Dienstag, 31. März 2015

Neues vom Pferdehof - Wind im Haar

Hermann?


Ja, Charly, hier bin ich doch!


Schau mich mal genau an: So sieht ein gepflegter Pferdekopf aus!


Oh Mann, das kriege ich nie hin...


Komm, ich helfe dir.


Ach, weiß du was: ich liebe den Wind im Haar!


P. S. Hermann verliert sein Winterfell.
Deshalb sieht er am Hals etwas zerrupft aus.

Montag, 30. März 2015

Abstecher ans Meer

Herr Schwanenweiß und ich waren am Sonnabend in Ahrenshoop.


Wir hatten Glück, die Sonne zwängte sich durch die Wolken.


Wie Scheinwerfer strahlte sie.


Die Ostsee zeigte sich ruhig.


Wobei ich die Boote in der Ferne schon mystisch finde.


Nur an den Buhnen war ein wenig mehr Aktion angesagt.


Das sind halt Wellenbrecher.


Das Wasser ist recht frisch temperiert.


(Angebadet wurde deshalb noch nicht.)

Mittwoch, 25. März 2015

Das Opfer der Bogins

Es könnte alles so schön sei. Die Schwarzelbin Ragna Dubh Sùil - genannt Schwarzauge - sitzt in Sithbaile im Verlies. Die von ihr jahrhundertelang versklavten Bogins sind endlich frei. Und Fionn und Cady, die daran nicht ganz unbeteiligt sind, feiern Hochzeit.

Peredur, der Hochkönig ohne Herz, hat seinen Platz auf dem Thron wieder eingenommen und hält die Macht in den Händen, für Frieden in Albalon zu sorgen. Es soll Platz für alle Geschöpfe sein, ob sie nun Elben, Zwerge, Oger, Trolle, Menschen oder Halblinge sind, wo jeder die Grenzen der Anderen respektiert und das Wissen und Können untereinander ausgetauscht wird. Ein hehrer Traum.

Tatsächlich jedoch scheint das große Reich auseinanderzubrechen. Dunkle Mächte sind am Werk und neue Abgründe öffnen sich, die Albalon und seine Bewohner in einen dunklen Strudel reißen, wenn es nicht gelingt, ihnen Einhalt zu gebieten. Da haben nicht nur die Mitglieder der Fiandur, die kämpfenden Schutztruppe Albalons, alle Hände voll zu tun. Letzten Endes sind es wieder die Halblinge, die über sich hinauswachsen und Opfer bringen...


Mit "Das Opfer der Bogins" vervollständigt die Historikerin Prisca Burrows eindrucksvoll die Geschichte ihres Volkes nach der Befreiung aus den Fängen Schwarzauges, ein Jahr nach den Ereignissen in "Der Fluch der Halblinge". Sie nimmt kein Blatt vor den Mund und schildert von Anfang an detailliert, freimütig und schonungslos die Begebenheiten.

Alles beginnt ruhig und gemäßigt und mit einem beglückenden Ausblick auf die Hochzeit von Fionn und Cady. Doch just an diesem Tag gelingt es der immer noch gefürchteten Ragna "Schwarzauge", aus ihrem Verlies zu entkommen, und vorbei ist es mit der Ruhe und Gemütlichkeit. An verschiedenen Ortes des Reiches schlägt das Böse zu. Und es bleibt wenig Zeit zum Luftholen...

Die wichtigen Protagonisten der Geschichte sind mit Sorgfalt charakterisiert, und der Leser erfährt viel über ihr Wesen, ihre Fähigkeiten und Gedanken, erlebt ihre Entwicklung mit. Doch auch die Nebenfiguren sind mit sicherer Hand gezeichnet. Lediglich die Anzahl der unterschiedlichen Personen überfordert zu Beginn etwas. Aber dank des umfangreichen Personenregister ist eine gute Orientierung möglich. Außerdem lichten sich nach und nach der Nebel und die Reihen. Denn so ein Kampf gegen das Böse ist grausam, blutig und natürlich auch für einige... tödlich. Da beschönigt Prisca Burrows nichts, und das nimmt den Leser für die Geschichte ein.

Manchmal vermag sie es überdies, geschickt vom Geschehen abzulenken. Denn trotz aller Ernsthaftigkeit - schließlich geht es hier um nichts Geringeres als das Schicksal von Albalon - kommt der Humor nicht zu kurz. Da sorgen insbesondere die beiden knuffigen Gesellen, Oger Gru Einzahn und Troll Blaufrost, die wie riesengroße Kinder erscheinen und reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist, für den einen oder anderen Schmunzelmoment.

Bis zum überraschenden und fulminanten Ende, das durchaus etwas ausbaufähiger gewesen wäre, ist der Leser gebannt, fiebert mit und hofft, dass sich alles zum Guten wende. Und am Schluss ist er froh, dass Prisca Burrows diese Geschichte von Tapferkeit und Kampfgeist, Liebe und Freundschaft, Vertrauen und Zuversicht, Opferbereitschaft und Herzensgüte für alle aufgeschrieben hat.

Dafür gibt es 4,5 Sterne.

Dienstag, 24. März 2015

Noch ein Märzkind


Herzlichen Glückwunsch zum
9. Geburtstag, lieber Omar.

Wir wünschen dir ein abenteuerliches,
gesundes und erfolgreiches neues Lebensjahr.

Donnerstag, 19. März 2015

Neues vom Pferdehof

Hallo ich bin's, die Hermine.
Frieda (im Hintergrund und zur Zeit Gastpferd auf dem Hof)...
... traut sich ja nicht zu fragen:


Aber, bringst du wieder Leckerlis mit?


"Ich schenk' dir auch ein Küsschen!"


Also nein, diese jungen Dinger kennen keine Zurückhaltung!


Okay, ich drücke ein Auge zu,
denn als Zuckerschnute des Herzens bekomme ich IMMER meinen Teil...

Bis morgen!

Freitag, 13. März 2015

Geburtstags-Leuchtfeuer

Liebe Lara-Sophie,


von Herzen alles Gute, Beste und Schöne
zum heutigen 11. Geburtstag. 

P. S. Wir freuen uns auf die gemeinsamen Sommertage im Norden.

Donnerstag, 12. März 2015

Was ist los in Finstermoos?

Aus aktuellem Anlass berichten wir heute von den Aufsehen erregenden und merkwürdigen Ereignissen aus Finstermoos, einem in einem engen Tal gelegenen kleinen Bergdorf nahe der Schweizer Grenze, das im Sommer Ziel vieler Touristen ist, um die von der dort ansässigen Event-Agentur angebotenen Aktionsmöglichkeiten zu nutzen.

Finstermoos ist Ort eines schaurigen Fundes geworden. Am 25. Juli entdeckte Valentin B. auf dem Bauplatz für des Ferienhauses seiner Familie eine Kiste mit einer Babyleiche. Das Bauvorhaben von Philipp B., einem Unternehmer aus Berlin, ist einigen Leuten in Finstermoos ein Dorn im Auge. So kam es zu weiteren Bedrohungen und unerklärlichen Unfällen, infolge eines Anschlags wurde Philipp B. sogar verletzt.

Die Journalistin Armina L., die sich inoffiziell zu Recherchezwecken nach Finstermoos begeben hat, ist zwischenzeitlich auf einer Bergtour verschollen. Sie war auf einem Schmugglerpfad unterwegs, den Flüchtlinge Richtung Schweiz im Zweiten Weltkrieg nutzten. Dieser Pfad soll lebensgefährlich sein, da er von tückischen und unter dünnen Schneehauben versteckten Gletscherspalten gesäumt ist. Armina L. gilt in Fachkreisen als unerschrocken und verfolgt radikal und mit Vehemenz eine heiße Spur für eine gute Story.

Wo ist Armina L.? Ist ihr etwas zugestoßen?

Welche brisanten Geheimnisse schlummern in dem idyllischen Bergdorf? Wer will verhindert, dass diese aufgedeckt werden?

Und wer ist verantwortlich für die vielen, sich plötzlich häufenden Ereignisse?

Die Stimmung in Finstermoos ist aufgeheizt. Die Dörfler - eine verschworene Gemeinschaft - lassen Außenstehende nicht in ihre Karten schauen. Und trotzdem gibt es Feindschaften und Animositäten untereinander. 

In Verdacht steht die Familie M., der einst das gesamte Tal gehörte, die aber außerhalb der Dorfgemeinschaft lebt. Brigitta M. gilt als sonderbar, ihr Schwager Toni M. gar als unberechenbar. 

Kann eine Truppe von jungen Leuten die Rätsel von Finstermoos lösen?

Die lebensfrohe und impulsive Luzie S. (17), Tochter des hiesigen Försters, der im Übrigen ein Problem mit Philipp B. und Franz S., Inhaber der Event-Agentur, zu haben scheint, hält die Familie M. für schuldlos. Sie hätten viel durchgemacht und das ganze Gerede über Hexen usw. nicht verdient. Man solle sie gefälligst in Ruhe lassen. Jeder würde doch seine eigenen Geheimnisse hüten...

Basti S. (18), Sohn von Franz S., sportlich, flippig, nach außen der coole Aufreißertyp, zeigt Gefühle nur selten und verbirgt, dass da mehr ist zwischen ihm und Luzie, was niemand erfahren soll.

Valentin B. (19), sympathischer angehender Jura-Student, selbst von den Vorfällen betroffen, möchte sich gern zu seiner Liebe zu Luzie bekennen, weiß aber nicht, ob sie seine Gefühle erwidert. 

Nic S. (20), Student in München, sehr attraktiv, mit südländischem Charme, jedoch zurückhaltend im Umgang mit Fremden, zeigt sich äußerst hilfsbereit bezüglich des Angebots, bei der Suche nach Armina L. zu helfen, da sie auf der von ihm geführten Bergtour verschwand.

Mascha L. (19), Tochter der vermissten Armina L., die ihre Mutter unter dem Deckmantel eines Kurzurlaubes begleitete und bei ihrem Erscheinen fast überall Erschrecken hervorruft, sieht sich unverhofft einem Abenteuer ausgesetzt, das ihr einen heißblütigen Ausritt und ein unfreiwilliges Wasserbad beschert. 

Bislang werden alle Beteiligten geschickt, aber mitreißend an der Nase herumgeführt, niemand konnte Licht in das grauenvolle, ja Furcht erregende Dunkel von Finstermoos bringen. Und zur Zeit hängen die Ermittlungen gespenstisch in der Luft.

Wir bleiben dran. Sobald wir aufschlussreiche Neuigkeiten aus Finstermoos erhalten, werden wir weiter berichten...

Nachtrag:
Wie uns jetzt durch einen Hinweis aus ungesicherter Quelle bekannt wurde, werden nunmehr auch Valentin B. und die Brüder Basti und Nic S. vermisst. Der Tippgeber, der anonym geblieben ist, scheint auf jeden Fall mehr zu wissen. Er deutete an, dass für die drei die Luft knapp werden würde.

Finstermoos Aller Frevel Anfang Janet Clark

Mittwoch, 11. März 2015

Kleiner Hausgast

Ihr erinnert euch sicher: Herr Schwanenweiß ist bei uns der Vogelmann. Zu Weihnachten hat er ein selbstgebautes Vogelhaus geschenkt bekommen, wie es es sich für den Norden gehört: mit echtem Reetdach. 


Leider war die Resonanz der fliegenden Truppe etwas verhalten.


Doch siehe da, einer wagte es.


Und schien sich sichtlich wohl zu fühlen...


... und ließ sich dann auch willig fotografieren.


Bestimmt habt ihr den kleinen Gesellen sofort erkannt:


Ein bezaubernd schönes Rotkehlchen.


Die Bilder stammen bereits aus dem Februar. Aber Herr Schwanenweiß hat die Fütterung noch nicht eingestellt, so dass die Hausgäste immer wieder vorbeischauen.

Dienstag, 10. März 2015

Unendliche Weiten...




Ich melde mich heute mal wieder und hoffe, mit dem kommenden Frühling meinen Elan wiederzufinden und meine Aktivität ankurbeln zu können...

Was da so blau unter dem Himmel schimmert, ist übrigens der Saaler Bodden. Ich finde diesen weiten Blick einmalig und bekomme davon regelmäßig einen klaren Kopf.

Dienstag, 17. Februar 2015

Zuckerschnutentag

Resada, meine Beste, heute wirst du schon 27. Und siehst immer noch gut aus. Vielleicht liegt ein wenig mehr Grau in deinem Fell, aber das kann eine alte Lady wie dich nicht erschüttern. Mit deinem Temperament zeigst du oft den Jüngeren, was du mit deinem "großen schönen Herz" (O-Ton Tierärztin) drauf hast.


Ich hoffe, wir haben noch viele gemeinsame Momente, so wie am letzten Freitag, als wir nur zu zweit eine Stunde zusammen verbracht haben. Das gibt mir jedes Mal sehr viel.


Danke, dass du so viel Vertrauen zu mir hast, und danke auch dafür, dass du meinem Ruf immer folgst, damit ich nicht durch den Modder waten muss...