesen. 

Als der ältere Witwer und Herr von Audley Court, Sir Michael Audley die wesentlich jüngere Lucy Graham im Hause des örtlichen Arztes, wo sie als Gouvernante der beiden Töchter arbeitet, sieht, verliebt er sich sofort in sie und heiratet die junge Frau, zum Leidwesen seiner 18-jährigen Tochter Alicia, ohne auch nur mehr von ihrer Vergangenheit zu kennen als die Behauptung, sie sei eine Waise. Nach der Heirat in einer Position, die ihr den Luxus ermöglicht, den sie erträumt hat, behagt es ihr scheinbar nicht, dass sich der Neffe ihres Mannes, Robert Audley, bei einem überraschenden Besuch von dem gerade aus Australien heimgekehrten George Talboys begleiten lässt. Dieser hat bei seiner Rückkehr vom Tod seiner geliebten Frau Helen Kenntnis erhalten und nimmt keinerlei Notiz von Dingen, die um ihn herum geschehen bis zu dem Moment, als er ein Bildnis von Lady Audley zu Gesicht bekommt. Wenig später ist er verschwunden.

Robert Audley, der bislang eher sorglos und mit phlegmatische Gemüt als Advokat durchs Leben schreitet, ist vom Verschwinden seines Freundes ohne ein Wort dermaßen überrascht, dass er sich auf die Suche begibt und Nachforschungen anstellt. Dabei dringt er immer weiter in "Das Geheimnis der Lady Audley" vor, obwohl diese nichts unversucht lässt, ihn auf falsche Fährten zu locken und dabei auch vor unlauteren Mitteln und sogar einem Mordversuch nicht zurückschreckt.

Dabei kann man im Grunde Lucy Graham zunächst nichts vorwerfen. Für eine Frau ihrer Zeit gibt es nicht viele Möglichkeiten. Die eine ist eine gute situierte Ehe, eine andere die Arbeit als Gouvernante. Dass Sir Michael Audley des Weges kommt, ganz vernarrt in sie ist und sie heiratet, verschafft ihr eine gesicherte Position. Dabei möchte man ihr die Ehrlichkeit zugute halten, die sie mit dem Geständnis beim Heiratsantrag ihres zukünftigen Mann an den Tag legt, dass sie ihn nicht liebe und seit ihrer Kindheit auf ihren Vorteil bedacht gewesen sei. Zudem mag man nicht glauben, dass sie überhaupt in der Lage ist, Menschen zu schaden, ihnen Böses anzutun. Und doch verbirgt sich hinter dem schönen Gesicht ein dunkles Geheimnis. Das Geheimnis, das sich dem Leser früh zu offenbaren scheint, in Gänze zu entwirren, bereitet großes (Lese)Vergnügen. Und mit den unermüdlichen Ermittlung von Robert Audley auf der Suche nach seinem Freund beginnt die sorglose Fassade der charmanten jungen Frau zu bröckeln, und der Leser bekommt einen Blick auf ihre wahre Persönlichkeit bis zur endgültigen Entdeckung der Wahrheit. Gleichzeitig erfährt auch der sonst eher langweilige Advokat, der bisher gleichmütig in den Tag hineinlebte und der nicht einmal die Avancen seiner Cousine Alicia bemerkt, eine Entwicklung zum Mann, der über längeren Zeitraum hartnäckiges Interesse an einer Sache beweist und auf Grund seines neu erworbenen Durchsetzungsvermögens der Lady Geheimnis ergründet.

Trotz der Vorhersehbarkeit der Geschichte ist diese in sich atmosphärisch stimmig, die Protagonisten weisen eine genaue und tiefgründige Charakterisierung auf, einige überraschende Momente vermögen gleichwohl, einen leichten Spannungsbogen zu halten, der bei einer Kriminalgeschichte erwartet wird. Zur angenehmen und unterhaltsamen Lektüre trägt ebenfalls die bearbeitete, den heutigen Lesegewohnheiten angepasste Übersetzung  von Anja Marschall bei. Die "Entstaubung" der Sprache der damaligen Zeit, die sie bei der neuen Übertragung des Textes ins Deutsche vorgenommen hat, deren Grundton allerdings durchaus beibehalten wurde, empfinde ich als gelungen.

Zu guter Letzt lädt auch das zeitgemäß, viktorianisch-nostalgische Cover ein, dieses Kleinod der Literatur wieder zu entdecken. Einmal mehr beweist der Dryas Verlag, dass ein historischer Roman mit einem ansprechenden Umschlag versehen werden kann.


Donnerstag, 3. April 2014

1000


Hallo ihr Lieben!


Heute dürft/sollt/müsst/könnt...
ihr einfach mal raten/mutmaßen/ergründen...
was es denn mit dem Posttitel auf sich hat.


Kleiner Tipp: es ist keine Schätzfrage.


Mittwoch, 2. April 2014

Haiku am Mittwoch


Weißer Zauber -
die Bienen summen
in wilden Pflaumenblüten

(Svanvithe)





Dienstag, 1. April 2014

Noch einmal ans Wasser


Und als treue Leser seht ihr sofort, wo die Aufnahmen entstanden.












Ich habe in den letzten Tagen das Bloggen etwas schleifen lassen, nicht nur, was das Posten betrifft, auch das Lesen bei euch kam zu kurz. Seht es mir nach. Denn ich bin ein wenig frühjahrsmüde, und die Zeitumstellung liegt mir zusätzlich in den Knochen. Ich versuche aber, meinen "Rückstand" nach und nach aufzuholen...