Mittwoch, 12. September 2018

Weg(e)warte


Wegewarte

Es steht eine Blume,
Wo der Wind weht den Staub,
Blau ist ihre Blüte,
Aber grau ist ihr Laub.

Ich stand an dem Wege,
Hielt auf meine Hand,
Du hast deine Augen
Von mir abgewandt.

Jetzt stehst du am Wege,
Da wehet der Wind,
Deine Augen, die blauen,
Vom Staub sind sie blind.

Da stehst du und wartest,
Daß ich komme daher,
Wegewarte, Wegewarte,
Du blühst ja nicht mehr.

Hermann Löns


Dienstag, 11. September 2018

Die Saphirtür

England, 1957: Isla Hall, eine hübsche junge Frau ist bei dem reichen Ehepaar Alan und Victoria Austin auf dem exklusiven Landsitz Silverton House als Lehrerin für deren sechsjährige Tochter Ruby eingestellt. Schnell schließt sie das kleine Mädchen ins Herz und entdeckt, dass dieses sorgenfreie Leben für Ruby aus Regeln und Vorschriften besteht, denen sie ohne nennenswerten Widerspruch folgt, und welches mit Mauern aufwartet, die sie nicht zu durchbrechen versucht.

Aber das ist nicht das eigentliche Problem. Vielmehr ist Ruby in sich gekehrt und will nicht schlafen. Ihre Träume sind verschwunden, und Isla ist die einzige, der sie sich anvertraut, zumal das Interesse der Eltern, die mit Strenge agieren, auf ein Mindestmaß reduziert scheint. Nachdem Isla ihren Schützling beim Schlafen beobachtet hat, bestätigt sich deren Behauptung: Das Mädchen ist von geisterhafter Blässe und liegt wie leblos in ihrem Bett.

Hingegen sind Islas eigene Träume intensiv und verstörend, seit sie auf Silverton House lebt. Dazu kommen weitere rätselhafte und merkwürdige Ereignisse. In Rubys Zimmer taucht plötzlich eine in sanftem Blau schimmernde Tür auf, mit unzähligen Funken auf der Oberfläche, die an Saphire erinnern. Sie entpuppt sich als Zugang zu einer anderen Welt. Es ist eine magische Welt, in der Islas Träume real werden.

Als Isla bei Victoria Austin hinsichtlich der fehlenden Träume und der zu denken gebenden Entwicklung von Ruby auf taube Ohren stößt, versucht sie auf eigene Faust, das Geheimnis zu entschlüsseln, um Ruby zu helfen und um ihrem eigenen Seelenfrieden Genüge zu tun…


Mit ihrem Roman „Die Saphirtür“ führt Stefanie Lasthaus in das Jahr 1957, vermittelt ein anschauliches und reelles Bild dieser Zeit und verleiht dadurch der Handlung eine interessante Note. Denn ihre Protagonistin Isla, die mit mysteriösen Ereignissen konfrontiert wird, kann nicht mal eben im Internet nachlesen. Sondern sie muss in Büchern nachschlagen und auf die Hilfe ihres besten Freundes Andrew, eines Medizinstudenten, zurückgreifen, um sich das Geschehen erklären zu können. So erhält mit ihr auch der Leser einen Exkurs in das komplexe Thema Hypnose, Träume und Traummanifeste, muss hier jedoch konzentriert bei der Sache bleiben, um zumindest grundlegende Zusammenhänge zu begreifen.

Stefanie Lasthaus gelingt es, eine gespenstisch-unheimliche und teilweise bedrohliche Atmosphäre zu kreieren, die einen das eine oder andere Mal frösteln lässt. In der Düsternis der Traumwelt ist gut nachzuvollziehen, dass Isla sich beobachtet fühlt. Für sie ist das, was sie erlebt, zunächst nur ein Traum, und mit ihr tappt der Leser im Dunkeln, das sich im Verlauf lichtet...

Zum Gelingen der Geschichte tragen auch die hinsichtlich ihrer Bedeutung und Position unterschiedlich ausgestatteten Charaktere bei. Unbestreitbar steht Isla im Mittelpunkt. Und während es einigen Figuren – wie dem Ehepaar Austin – an Emotionen mangelt, hat Stefanie Lasthaus ihrer Heldin Isla eine Menge Gefühl verpasst.

Isla ist zunächst eher zurückhaltend und folgsam, sie beugt sich dem Druck der Austins. Allerdings nimmt sie von Anfang an ihre Fürsorgepflicht gegenüber Ruby sehr ernst. Mit der Zeit fällt es ihr immer schwerer, Abstand zu dem aufgeweckten und bezaubernden Mädchen zu wahren. Bedauerlicherweise mangelt es in Silverton Hall in hohem Maße an Zuneigung, vielmehr stehen Etikette und der Rosengarten mehr im Mittelpunkt. Das gesamte Leben des Ehepaars Austin ist ein einziger Plan. Sie reagieren allergisch auf Unregelmäßigkeiten, können mit den Gedanken, Wünschen und Träumen ihrer Tochter nichts anfangen und halten eine gewisse Distanz zu Ruby. Genau diese Distanz verbindet Isla mit dem kleinen Mädchen, denn in Bezug auf ihre Eltern teilen Ruby und Isla gewissermaßen dasselbe Schicksal.

Dagegen lehnt sich Isla zwar nicht offen auf, durch ihre Erlebnisse in der Traumwelt festigt sich indes ihr Charakter und sie reagiert selbstbewusster und weniger ängstlich.

Obwohl die Rollen von Gut und Böse auf den ersten Blick klar verteilt sind, verschwimmen die Grenzen durchaus. Vor allem mittels des Prologs ist es möglich, einer vermeintlich bösen Figur nahe zu kommen und die Handlungsweise ansatzweise zu verstehen.

Stefanie Lasthaus' Roman ist lebendig erzählt und mit ansprechender Dramatik ausgestattet, auch wenn zwischendurch der Spannungsfaktor abflacht. Sie verknüpft gelungen fantastische mit kriminalistischen Elementen. Sogar an eine Liebesgeschichte hat die Autorin gedacht, diese jedoch erfreulich zurückhaltend und divergierend von der Norm dargestellt. Hierzu passt das relativ offene Ende, das so manchen Leser unbefriedigt zurücklassen mag, gleichwohl aber einer eventuellen Fortsetzung Raum bietet.


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Erschienen ist der Roman im Heyne Verlag, dem ich für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares danke.

Sonntag, 9. September 2018

Zu spät...

... könnte man dieser Libelle zurufen. Aber irgendwie scheint sie noch etwas zu finden. Oder sie genießt einfach die sonnigen Septembertage.


Freitag, 7. September 2018

Im Doppelpack - Tödliches Oldenburg


Die Schauspielerin Henrike Sattler nimmt ein Engagement am Oldenburgischen Staatstheater für Shakespeares „Romeo und Julia“ an. Schon vor elf Jahren hatte sie bereits mit diesem Stück Erfolge gefeiert. An ihrer Seite damals ihr Kollege und Lebensgefährte Steffen Döpker. Doch während auf der Bühne Leidenschaft und Liebe vorherrschten, fehlte dies im Privaten. Henrike hatte das Gefühl, dass Steffen sie eher als persönliches Eigentum denn als Partnerin betrachtete. Noch rechtzeitig genug erkannte sie, dass der dominante Mann von kontrollierenden und schon krankhaften Zwängen beherrscht wurde. Bevor sein besitzergreifendes Verhalten überhand nehmen konnte, trennte sie sich von ihm und begann ein neues Leben in München.

Inzwischen ist sie glücklich verheiratet, Mutter einer kleinen Tochter und in ihrem Beruf erfolgreich. Steffen hingegen ist abgestürzt und hat nach einem Alkoholentzug eine Stelle als Hausinspektor am Theater bekommen.

Allen Befürchtungen zum Trotz verläuft das Wiedersehen mit Steffen unkompliziert, ja harmonisch, so dass Henrike ihre Ängste ablegt. Dann wird eine Joggerin getötet, und Henrikes Mann gerät in Verdacht, damit etwas zu tun zu haben. Er wird verhaftet. Kurze Zeit später verschwindet Henrike, und auf Grund aufgefundener Kleidungsstücke von ihr, festigt sich die Vermutung, dass sie sich selbst getötet hat.

Lediglich ihre Freundin Ricarda zweifelt und glaubt, dass Henrike niemals Mann und Tochter im Stich lassen würde. Was ist wirklich geschehen? Ricarda begibt sich auf Spurensuche und muss mehr als einmal auf die Hilfe ihres Nachbarn Fabian, eines pedantischen und ewig nörgelnden Polizisten zurückgreifen. Während ihrer Ermittlungen kommen sich die beiden näher…


Dörte Jensen spielt in ihrem Thriller „Tödlicher Vorhang. Wenn Liebe zum Wahn wird“ mit offenen Karten. So sind die Fronten von Anfang an geklärt, der Leser weiß, wer Täter und wer Opfer ist und kann die Wege verfolgen. Das ist originell, und die Betrachtung des Geschehens aus den jeweiligen Blickwinkeln ermöglicht eine bemerkenswerte Nähe.

Die Autorin konzentriert sich hinsichtlich der Handlung auf das Wesentliche, drückt sich anschaulich und verständlich aus und legt Augenmerk auf die Beschreibung ihrer Figuren. Ihr gelingt es gut, die verschiedenen Charaktere herauszuarbeiten, wenngleich sie teilweise auch nicht ohne Stereotypen auskommt.

Trotz der Ernsthaftigkeit der Thematik fügt Dörte Jensen mit der „Beziehung“ von Ricarda und Fabian einen humorvollen Aspekt ein, der zusätzlichen Schwung in die Geschichte bringt.

Insgesamt ist „Tödlicher Vorhang“ kein Thriller der ganz harten Sorte, aber einer, der durchaus einen durchdachten Plot und aufregende Momente beinhaltet und damit unterhaltsame Kurzweil beschert.

3,5 Sterne

******

Der Politiker Hermann Spengler hat Großes vor. Mit seiner umstrittenen Partei „Neue Werte“ will er ganz nach oben an die Macht. Dank seines Charismas, seiner Redekunst und manipulativen Art gelingt ihm das bislang in für ihn zufriedenstellender Art und Weise. Doch trotzdem ist der Weg nicht nur steinig, sondern auch schmutzig. Vor allem, da Spengler ein Saubermann-Image mit Ehefrau und Kindern pflegt, sich aber nebenher eine Geliebte gönnt. Und mit dieser wird er in kompromittierender Weise gefilmt und mit dem Video erpresst. Plötzlich sieht es finster mit der Karriere aus. Und so versucht Spengler – einerlei mit welchen Mitteln – die Veröffentlichung zu verhindern. Der skrupellose und gefühlskalte Mann lässt sich nicht beirren und ist sogar bereit, Menschenleben zu opfern. So beauftragt er seinen Leibwächter, das explosive Video herbeizuschaffen, koste es, was es wolle.

Dabei gerät die gelernte Schneiderin und angehende Modedesignerin Wiebke Dierksen eher zufällig in den Fokus, als der auf einem USB-Stick befindliche Film in ihren Besitz gelangt.


Nach „Tödlicher Vorhang“ beweist Dörte Jensen mit „Todeslüge. Eine mörderische Affäre“ ein weiteres Mal, dass sie den Leser mit einem Thriller der gemäßigten Art unterhalten kann, in dem sie eine offensive Erzählweise verwendet. Auch bei der „mörderische Affäre“ ist der Leser eng in die schnittige und bildgerechte Handlung mit Bezügen zur aktuellen Lage in Deutschland integriert und kann vehement nicht nur diese, sondern ebenso die einzelnen Figuren und ihre Aktionen und Reaktionen in einem Gewirr von Intrigen und Lügen verfolgen, ohne den Überblick zu verlieren.

Im Großen und Ganzen sind die Guten und Bösen deutlich formuliert. Die Charaktere weisen diesbezüglich ein solides und strukturiertes Wesen auf, manchmal verwischen die Spuren jedoch und geben dem Ganzen zusätzliche Energie.

Erneut paart die Autorin ein Spannungsgeschehen mit einer sich anbahnenden Liebesgeschichte. Hier sind es die durchweg sympathische und empfindsame, indes immer unter Geldmangel leidende Wiebke und Tobias, der Filialleiter ihrer Bank, bei dem sie um Kredit nachsuchen muss, die sich zunächst nicht wirklich ausstehen können und erst im Verlauf der Ereignisse aufeinander zugehen. Allerdings hätte eine Abkehr von diesem Schema mehr Anklang gefunden.

Zu erwähnen bleibt noch, dass die inzwischen miteinander glücklichen Ricarda und Fabian ebenfalls auftreten und die Autorin am Ende ein paar Überraschungen bereithält, die zwar nicht unerwartet sind, aber die Geschichte alles in allem zu einer ansprechenden Lektüre machen.

4 Sterne

Dienstag, 4. September 2018

Zwischenstopp

Letztens musste eine Brieftaube bei uns im schwanenweißen Garten Halt machen. Wir gehen davon aus, dass sie sich wegen irgendwelcher Einflüsse (zum Beispiel wegen eines Raubvogels) verflogen hatte und nun erst einmal wieder die Orientierung finden und sich erholen musste. Scheu war sie jedenfalls nicht. Schuppen, Garten und die nähere Umgebung wurden genau unter die Taubenlupe genommen. Später saß sie dann auf dem Dach, und wir hoffen, sie ist in ihrem heimischen Stall wieder heil gelandet...









Dienstag, 14. August 2018

Ahrenshoop von oben...

... habe ich auch noch nicht gesehen. Am Sonnabend war Premiere, und ich möchte euch gern daran teilhaben lassen. Ich finde, die Ansicht ist mit dem stimmungsvollen Himmel gleich noch einmal so schön.











Freitag, 10. August 2018

Neues vom Pferdehof - Durchatmen









Auch für Resada und ihren treuen Begleiter Lantan hielt der heutige Tag endlich ein paar angenehme Temperaturen bereit. Und nach der Frei- und Bodenarbeit, die die Zuckerschnute auch in ihrem stolzen Alter immer mit sichtbarer Freude absolviert, konnten beide im Anschluss noch ein wenig auf der Weide nach Leckereien suchen...







Montag, 6. August 2018

Meeresgold. Versprechen der See

Lucia, Tochter des Gouverneurs, soll nach dem Willen ihres Vaters, aber gegen ihren Wunsch einen Mann heiraten, den sie noch nie gesehen hat. Doch vor dem Altar in der Kirche wird die Brautgesellschaft von düsteren Männern überfallen, ihr Verlobter getötet und sie selbst entführt. Sie findet sich auf der „Black Treasure“, dem Schiff des berüchtigten Piraten Soledad, wieder. Kaum dem einen Brautbett entronnen, sieht sie der Forderung Soledads gegenüber, dessen Sohn Benjamin ehelichen zu sollen. Entgegen aller Erwartungen entspinnt sich zwischen den beiden im Angesicht einer tosenden See und von Rachegelüsten zarte Liebesschnüre.


Meeresgold. Versprechen der See“ von Katelyn Erikson ist eine Liebesgeschichte, die in ein historisches Gewand gekleidet ist, der es bedauerlicherweise jedoch an historischem Hintergrund mangelt. So wird keineswegs erkennbar, in welcher Zeit die Autorin ihre Handlung angesiedelt sehen will. Hüftpolster und Unterröcke sprechen für das 18. Jahrhundert. Und einige Male ist von der "britischen Königin" die Rede. Bis 1714 regierte Königin Anne, dann saß erst mit Königin Victoria ab 1837 erneut eine Frau auf dem englischen Thron.

Leider ist die Beschreibung der Örtlichkeiten außerhalb des Schiffes sehr gering und nicht gründlich genug, um ein stimmiges Bild zu ergeben.

Das mag entschuldbar sein, wenn im Gegenzug eine unwiderstehliche Geschichte geschildert würde. Tatsächlich enttäuscht und zieht sich die Handlung, und es geschieht nicht wirklich Aufregendes, Neues, nie Dagewesenes. Oder es ist nicht aufregend, neu, nie dagewesen präsentiert. Einmal davon abgesehen, dass Lucia bis zur Hälfte des Romans aufs Schiff entführt und mehrfach gleichwertigen Übergriffen von Piraten ausgesetzt wird, passiert nicht außerordentlich Erwähnenswertes. Oder es hat sich wegen Belanglosigkeit aus dem Gedächtnis geflüchtet.

Die eingefügten Kapitel, die deutlich in der Vergangenheit liegen und damit das Schicksal anderer Figuren beleuchten, bringen Abwechslung. Allerdings ist schnell klar, dass angedeutete Geheimnisse mit den überschaubar gehaltenen Protagonisten zu tun haben.

Lobend seien zudem die (zwar nicht immer textstimmigen) Zeichnungen von Kay Elzner erwähnt, die für Auflockerung sorgen. 

Die junge Autorin zeigt durchaus gute Fähigkeiten beim Ausarbeiten und Darstellen ihrer Geschichte, bedient sich indes ebenso der gängigen Klischees. Ihr Schreibstil liest sich ohne große Hürden, ist ab und an gespickt mit modernen Begriffen, dann wieder mit überzogen deftigen Ausdrücken, die während des Lesens eher negativ aufstoßen, als sich passend in den Text einfügen. Auch tragen diverse Wortwiederholungen nicht zur Unterhaltung bei. So sind ihre Piraten – bis auf die hehren Ausnahmen – natürlich wild und wüst und gieren ständig nach der Heldin und verfügen (allein viermal) über einen „fauligen Atem“.

Das Entfalten der Beziehung zwischen Lucia und Ben ist angenehm und nett, ragt hingegen nicht aus der Masse der Liebesgeschichten heraus und entwickelt sich in ihrem Hin und Her in einer üblichen Art und Weise. Bei der Beschreibung der Charaktere mangelt es des Öfteren an Ausdruckskraft. Und obwohl Lucia aus der Ich-Position heraus erzählt und ihre Gefühle offenlegt, kommt insgesamt nicht die erwartete herzzerreißende Emotionalität auf. Es fehlt das gewisse Esprit, dass einen mitfiebern lässt. Das ist schade, denn wenn es schon an der Historie mangelt, hätten es vielleicht spritzige Dialoge in einem abenteuerlichen und überraschenden Geschehen zum Lesevergnügen beigetragen. Hier wurde einfach das Potential verschenkt.


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Erschienen ist der Roman im Eisermann Verlag, dem ich für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares über die Netzwerk Agentur Bookmark danke.

Sonntag, 5. August 2018

Abend am Ribnitzer Bodden

Mit einem Blick auf den Ribnitzer Bodden
wünsche ich euch einen guten Start in die neue Woche.





Freitag, 3. August 2018

Trockenheit

So schön der Sommer ist, erweist sich die Trockenheit jedoch als besonders tragisch für die Natur.


Heute habe ich auf der Terrasse diese Hornisse gefunden.


Viele fürchten sich ja vor diesen Insekten wegen ihrer Größe. Dabei fliegen sie Menschen nicht wie Wespen gezielt an und stechen auch nicht ohne Weiteres, sondern ausschließlich dann, wenn sich jemand ihrem Nest unvorsichtig nähert.


Deshalb war ich schon ein wenig traurig, als ich sie da liegen sah.


Ich finde sie mit ihren Flügeln nämlich richtig hübsch.