Donnerstag, 22. Oktober 2009

Wer möchte gewinnen?

Dann solltet ihr bei der Verlosung einer Kleinen Paulina dabei sein. Ist sie nicht zauberhaft?

Dein Bildnis - - ach, ich starre sehnend
Auf deiner Züge Zauber hin,
In dieser seltenen Stunde wähnend,
Dass ich mit dir vereinigt bin.

Auszug aus "Zauber" von John Henry Mackay. Das ganze Gedicht gibt es in meinem neuen Blog Svanvithes Kunstschätze.

Mittwoch, 21. Oktober 2009

Heimat Teil 2: Nordvorpommern

Der Landkreis Nordvorpommern liegt im Nordosten des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern, hat eine lange Küsten entlang der Ostsee und umschließt die kreisfreie Hansestadt Stralsund.

Karte

Mit Hilfe der naturräumlichen Gliederung lässt sich die Landschaft in drei Landschaftszonen einteilen. Das Ostseeküstengebiet – es liegt im Norden des Landkreises, in ihm gibt es im Bereich von Fischland, Westdarß/Darßer Ort und östlich von Zingst ausgeprägte Küstenausgleichsprozesse. Außerdem ist dieses Gebiet von einer stark gegliederten Boddenküste mit Halbinseln, Haken und Inseln geprägt. Größere Waldbereiche, wie der Darßwald, der Osterwald südlich von Zingst und der Barther Stadtwald sind ebenfalls vorhanden und auch die Darß-Zingster-Boddenkette liegt in diesem Gebiet.



Das einzige größere Stillgewässer ist der Günzer See. Der Glöwitzer Berg (34 m hoch), östlich der Stadt Barth gelegen, ist die höchste Erhebung. Im Rückland der Seenplatte – es liegt im westlichen, dem mecklenburgischen Teil des Landkreises und erstreckt sich bis zur Recknitz - gibt es am Rande der Rostocker Heide sowie um Gresenhorst und Dammerstorf viele Wälder. Im Südwesten des Gebietes sind ebenfalls kleine Regenmoorstandorte vorhanden. Zahlreiche Feldgehölze, Feldhecken, Baumgruppen, Solitärgehölze und viele Söller, Weiher, Teiche und andere Kleingewässer sind typisch für dieses Gebiet.



Im nordöstlichen Flachland - es erstreckt sich über den gesamten übrigen, flächenmäßig größten Teil des Landkreises findet man die Flusstäler von Recknitz und Trebel, ebenso wie größere zusammenhängende arten- und strukturreiche Wälder.


Außerdem gibt es wertvolle Alleen, viele Sölle und Kleingewässer. Die größten Seen sind der Borgwallsee (gleichzeitig der größte See des Landkreises), der Prohner Stausee, der Pütter See, der Krummenhagener See, der Eixener See und der Große Torfstich bei Bad Sülze. Außerdem prägen viele kleinere Fließgewässer diese Landschaft.



Im Herbst und im Frühjahr kann man in Nordvorpommern ein ganz besonderes Schauspiel erleben: bis zu 40.000 Kranichen halten sich dann in der Region auf. Auf ihrem Zug zwischen den Brutgebieten in Skandinavien und dem Winterquartier im Süden legen sie in den Flachwassergebieten Rastpausen ein.

Kraniche auf Nahrungssuche
Foto: Dr. Günter Nowald

Dienstag, 20. Oktober 2009

Fürs Auge

Am Wochenende haben wir von unserer Nachbarin Birgit diesen wunderschönen Hortensienkranz geschenkt bekommen. Mit der hellblauen Kerze schmückt er wundervoll unseren Esstisch. Birgit ist äußerst kreativ in diesen Dingen. Bei ihr zuhause sind die Hortensien überall zu finden, und sie hat Unmengen von Kränzen gefertigt.


Und weil wir beim Einkaufen auf tolle weiße Rosen gestoßen (!) sind, habe ich noch schnell einen herbstlichen Strauß mit Feuerdorn gezaubert.

Montag, 19. Oktober 2009

Regenbogen

Vor knapp einer Woche hat die liebe Andrea alias Mses Bumblebee uns gezeigt, wie schön ein Schweizer Regenbogen sein kann. Das wollte sich der äußerste Norden nicht gefallen lassen. Dieses Wochenende gab es bei uns eine regelrechte Regenbogeninvasion. Einen konnte ich fotografisch festbannen. Ich sag euch, so einen riesigen tollen Regenbogen hab' ich lange nicht gesehen, und in natura war er noch viel schöner.

Ein Regenbogen sprüht und springt
Aus schwarzem Wolkenschleier
Und schüttet über den Garten dir
Sein siebenfältig Feuer.

(Adolf Frey)


Freitag, 16. Oktober 2009

Feierstund hat Gold im Mund...

... oder auch Morgenstund.

Ich geb's zu, ich hab's ein wenig abgewandelt.

Aber gerade sehe ich, dass nicht nur Bea in ihrem Lovely Vintage feiert mit einem allerliebsten Give away


Willst du, o Herz! ein gutes Ziel erreichen,
Musst du in eigner Angel schwebend ruhn;
Ein Tor versucht zu gehen in fremden Schuhn,
Nur mit sich selbst kann sich der Mann vergleichen!

(Gottfried Keller)


... sondern auch Kathy, wobei ich hier nur eins ihrer zu verlosenden schönen Sets zeige.

Hirsch

"War das nicht des Jaghorns Ton?
Sieh da kommen die Hunde schon!
Ach, nun den Jäger dort hinter den Bäumen;
Da ist keine Zeit zu versäumen.
Jetzt an ein Laufen muß es gehn;
Nun ihr Beine, nun laßt euch sehn!"
Der Hund sprang nach mit großer Gewalt.
"Warte nur, Hirsch, jetzt hab' ich dich bald!"
Aber der Hirsch rief: "Sachte, mein Lieber,
Hier ist ein Graben, ich spring' hinüber.
Tust du mir's nach? Nein, nimm dir Zeit.
Dir ist es wohl etwas zu breit.

"Wilhelm Hey)

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Tschingis Aitmatow. Liebesgeschichten

Das Buch enthält drei Liebesgeschichten, die zu den schönsten der Weltliteratur gehören:

Dshamilja

Diese Erzählung begründete Aitmatows Weltruhm. Louis Aragon nannte sie "Die schönste Liebesgeschichte der Welt". Wir erleben darin die beginnende Liebe zwischen der jungverheirateten Dshamilja und dem kriegsversehrten Danijar, die mit allen Konventionen brechen. Die Erzählung zeugt von einem beinahe archaischen Glauben an die Liebe - und an die Macht der Kunst; denn durch den wundervollen Gesang Danijars werden nicht nur die Gefühle Djamilja für den melancholischen Außenseiter geweckt, sondern auch die künstlerischen Fähigkeiten des Ich-Erzählers, des 15jährigen Said, diese Liebe zu Papier zu bringen, zu zeichnen.

Du meine Pappel im roten Kopftuch

Auch hierin wird von unverfälschten Gefühlen und der Breitschaft erzählt, sich von Althergebrachtem loszusagen. Obwohl der Termin für Asseljs Hochzeit bereits feststeht, flieht sie mit dem Fernfahrer Iljas, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Obwohl sie sich und beide ihren kleinen Sohn Samat von Herzen lieben, können sie das Glück nicht festhalten.

Aug in Auge

Ismail ist heimlich als Deserteur von der Front zurückgekehrt und wird von seiner aufopferungsvollen Frau, die allen im Dorf die Stirn bietet und noch ihren neugeborenen Sohn und die alte Schwiegermutter versorgt, versteckt. Die beiden hoffen auf einen Neuanfang und träumen von einem Leben als glückliche Familie. Doch der Krieg, die ständige Angst, entdeckt zu werden, der Hunger und die Kälte haben Ismail verändert. Als sich herausstellt, dass er die einzige Kuh der Nachbarin, die drei kleinen Kinder hat und deren Mann und Vater gefallen ist, stahl, ohne einen Gedanken des Mitgefühls an die Notlage der Frau zu verschwenden, entscheidet sich die junge, nach dieser Entdeckung grauhaarig gewordene Frau gegen ihren Mann.


"Aitmatow erzählt von großen Gefühlen, von Mut und Einsicht, Glück und Untergang. Diese Geschichten sind so schön, daß man sie seinen besten Freunden jedes Jahr wieder zum Präsent machen möchte." buch aktuell


Die Biografie des Tschingis Aitmatow führte ihn von der Peripherie in die Zentren. Aufgewachsen war er im kirgisischen Dorf Scheker. Früh verlor er seinen Vater, der im Zuge des stalinistischen Terrors im Jahr 1938 hingerichtet wurde. Aitmatow schlug sich durch mit allerlei Hilfsarbeiten, machte einen Abschluss an der russischen Schule und studierte Tiermedizin in der kirgisischen Hauptstadt Frunse (heute: Bischkek). Über den Journalismus und als Übersetzer ins Russische gelangte er zur Literatur und über die Literatur nach Moskau ins Gorki-Institut und von da in die Welt. Er machte Karriere als Funktionär, war Redakteur der Prawda, setzte sich unermüdlich ein für die Anerkennung der kirgisischen Literatur in der Sowjetunion und darüber hinaus. Kirgisien blieb das Zentrum seiner Literatur, die ästhetisch nicht den Anschluss an die westliche Moderne suchte.

Aus kirgisischer Perspektive richtete sich das Beharren auf lokaler Tradition immer auch gegen den von Moskau her wütenden Fortschrittsterror. Für seinen Erfolg im Westen, der in den Achtzigerjahren seinen Höhepunkt erreichte, wurde dagegen nicht zuletzt sein Bewusstsein für die Gefährdungen der Natur wichtig. Weitab von den üblichen Pfaden der westlichen Wahrnehmungsgeografie etablierte Aitmatow damit Kirgisien als Sehnsuchtsort, dem aus der Ferne dann unvermeidlich auch beträchtliches Kitschpotenzial zuwuchs.

In den letzten zwei Jahrzehnten seines Lebens war der 1928 geborene Aitmatow vor allem als Politiker präsent. Ein wichtiger Perestroika-Verbündeter Michail Gorbatschows in den Achtzigerjahren, nach dem Ende der Sowjetunion Botschafter des unabhängig gewordenen Staates Kirgisien in Frankreich und den Beneluxländern. Nach einem längeren Klinikaufenthalt ist Tschingis Aitmatow 2008 in Nürnberg gestorben. Als berühmtester Weltbürger von Kirgisien hat er in seiner Heimat ein Staatsbegräbnis erhalten.

(Autor: Ekkehard Knörer, taz)

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Neue Verlosungen

Das Blümchen

Im Walde ist ein Plätzchen,
ein Plätzchen wunderschön.
Beim Plätzchen steht ein Bänkchen,
das möcht ich wiedersehn.
Beim Bänkchen wächst ein Blümchen,
ein Blümchen weiß und rot,
das möcht ich gerne pflücken;
denn morgen ist es tot.
Ich will's ins Wasser legen,
bis dass es fast ertrinkt,
und es so lange hegen,
bis Mutti sagt: "Es stinkt!".

(Heinz Erhardt)

Dienstag, 13. Oktober 2009

Heimat Teil 1: Ribnitz-Damgarten

Ribnitz-Damgarten liegt zwischen den Hansestädten Rostock und Stralsund an der Mündung des Flusses Recknitz in den Ribnitzer See (Südteil des Saaler Boddens) und ist die größte Stadt im Landkreis Nordvorpommern. Sie ist eine Doppelstadt, die durch die Zusammenlegung der beiden Städte Ribnitz (Mecklenburg) und Damgarten (Vorpommern) entstand.

Seit April 2009 führt sie den Namen "Bernsteinstadt" und gleichzeitig wird sie auch "Tor zum Fischland genannt", da nicht unweit der Stadt die Ostsee-Halbinsel Fischland-Darß-Zingst beginnt, wo sich der Blick auf Ostsee- und Boddenlandschaften eröffnet.

Karte

Ribnitz-Damgarten und die ländlich geprägten Ortsteile sind von einer abwechslungsreichen Landschaft umgeben, die vielfältig wie farbenfroh und von bemerkenswerter Eigenwilligkeit ist.
Nördlich der Stadt beginnt der Nationalpark Vorpommersche Bodenlandschaft, im Westen schließen sich das Ribnitzer Große Moor und die Rostocker Heide an, im Süden das Recknitztal. Alle Gebiete stehen unter Naturschutz und bieten selten gewordenen Pflanzen und vom Aussterben bedrohten Tierarten Lebensraum und Schutz.

Montag, 12. Oktober 2009

Herbstdeko

Am Wochenende habe ich es endlich geschafft, ein wenig herbstliches Feeling ins Haus zu holen. Keine große Sache und ein wenig rustikal, aber sogar meinem Mann gefällt das Ergebnis. Und unser Sohn fand den grünen "Pickelkürbis" links außen am knuffigsten.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Häkelutensilo IV.

Heute halte ich es mit Epiktet: "Weise ist der Mensch, der nicht den Dingen nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge freut, die er hat."

Und so freue ich mich über das Ergebnis der letzten zwei Wochen.

Was wie eine bunte Blume aussieht,

ist natürlich (mein Titel lässt es ja vermuten), eine Parade Häkelutensilos in den schönsten Farben.

Und den Mittelpunkt bildet ein kleiner - ich hoffe doch sehr, man/frau kann erkennen -

selbst entworfener LEUCHTTURM.

Zu guter Letzt habe ich noch einen Fliegenpilz ausprobiert.

Ich muss noch anmerken, dass das helle Utensilo nicht richtig weiß ist, sondern eher elfenbein, aber so ein Pilzfuß ist ja auch nicht unbedingt klassisch weiß.


ÜBRIGENS: Ich habe zwar (noch) keinen spezellen Tauschblog, aber bin gerne bereit zum Tauschen. Vielleicht möchte sich ja auch einer von euch an einem Utensilo erfreuen.